Beiträge von BieBoss

    Zitat

    Vibriert das Halsband nur oder gibt das Elektroschocks? :|

    Na, das erklärt sich ja wohl von selbst - oder glaubst allen Ernstes, einen Husky mittels Vibration vom Jagen abhalten zu können..... ;-(

    Zitat

    ....
    Ich glaube, viele wissen gar nicht, was eine gute Bindung ausmacht.
    Die Bindung hat mit Futter überhaupt nichts zu tun und kann darum über Futter auch nicht aufgebaut werden.

    Sie hat auch nicht geschrieben, daß die Bindung zur "Omi" besser ist als zu ihr, sondern nur, daß sie sich bei entsprechendem Anreiz durch Fremde wie Leckerli eben in deren Richtung orientiert, statt bei ihr zu bleiben. Daß das nix mit Bindung zu tun hat, wenn ein verfressener Hund mal nem Leckerli nachgeht o.ä., ist ja klar, da bin ich bei Dir ;-) Bestenfalls noch mit Erziehung - Hundi könnte ja auch auf Freigabe vom Halter warten, bevor er losstartet...

    Zitat

    ......Die person hat den Hut abgenommen, dem Hund gezeigt und mein Hund ist schwanzwedelnd auf die Person zu. Seitdem hat sich das gebessert.


    Siehste - Du hast ihr gezeigt, daß da nix Gefährliches ist, seitdem vertraut sie Dir in der Situation. ;-) :gut:

    Zitat

    Hundeschule haben wir ein Jahr gemacht, dann ein Jahr ausgesetzt weil es terminlich nicht ging und ab September fangen wir wieder an. Ich möchte BH, Agility und Mantrailing versuchen :)


    Hundeschule ist gut, hilft aber nicht unbedingt beim Aufbau von Vertrauen, da lernt man meist doch nur Sitz und Platz und Fuß etc., wenige gehen auf das Alltagsverhalten und die Beziehung zum Halter ein. Mit BH & Co. wirst Du sehen - es wird sich noch Einiges ändern, ich denke, das ist der richtige Weg. ;-)

    Zitat

    .......Souveränität kann man nicht vorspielen, das hat auch mit der Körpergröße nichts zu tun.

    Du schreibst selbst, dass ihr beide keine gute Bindung habt.
    Bindung ist etwas, was freiwillig passiert.
    Wenn die Bindung in 2 Jahren nicht entsteht, dann kann man sie nicht "erarbeiten".

    Ersterem stimme ich voll und ganz zu - wenn Du unterschwellig Angst vor irgendetwas hast in eienr Situation, dann kannst Du spielen, was Du willst - Dein Hund merkt, daß Du unsicher bist! Dieser Punkt kann auch was damit zu tun haben, daß sie sich anderweitig "anwanzt" und Deine Freundin vorzieht - weil sie sich dort einfach gut aufgehoben fühlt, weil die Sicherheit und Souveränität ausstrahlt. Und Du eben Unsicherheit, und daraus evtl. resultierend auch eine Schwäche in Sachen Durchsetzungsvermögen? Das ist jetzt aber nur ein gemeiner Verdacht *gg Mußt selbst mal prüfen und gucken, ob was dran sein könnte.... Muß also nichts mit Bindung zu tun haben, sondern kann einfach daran liegen, daß Hundi sich bei Dir nicht sicher oder gut aufgehoben fühlt, Dich aber trotzdem mag. Das nur mal zum Trost. Da kann man ja dran arbeiten.

    Ich würde da auch nicht gleich behaupten wollen, der Hund mag Dich nicht oder so. Klar, kann sein, daß sie von Anfang an gemerkt hat, daß Du ihr nicht die Sicherheit geben kannst, die sie benötigt - aber das heißt noch lange nicht, daß sie keine Bindung eingehen möchte, oder sie von alleine nie zu Dir gekommen wäre - laß Dir da also nix einreden, das hat Bubuka in meinen Augen zu pauschal ausgedrückt.

