Beiträge von BieBoss

    Kommt halt auch bissel drauf an, wie oft man dann abends weg ist. Ins Kino geht man ja nun nicht ständig, insofern wäre mal abends ins Kino zu gehen für mich kein Problem, auch wenn ich tagsüber gearbeitet habe. Zumal meine Hundis ja dann nicht alleine sind, dank Mehrhundehaltung. Außerdem hab ich ja Töchterchen auch noch, das oft daheim ist, wenn ich unterwegs bin und umgekehrt.

    Zu meinen Freunden nehme ich die Hunde entweder mit, oder wir machen was, wo die Hunde dabei sein können (spazieren oder im Garten sitzen), ansonsten kann man die Freunde ja auch zu sich nach Hause einladen, wenn man die Hunde nicht alleinlassen möchte. OK - ich bin jetzt auch net so die Partymaus, die ständig unterwegs sein möchte, aber wenn ich mir das mal gönne, mich mit Leuten zu treffen, dann hab ich auch kein schlechtes Gewissen den Hunden gegenüber. Wär ja noch schöner, dann könnt ich mir den Abend gleich sparen, weil mit schlechtem Gewissen ist der beste Film scheiße.... *ggg Kommt durchaus auch vor, daß ich mich mit Freunden treffe bei denen, und die Hunde dort in der Box neben uns sind (Katzenalarm bei einer Freundin), während ich den halben Tag mit denen quatsche und brunche. Ob die Hunde daheim oder hier schlafen, ist ja wurscht. Und anschließend, auf Heimweg, gibt´s halt dann Hundewiese für ne Stunde oder so, zum Austoben. Das ist dann eben wieder Hundezeit.

    Die Freundschaft zu kündigen wegen sowas (wenns der einzige Punkt ist), käme mir nicht in Frage. Meine Antwort wäre halt gewesen: "wieso, Du laß Du doch den Elternabend im Kindergarten und die Weihnachtsfeier ausfallen, dann haben wir Zeit für zweimal Kino!" Dann sehen die Leute schon, was sie da grad von Dir verlangen, daß das Dir in dem Moment zu viel verlangt wäre, was sie da vorschlagen.

    Irgendwie find ich das widersprüchlich: wenn der Rücken verspannt ist, ist eben nicht alles ok - dann muß der Doc halt weitersuchen....

    Schmerzmittel: würde ich evtl. mal in Absprache mit dem Doc austesten - wenns dann besser wird, muß man aber auf die Suche nach der Ursache der Schmerzen gehen, wenn dann nicht besser würde, ist es evtl. altersbedingt, daß die Hinterbeine nachgeben.

    Aber das Hecheln spricht schon in meien Augen für Schmerzen. Und wenn Kot daneben geht, könnte ein Nerv im Rücken eingeklemmt sein o.ä., sodaß der Hund nicht mehr spürt, wenn er mal muß.Aber sowas kann nur der Doc feststellen.

    Wenn die Hinterhandschwäche altersbedingt ist (mit 13 ja nicht ganz auszuschließen *gg), dann muiß man sich halt drauf einstellen - dem Hund aufhelfen, wenn man merkt, er möchte ein paar Schritte gehen, oder man mit ihm raus will. Kürzere Spaziergänge machst ja schon.

    Wie ist das, wenn Du länger läufst: brechen die Beinchen dann irgendwann weg, oder läuft er sich nach ner Weile etwas ein?

    Und was lightning sagt, muß man natürlich auch sehen - in dem Alter muß man gut nachdenken, was man dem Hund an ärztlichen "Torturen" und "Ausprobieren" noch antut.

    Ich wünsche Euch alles Gute!

    Markknochen dürfen meine schon ne Weile behalten - aber ich greif dazu immer ins Supermarktregal, wo ich die selbst aussuchen kann und nehme die kleinsten, die ich finden kann. Biene hatte sich so n Teil schonmal um den Unterkiefer gewickelt und guckte reichlich hilflos aus der Wäsche..... *gggg Ging aber wieder runter, die vertraut mir da so weit, daß ich ihr helfen kann, und hielt ganz still.

    Aber seitdem paß ich extrem auf, daß ich nur kleine nehme. Und nur unter Aufsicht, eh klar.....Seither ist auch nichts mehr passiert.

    Meist sind die Dinger bei uns eh nimmer lang interessant, wenn sie mal ausgelutscht sind.

    Für nen großen Hund halt doof, weil die nen kleinen Knochen, der zwar nicht um den Unterkiefer paßt, dann imemr noch verschlucken könnten (Darmverschluß) - braucht kein Mensch....