    Ansonsten zum Thema Bindung: Bindung entsteht dadurch, daß man gemeinsam schwierige Situationen überwindet, gemeinsam lernt, gemeinsame Erfolgserlebnisse hat. Also nicht nur SITZ lernen, sondern auch mal ne Begegnung mit "komischen Fremdhunden" erfolgreich bewältigt oder sonstige Alltagsdinge (das kann beim Welpen schon sein, daß er zum ersten Mal auf nen liegenden Baumstamm klettert und drüberbalanciert - mit Dir neben sich schafft er das, das gibt ein tolles Gefühl, auch in der Richtung, daß der Hund sich auf Dich verlassen kannst, Du unterstützt ihn in dieser für ihn neuen oder schwierigen Situation, er lernt, Dir zu vertrauen).

    Bindung entsteht auch, wenn man gemeinsam etwas arbeitet- ich weiß ja nicht, was Du so in der Freizeit mit Deinem Hund machst, aber ein gemeinsames Hobby (ob das Fährten ist, ZOS, Agility oder Mantrailing, was auch immer) stärkt die Beziehung, man lernt sich gegenseitig besser kennen und vertrauen, die Zeit ist gemeinsam verbrachte Spaß-Zeit und schafft damit auch wiederum Bindung.

    Und wenn ich z.B. jahrelang mit dem Hund nix mache und der nur nebenher läuft, dann kann ich mir sehr wohl auch dann noch die Bindung im wahrsten Sinne der Wortes "erarbeiten", indem ich mit dem Hund zusammen Erlebnisse schaffe, oder besser, dem Hund schöne Erlebnisse mit mir zusammen schaffe. Insofern muß ich Bubuka da in diesem Punkt widersprechen.

    Ich hab Bossi z.B. mit eineinhalb Jahren bekommen - anfangs haben wir ein bißchen gebraucht, bis wir zusammengewachsen sind, ich war für ihn vollkommen uninteressant. Kein Wunder - ich war´s von Biene her gewöhnt, daß die mich einfach toll fand und egal, was ich tat, sie machte mit und fand´s toll. Das war mir sozusagen von ihr "geschenkt" worden, ohne daß ich groß bewußt dran gearbeitet hätte (heute sag ich OK, wir waren beim Gassi immer im Wald unterwegs und hatten wohl tolle Erlebnisse mit Feld-Wald-Wiesen-Agility, zusammen chillen auf der Wiese etc. Aber das hatte ich eben nicht bewußt gemacht für sie, sondern weil ich Spaß dran hatte *gg Insofern kam das quasi "nebenbei" und war nicht bewußt erarbeitet).

    Und auf einmal war da mit Bossi ein Hund, der mir halt schlichtweg den Stinkefinger gezeigt hat, wenn ich nix gemacht habe, weil ich schlicht und ergreifend langweilig war für ihn, und die Umgebung im Freilauf schlichtweg viiiel aufregender als ich. Und dann fing ich an, zu arbeiten. Unterordnung mit Spaß, Spiele unterwegs, gezieltes Üben von Situationen (Stadtspaziergang ist heute noch für ihn extrem anstrengend und stressig, da fiept er oft rum und die tausend Eindrücke fordern ihn und es ist anstrengend für ihn, mit diesen umzugehen und gesittet mitzulaufen - wir wohnen halt doch aufm Kaff, und die Vorbesitzer trauten sich wohl net in die Stadt mit ihm, weil der Terrier-Gehorsam halt gleich NULL war *gg). Leckerli mitnehmen, Spieli mitnehmen, zusammen neue Gassigebiete erobern. Und siehe da - ich war plötzlich viiiiel interessanter, er blieb in viel kleinerem Radius (d.h. heute, ich kann ihn zumindest mal herrufen, während er vorher 100 Meter weit weg schon fast außerhalb Hörweite war und es ihn NULL interessiert hatte, wo ich grad war), er fing an, auf mich zu achten, und mitzugehen, wenn ich weiterging etc. etc. Und heute noch ist es so, je mehr ich mit ihm mache, desto intensiver wächst man zusammen, desto besser kennt man sich, desto besser schätzt man sich gegenseitig ein - und ich ihn natürlich.

    Und je besser Du den Hund kennst, desto eher kannst Du ihm natürlich vertrauen, seine Reaktionen vorher absehen - und dann auch entsprechend rechtzeitig reagieren, um "drohenden" Streßsituationen auszuweichen, dem Hund eine Alternative anzubieten, und desto souveräner wirst Du für Deinen Hund, er kann sich dann auch verlassen auf Dich.

    PS: absitzen halte ich bei Hundebegegnungen für ne schlechte Idee - das gibt Deinem Hund und dem Anderen Zeit, sich zu fixieren und sich hochzuschaukeln. Außerdem heißt das körpersprachlich für den anderen Hund, Du gibst ihm Zeit, Euch zu begrüßen, weil Du ja auf ihn sozusagen wartest (zumindest versteht der das so) - und das ist ja gerade das, was Du NICHT willst..... Insofern: kommt ein anderer Hund, dann weich aus, nimm Deinen auf die abgewandte Seite, gehe Bogen, schau ihn nicht an, sondern demonstrativ weg, beschleunige etwas (das signalisiert "ich hab keine Zeit, mich mit Dir abzugeben"), blocke ihn notfalls mit ner Handbewegung, und sag streng NEIN, wenn er zu nah rankommt. Und, ganz wichtig: bleib ruhig und souverän, werde nicht panisch/hektisch (das signalisiert nur Deine Hilflosigkeit, und Dein Hund meint evtl., er müßte Dir beispringen, und schon wird´s chaotisch).

    Wirst sehen, mit ein bißchen Übung funktioniert´s. ;-)

    Ich mach das mit meiner Frieda immer so (anfangs hat sie so ein Theater gemacht, daß ich net wußte, wie ich mit ihr umgehen soll, und bin meist selbst panisch oder laut und hektisch geworden) - und selbst im Hundepark schaffen wir es inzwischen fast immer, durchzugehen, ohne daß auch nur ein Hund unaufgefordert näher kommt, als es mir genehm ist. Ab und an lasse ich einen zu, deswegen gehen wir dort, um das zu üben, daß sie andere Hunde nicht gleich frißt - aber ich möchte aussuchen, welcher Hund (möglichst ruhige, die nicht auf uns zurasen, keine, die schon im Anmarsch ne Bürste haben, und am liebsten mit viel Fell -wenn sie doch mal schnappt, erwischt sie nämlich immer nur das Fell, und es gibt keine Löcher *gg Aber überzeugend zupacken tut sie schon lang nimmer, außerdem sind die Zahn- Stummelchen auch altersbedingt nicht mehr zu echten Verletzungen in der Lage, sonst würd ich das nicht so machen und sie hätte wieder nen Mauli drauf).

    Inzwischen vertraut mir Frieda (sie ist blind) so weit, daß sie merkt, ein fremder Hund heißt nicht, daß sie gleich gefressen wird, und ist in der Lage ein schnupperndes Abchecken des Gegenübers durchgehen zu lassen, ohne präventiv anzugreifen. Weil ich eben immer ruhig geblieben bin, nachdem ich gemerkt habe, das hilft ihr sehr, und erfolgreich blocke, was zu stürmisch ist, und sie auch erfolgreich vor ganzen Haufen an Hunden schütze. Einzelexemplare ja - aber ich lasse keine Horden zu ihr (schon alleine, weil ich nicht ne ganze Horde notfalls in Schach halten könnte), und das geht super über Abblocken.

    Normalerweise sollten die Hunde erst am Rad laufen, wenn sie komplett ausgewachsen sind, um Überlastung der Sehen/Bänder zu vermeiden. Also kleine Hunde ab 1 Jahr, größere oft noch später, so mit eineinhalb.

    Was passieren kann, wenn man zu früh beginnt, zu viel zu trainieren kann man sicherlich an jeder Olympia-Turnerin o.ä. sehen nach etlichen Trainingsjahren - die sind doch heutzutage auch alle komplett kaputt, bevor sie 20 sind....