    Tuuka: ich hätt glaub ich auch kein Problem mit der Pension. Allerdings würde ich versuchen, die Hunde einfach zu zweit von den anderen getrennt unterbringen zu lassen, sodaß sich das mit den Maulis erledigt. Der Kontakt muß doch nicht sein, die Hunde haben in der Situation unnötigen Streß (sonst bräuchten sie ja den Mauli net), und die Inhaber der Pension kennen die Hunde nicht so gut wie Du, daß sie rechtzeitig eingreifen könnten, wenns den Hundis zu viel wird. Daher wär´s mir persönlich in der Situation lieber, meine Hunde wären einfach getrennt untergebracht von den andern. Frieda würde ich nirgendwo hingeben, wo nicht gewährleistet wäre, daß sie von den anderen Hunden komplett trennbar ist (und der Inhaber auch keine Experimente startet, weil sie gerad so fröhlich wedelt angesichts des anderen Hundes...... *hust.....Die "frißt" den nämlich auch gern mit Wedeln, das sagt bei ihr gar nix.) Ich find halt 14 Stunden Mauli am Stück schon heftig, weil man dann immer dran denken muß, zwischendurch mal was zu trinken zu geben o.ä.

    An Unterbeschäftigung sterben werden sie an einem Wochenende ganz sicher nicht *gg Aber sie haben dann weniger Streß, als wenn sie mit fremden Personen im Auslauf fremde Hunde mit drin haben und mit denen umgehen müssen - sie wissen ja nicht, ob die Inhaber der Pension sie vor den anderen Hunen beschützen können o.ä., und ich könnte mir vorstellen, daß ein Hund da im Zweifel schneller reaktiv wird, als wenn der Halter daneben steht, von dem die Hundis wissen, daß er sie beschützt vor unliebsamen Begegnungen, daß er rechtzeitig eingreift, sodaß sie sich eine Pöbelei sparen können, weil er sie eh net durchgehen läßt etc.

    Aber ist jetzt nur ne persönliche Einschätzung, ich hab ja nicht gesehen, wie die mit Deinen umgehen :-)

    Ganz blöd gefragt: Windhunde ohne Jagdtrieb - gibts sowas?

    http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anz…3204?ref=search


    Edit: einzelne Exemplare klar. Mit Sicherheit. Aber so allgemein, ein ganzer Wurf?

    Das ist doch vollkommen normal - mit 8 Wochen und dann im Haus großgeworden, da sind die bestimmt noch keinem Rehlein begegnet, und haben damit kein Jagdverhalten gezeigt *ggggg :ugly:

    Sie haben ja nicht dazugeschrieben, daß das für immer so sein wird.... *hust..... Bleibt wohl dann der Phantasie (bzw. dem gesunden Menschenverstand) des Käufers überlassen......

    Arme Hundis, die so in Hände kommen, die sich mit nem Problem konfrontiert sehen, mit dem sie nie gerechnet haben. Aber wer sowas beim Windhund glaubt, dem gehört´s eigentlich net anders - oder? :rotekarte:

    Waheela: da hast Du natürlich Recht :-) Aber das interessiert diesen Trainer ja scheinbar nicht, wenn es ihm nur darauf ankommt, daß der Hund das könnte, aber eben nicht macht, weils ihn grad net interessiert, was Du willst. Ist schon ne Frage der Prioritäten in dem Moment beim Hund.

    Aber da ist es in meinen Augen auf alle Fälle besser, statt über Gehorsam die Prioritäten über die beteiligten Emotionen zu lenken, weil Hundi dann lernt, selbst die Emotionen runterzufahren, auch wenn man selbst grad nichts sieht/riecht.... Sprich, Ruhe erarbeiten, Selbstbeherrschung lernen, und dem Hund die Zeit geben, mit der Situaton umgehen zu lernen. Eben aus dem von Dir genannten Grund: der Streß durch die Hormonausschüttung ist ja in der Situation bei der Arbeit über den Gehorsam immer noch da, und das kann auf Dauer nicht gesund sein. Wenn der Hund aber Wild mit ruhe verknüpfen konnte, dann fährt er nimmer so hoch, und der Streß bleibt aus oder zumindest nach entsprechender Übung sehr gering.

    Mich hat damals allein die Erkenntnis aus diesem Erlebnis, das er KANN, aber in dem Moment (ohne Leine) nicht WILL, zur Weißglut gebracht *gg - aber eher aus Hilflosigkeit, weil ich damals noch nicht wußte, wie ich das ändern kann... :-) Heute sind die Prioritäten bei mir, und er ist in der Lage, sich zu beherrschen. Ohne solche Methoden.....

    Zitat

    ....

    Alleine die Behauptung über das Jagdverhalten ist doch irre. Man weiß doch mittlerweile genau, welche Hormonausschüttungen da stattfinden, was irgendwelchen Ungehorsamkeits-Theorien völlig widerspricht.