    Dabei kommt es natürlich (wie überall) immer aufs Ausmaß an, Geschwindigtkeit, Zeitdauer, Häufigkeit etc. Ich denke, ein bißchen üben mal für ein paar Minuten, und wenn der Hund gesittet nebenher läuft (in dem Fall brauch ich aber auch kein Geschirr, dann reicht´s Halsband. Glaub aber net, daß das bei nem 8 Monate jungen Hund schon so klappt...), dürfte nicht so schlimm sein - vor allem, wenns nur ums Mitlaufen und nicht Ziehenlassen geht, sodaß Hundi einfach etwas Bewegung kriegt, und das auch nicht täglich dreimal stattfindet. Halt zum Dran-Gewöhnen und Kondition-Trainieren, oder wenn der Hund mal ne Zeit nur an der Schlepp geht und mal Bewegung kriegen soll. Ich denke, bei unserm normalen Fahrradfahr-Tempo wird ein großer Hund eh grad mal munter traben ;-)

    Mit Bossi hätt ich das z.B. nicht zu früh machen dürfen, der zieht beim Radeln wie Elch, weil ich ihm zu langsam bin *gg Und wenn ich nen Mini-Hügel nicht schaffe (jaja - meine Kraft und Kondition sind eher peinlich als vorzeigbar..... *schääm Aber ich fahr auch höchstens fünf mal im Jahr oder so....), dann zieht er mich ungebeten halt "mal eben" hoch (mit seinen 9 Kilo!!)- wenn man sowas nem Junghund zumutet, ist das vielleicht net so der Burner *gg Ich wollt schon ernsthaft nachschlagen, ob beim Jagdi irgendwo in der Ahnenreihe Schlittenhunde mit drin sind *hust..... (wenn ichs net beser wüßte)

    Ich hab neulich sogar mal spontan nen Löffel in mein Barf-Fleisch-Gemüse-Mix mit rein *gg Pervers - aber die Hundis waren begeistert..... ;-) und leben tun sie auch noch - dürfte sicher nicht schaden. Täglich würd ichs net machen, wegen der Kombi Zucker und Zähnchen, aber ansonsten....

    Weiß nicht, ob ich schonmal geschrieben hatte hier....

    Ich wollte niiiiienicht einen Pudel und schon gar keine Terrier - und heute hab ich einen Pudel und ZWEI Terrier *ggg So viel zum Thema was mag ich und was nicht.....

    Ansonsten, was mir aber garantiert nicht ins Haus käme:
    - Aussies und Borders - nicht mal aus dem Tierschutz
    - Retriever - die nerven mich von der ganzen Art her. Außerdem hat jeder zweite nen Retriever, alles dasselbe, und 90% davon überfettet, aufdringlich, trampelig. Ebenfalls nichtmal aus dem Tierschutz oder als Dritthund.
    - Rassen mit Atemproblemen o.ä., weil ich gerne sportliche Hunde möchte, die nicht eingeschränkt sind von der Bewegung her, und damit fallen die automatisch raus.
    - zu große/schwere Rassen, die ich nicht halten kann (wobei da natürlich viel von der Erziehung abhängt, und so ein schwarzer Terrier schon traumhaft wäre - da gibt´s also Spielraum trotz Vernunftgründen.... *gg Oder so ein "kleiner" Power-Rotti...... Aber siehe unten, die fallen z.T. wieder unter die "Listenhunde" ;-( )
    - Alles was wie Spitz ausschaut, Schlittenhunde oder so, gefällt mir optisch einfach net so.
    - Alles, was so ruhig ist, daß es einfach nur "mitläuft", keine Ansprüche stellt oder so - ist mir zu langweilig ;-) Ich will doch Beschäftigung, wenn ich mit Hundi unterwegs bin, nicht einfach in der Gegend rumdümpeln - das kann ich ohne Hund auch. Dann lieber jahrelanges Anti-Jagd-Training oder so *gg (ich weiß, ich bin bekloppt...), gerne Terrier, Mali (obwohl der schon fast wieder zu groß wäre) o.ä.
    - Listenhunde, aber nur, weil ich täglich dreimal heulen müßte, wenn die Leute meinem süßen braven wohlerzogenen Hund panisch ausweichen und mich für diesen Hund auch noch anfeinden. Und auch, weil die in der Rettungshundearbeit nicht ausgebildet werden von fast allen Staffeln. Toll find ich die schon. Auch z.B. die Rottis, die sind ja glaub ich net überall Listenhunde. Auch die Tatsache, daß man immer gucken muß, wohin man mit dem Hund fahren darf und wohin lieber nicht, um sein Leben nicht zu gefährden, würde mich nerven. Da ist man von zu vielen Fremd-Entscheidern abhängig. Und die Kohle, die man dafür abdrücken muß, als "Kampfhundehalter".
    - Hunde mit ner Lebenserwartung von unter 10 Jahren, bei denen man schon ein Feuerwerk abbrennen kann, wenn sie den 5. Geburtstag erreichen (Doggen, Berner Sennen etc.)
    - Herdenschutzhunde, die würden einfach nicht zu mir passen - die möchten bewachen, und ich kann mir nicht vorstellen, daß ich so einen Hund dazu motivieren kann, Spaß an anderweitiger Arbeit zu haben, oder auf einem Spaziergang "einfach so" ne Runde über die Wiese zu rennen, das würde einfach nicht passen. Aber toll find ich die sonst schon, nur paßt´s halt bei uns net.

    Wobei es auch immer drauf ankommt, was ich mit dem Hund machen möchte. Obs einer für die Rettungshundearbeit werden sollte, oder ein Zweit-/Dritthund, der dann gerne mal "einfach mitlaufen" darf, so wie mein Fusselchen. Die freut sich ganz doll, wenn sie arbeiten darf, ist aber im Zweifel auch mit ner Runde Kuscheln zufrieden (wahrscheinlich eher alters- als rassebedingt *gg).

    Generell bin ich in Bezug auf Rassen ansonsten recht offen, ob das ein Dackel ist, oder ein "Bollerkopp", ein Mix oder gar was Nacktes, es soll halt nur ein bisserl Temperament haben (gibt ja auch von "einfachen" Rassen temperamentvolle Exemplare) und darf gerne eigensinnig sein. Ich find´s einfach lustig, wenn das Terriertier mich anguckt und man richtig sieht, wie er rech guckend überlegt, ob ich jetzt echt so wichtig bin, daß das Kommando befolgt wird - dieser Schalk im Nacken.... (dazu braucht´s halt etwas Humor, und wenn ich dann lachend sage "nix gibts, Du sollst herkommen", dann macht er das auch zuverlässig. Aber probieren kann man´s ja mal, ne? *gg).
    Oder wenn die Biene mich beim Abruf anguckt und man richtig in ihrem Blick die Frage liest "meinst Du etwa mich? *laaaaalalalala.....", und sie sich dann trödelnd in Bewegung setzt zu mir *gg

    Ach ja- zu viel Fell und vor allem langes Fell find ich doof - ich hab mit meinen jetzigen Hunden sehr schätzen gelernt, daß da gar kein bis nicht zu viel Fell in der Gegend rumfliegt, das ist schon schön unkompliziert (nur die Fussel haart wie bescheuert....). Kann denn bitte mal jemand nen Rottweiler mit nicht ausgehendem Fell, in etwas kleiner und ohne Listenzwang züchten? *gg

    Womit ich gar nicht umgehen kann, das sind so Mäuschen von der Art her, die sich nix trauen. Also nicht mal "Angsthunde" oder so (mit denen kann man ja trotzdem zusammen die Welt erobern, die brauchen halt Zeit), sondern solche, die von der ganzen Art her so zurückhaltend sind, nur vorsichtige Berührungen mögen etc. - das bin ich einfach net, so ein Hund würde wahrscheinlich nicht glücklich mit mir, und ich daher mit ihm auch net.