    Ich muß sagen, genau in DEM Punkt stimme ich dem Geschriebenen komplett zu (kenne den Trainer selbst nicht, aber diese Erfahrung hab ich selbst schon gemacht)! Ich hab z.B. mit meinem Jägerchen zeitweise die Erfahrung gemacht, daß er, wenn er ohne Leine war, meinte, sofort lossprinten zu müssen bei Rehsicht, ansonsten es ihn zerrissen hätt..... *gg War aber die (durchhängende!!) Schlepp dran, war er sehr wohl in der Lage, sich in genau derselben Situation hinzusetzen und (wenn auch zitternd und fiepend) den Rehen beim Futtern zuzusehen, ohne daß ihn die Leine direkt durch Zug o.ä. am Laufen gehindert hätte!

    Er hat also selbst in dem Moment, in dem er auf 180 war, sehr wohl unterschieden, ob Leine dran oder nicht, und nachdem er wußte, er kommt nicht bis hin, war er sehr wohl dazu in der Lage, sich zu beherrschen und sogar zu setzen, ohne daß ich etwas dafür getan hätte. Ich blieb stehen, also setzte er sich und schaute nur, statt loszulaufen. Es geht also, wenn er weiß, er kann gar nicht hin. Also ist er doch (obwohl Jagdhund mit extremem jagdlichen Interesse - Jagdterrier!) in der Lage, diesen Trieb zu beherrschen, udn es kommt offenbar echt darauf an, ob er sich zusammenreißen will. Und die Schlepp hat ihn in dem Moment dazu gezwungen, zu "wollen", wenn ich das mal so ausdrücken darf, er hat sich von sich aus beherrscht und gesetzt. Also - geht doch!

    OK - dann erst weggehen, und sobald Du siehst, er kommt her, unterstützen ("Ja, sooo ist fein, komm mit, auf geht´s, komm mit....." quietschen, während Du weiter in die gewählte Richtung läufst, NICHT stehenbleiben!), evtl. anfeuerndes Händeklatschen dazu oder freudiges "hopphopphopp" mit Losrennen in die von Dir schon gewählte Richtung. Und wenn er dann da ist, Party veranstalten.

    Generell: Du rufst "grundsätzlich" NUR ab, um mit dem Hund Spaß zu haben, Leckerli zu geben, oder ihn wieder freizugeben, daß er zu den spielenden Hunden zurückkehren darf - die ultimative Bestätigung in dem Moment. Gaaaanz ganz selten wird mal nach dem Abruf angeleint (in der Lernphase ganz besonders selten), aber nur, damit er 10 Schritte weiter wieder frei laufen darf. Ansonsten kriegst das, was Du schon fast erreicht hast: einen Hund, der abhaut, wenn Du ihn herrufen möchtest, weil er weiß, gleich ist das Spiel oder der Spaß zu Ende und er wird angeleint. :-) Also: 90% der Abrufe dienen nur dem Spaßhaben mit und bei Dir. Mußt halt entsprechend oft abrufen *gg (aber net so oft, daß es den Zwerg nervt, gell....)

    Sollte man in der Hundeschule zu vermitteln in der Lage sein, und für 400,- € erst recht... Schade, echt, daß Du für Dein Geld so wenig bekommst......

    Wie sollst Du für die BH nen anständigen Rückruf kriegen mit sowas? Auch und gerade da soll der Hund freudigst zu Dir rasen, wenn Du ihn abrufst. Das würdest mit diesen Mitteln nie erreichen können.

    Hm - ich hab´s nie hingekriegt, für die Rettungshundearbeit (war wohl auch recht ungeduldig, zu schnell größere Entfernungen, und hatte genau das geschilderte Problem, daß der Hund mit der Nase am Ziel die Bestätigung suchte und daher langsamer wurde), deswegen detachieren wir einfach als Alternative - und Hundelinchen macht´s Spaß....

    Aber die Erklärung von Lockenwolf hört sich echt gut an - Biene kann nämlich um Dinge rumlaufen schon (egal, ob Trafo-Häuschen, Baum, Bank oder den sitzenden Bossi-Hund oder nen laufenden Menschen *gg), und wenn ich das erst auf kleine Entfernung machen lasse, und dann die Entfernung vergrößere, und irgendwann statt "Rumlaufen" dann "Voraus Rumlaufen, und irgendwann nur noch "Voraus" sage.... *neuehoffnungschöpf..... *gg
    Und Platz auf die Entfernung kann sie eh, das würd ich ihr dann inner Prüfung einfach mal so vor die Füße werfen, um das Tempo nicht vorher wieder zu beeinträchtigen, das klappt blind bei ihr, bzw. darf sie da sogar STEH machen.

    Danke für die schöne Anleitung, ich werd´s mal testen - habe ja Zeit bis Frühjahr 2016 mit der nächsten Prüfung..... :ugly: Entscheiden kann ich mich dann immer noch, ob ich detachiere oder voraus mach.....