    Rückruf, Abbruchkommando, STOP und "auf die Seite", wenn ein Auto kommt. Sonst geht das mit dem Freilauf net. Ansonsten noch ein NEIN (reicht meist in Form von Räuspern, wird im Notfall aber auch ausgesprochen, warnend oder als "Schuß vor den Bug", wenn einer grad dabei ist, sich in etwas Ekliges reinzulegen).

    Automatismen mag ich net - sowas wie Hinsetzen bei jedem Jogger/Radler & Co., da käme ich nie vorwärts. ;-) Würde mich voll nerven. Unser "Automatismus" für diesen Fall heißt: "wir gehen einfach weiter und die sind unwichtig".

    Außerdem sind meine Doggies keine Maschinen, mit denen kommuniziere ich auch mal gern.

    Da kannst doch alles reinmixen, was der Hund sonst auch futtert.... Notfalls nimmst Kartoffelbrei (selbstgemacht), mischt etwas Wurststückchen oder Gemüse unter, Gemüsebrühe, TroFu-Bröckchen, Obst, etc.

    Die Idee mit dem Eiswürfelbereiter find ich cool, dann haben die Dinger gleich die richtige Größe - aber ausm Kong frißt sich´s halt recht schön lang, das dauert, bis der leer ist..... Schätze, die Eiswürfel, da macht´s bei meinen einmal Happs, und weg sind sie - runtergeschluckt am Stück. Oder einmal draufgebissen, runtergeschluckt und fertig. Weiß net, ob das fürs Bäuchlein dann so gesund ist, und für die Zähne auch net, darauf herumzubeißen.

    Erstmal gibt´s doch so Vibrationshalsbänder. Die mußt natürlich vorsichtig einführen: Vibration, und dann sofort Leckerli in den Hund stopfen. So wird das Vibrieren positiv verknüpft.

    Als nächsten Schritt dann Vibration, und der Hund muß Dich angucken, erst dann gibt´s Leckerli. Das Ganze erst direkt neben Dir, dann auf etwas größere Entfernung, dann mal draußen neben Dir, dann auch draußen die Entfernung steigern (bei größerer Entfernung das Leckerli dann halt zuwerfen).

    Damit ist das Wichtigste schon etabliert: die Vibration als Zeichen dafür, daß Du Aufmerksamkeit möchtest, quasi als Äquivalent zum "Schau"-Befehl.

    Und wenn der Hund dann bei Dir ist mit den Augen, kannst jeden möglichen Befehl körpersprachlich geben. Z.B. Arm nach oben mit dem Leckerli in der Hand und "winken" = herkommen (einfach austesten - vielleicht kommt der Hund auch eher her, wenn Du in die Hocke gehst? Oder wenn Du in die Hosentasche greifst, wie wenn Du ein Leckerli rausholen möchtest? Mußt aber darauf achten, daß das eine Bewegung ist, die auch aus etwas größerer Entfernung für den Hund erkennbar ist.).

    Oder nach rechts/links zeigen für Richtungsangaben beim Laufen unterwegs.

    Die flache Hand (Innenseite nach unten) für Platz wie beim hörenden Hund auch, den nach oben gerichteten Zeigefinger für SITZ, wie beim hörenden Hund auch. Wenn er die Zeichen noch nicht kennt, werden die genauso geübt wie beim hörenden Hund: Leckerli vor der Nase nach oben führen, sodaß die Nase raufgeht, und der Poppers automatisch runter. Sobald Poppers am Boden--> Handzeichen und Leckerli (aus der anderen Hand, sodaß es gleichzeitig kommt) in den Hund.

    Für das Platz das Leckerli mit dem Daumen an die Handfläche klemmen, und damit die Nase auf den Boden führen. Sobald der Körper folgte, und der Hund liegt, das Leckerli auf den Boden legen vor die Nase. Dabei die Hand immer in der Haltung halten, also Handfläche Richtung Boden.

    Variation: auf den Boden setzen, ein Bein aufstellen. Dann mit dem Leckerli (wieder so halten, daß die Hand dabei das Handzeichen für PLATZ macht) den Hund unterm Knie durchführen und anschließend das Leckerli geben. Knie dabei jedes Mal weiter Richtung Boden, d.h. der Raum zum Durchkriechen wird immer flacher, sodaß der Hund schließlich kriechen muß. Wenn das der Fall ist, auf halber Strecke (Hunderücken unter Deinem Knie) die führende Hand mit dem Leckerli kurz dort halten, sodaß der Hund in der Position mit Bauch am Boden verharrt, und das Leckerli vor die Nase legen. So verknüpft er das Handzeichen mit dem Leckerli und der Position.

    Mag der Hund ein Spieli? Dann könntest Du das HIER einführen, indem Du ihm ein Spieli als Abrufkommando zeigst (hoch überm Kopf), und sobald er da ist, für ihn wirfst, oder ihm gibst, wenn er in der gewünschten Position vorsitzt. Wenn das klappt, nur noch die Handbewegung machen, als wenn Du Spieli rausholst und hochnimmst, und wenn er dann bei Dir ist, das Spieli aus der Tasche ziehen zum Bestätigen. Sodaß Du ihn quasi die ersten Male mit dem Spieli herlockst, und das Heranlocken mit der Bewegung verknüpft, dann aber baldmöglichst das Locken wegläßt und nur noch die Bewegung machst, und dann halt mit dem Spieli bestätigst.

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit tauben Hunden, aber aus Spaß schon öfter mit meinen Hunden mal einen ganzen Spaziergang ohne Worte kommuniziert. Das Schwierigste war für mich, ihre Aufmerksamkeit zu kriegen - bei hörenden Hunden ist es allerdings noch mit nem Klatschen oder Aufstampfen zu machen, das geht bei Dir wahrscheinlich schlecht (bei mir funktioniert´s bei Bossi aber auch gut, wenn ich ein Zerrspieli dabei habe und rumtrage, dann guckt er immer mal wieder, ich könnt´s ja verlieren, sodaß er suchen muß oder ich könnte Lust auf ein Zerrspiel haben - dann guckt er oft her. Und bei Biene, die guckt viel her, wenn ich Leckerli dabei habe. Aber dabei entscheiden natürlich immer die Hunde den Moment, in dem sie gucken, und bei Dir sollte das ja dann der Moment sein, in dem Du ihre Aufmerksamkeit brauchst - daher besser die Vibrationshalsband-Hilfe benutzen.).

    Und das HIER haben meine komischerweise per Körpersprache nicht verstanden, da mußte ich mich erst zum Deppen machen und ein Weglaufen andeuten *gg oder Leckerli zücken. Ansonsten funktioniert das ohne Worte genauso wie mit - anscheinend ist meine Körpersprache auch bei verbalen Kommandos so deutlich, daß sie mich auch ohne die Worte verstehen.

    Nur bei Frieda gibt´s Probleme in letzter Zeit: ich hab das Gefühl, die hört nicht mehr gut. Dummerweise ist sie aber ja auch blind, sodaß das mit den Sichtzeichen net funktionieren wird...... Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob das jetzt ne altersbedingte selektive Taubheit ist (mein Ortungs-Zungenschnalzen, was ihr eine Leckerligabe bei mir ankündigt, hört sie nämlich komischerweise *gg, ebenso wie das Klappern von Trockenfutter auf dem Laminat oder das Napfklappern vom Blechnapf, wenn ich ihn in den Halter stelle....), oder ob sie echt schlechter hört. Neulich jedenfalls ist sie auf der Wiese einfach weitergelaufen und hat nichtmal mit den Ohren gezuckt, und wenn ich ins Zimmer komme, ignoriert sie mich auch oft, und reagiert auch auf mehrfache Ansprache nicht, sondern erst, wenn ich mich zu ihr aufs Bett setze. Dann wedelt´s plötzlich, und sie kommt zu mir. Auch Hundegebell in unmittelbarer Nähe wird jetzt auf einmal oft überhaupt nicht zur Kenntnis genommen, worauf sie ja sonst, wenns direkt neben ihr war, heftig reagierte... Aber eben wiederum nur manchmal.... Hm - komischer Hund *gggg