Beiträge von BieBoss

    Was mir noch einfiel: es gibt doch so Anbindevorrichtungen für Hofhunde - ich hab sowas mal gesehen, und die Laufleine dafür war glaub ich aus so stabliem Draht, kann aber nimmer sagen, ob ummantelt.....

    Vielleicht kannst ja danach mal gucken, und diese Leine dann entsprechend evtl. umbauen und zweckentfremden??

    Ha - hab was gefunden:
    http://shop.c-s-hundesport.ch/anbindevorrich…stung-415m.html. Gibts bestimmt auch kürzer, wenn Du da mal nachfragst.

    ......Die Hunde mußten ein gutes Sozialverhalten und Abrufbarkeit mitbringen......

    Na, wenn schon jemand, der Social Walks veranstaltet, gutes Sozialverhalten voraussetzt, wozu will ich denn dann überhaupt hin? Wenn ich einen in dieser Hinsicht unkomplizierten Hund habe, brauch ich doch keine Social Walks, dafür ist sowas doch da?

    Sprich, wer schon als Veranstalter / "Trainer" gutes Sozialverhalten voraussetzt, kann offenbar nicht damit umgehen, wenn ein Hund solches nicht mitbringt.... Was sich ja bei Dir dann leider bewahrheitet hat..... :-(

    Hm - dann wird sicher Unsicherheit mit ne Rolle spielen - man darf nicht vergessen, ein blinder Hund kann die Körpersprache eines anderen Hundes (Beschwichtigt der, oder ist der eher aggro?) nicht erkennen, und dann gehen die gern mal als Erste drauf, um Schlimmeres zu verhindern.....

    Meine Frieda reagiert ja genauso mit Fremdhunden (haha - mit allen Hunden, also auch meinen), bei der weiß ich nicht, woher das kommt, aber ich könnte mir vorstellen, daß auch hier die Blindheit ne große Rolle gespielt hat, in dieses Verhalten reinzukommen. Da hilft nur eins: erstmal beschützen, oder mit "alles gut" unterstützen, wenn ein anderer Hund schnuppern kommt (wenn sie gelernt hat, Dir auf dieses Wort hin zu vertrauen) o.ä.

    Aber berichte weiter - bin gespannt, ob die noch was Andres rausfinden, und wie das Hundi sich im Laufe der Zeit damit arrangiert. :-)

    Ich geh da ganz mit Mücke: gib dem Hund die Sicherheit, daß DU die Situation regelst, und ihm daher nichts passiert, und er Situationen mit Kind nicht mehr selbst regeln muß. Blocke Kinder ab, nimm den Hund hinter Dich. So sieht der Hund, DU wirst aktiv. Das, was Du ihm derzeit zumutest (Kontakt mit den Kindern und Selbst-regeln-müssen), überfordert sie vollkommen, und wird evtl. irgendwann böse ausgehen.

    Erst, wenn sie gelernt hat, daß von Kindern keine Gefahr droht, weil DU sie beschützt, kannst mal mit etwas weniger Abstand an Kindern vorbeigehen, damit sie lernt, auch wenn diese gefährlichen Wesen sich nähern, passiert nichts, Du bist immer noch diejenige, die die Situation im Griff hat.

    Ein Hund muß nicht Teufel-komm-raus mit Kindern können, auch nicht mit dem Eigenen. Wobei es da nochmal was Anderes ist, weil dieses ständig anwesend sein wird im Haus, und der Hund irgendwann zwangsläufig lernt, daß Du auf ihn aufpaßt, und das Kind ihm nie was tut. Anfangs ist das eh noch nicht so das Problem, das fängt glaub ich erst so richtig an, wenn die lieben kleinen zu krabbeln und laufen beginnen. Bis dahin wird sie sich aber sicherlich an den eigenen Nachwuchs gewöhnt haben. Mit dem eigenen Kind kann man dann auch so Sachen machen, wie den Hund in Anwesenheit des Kindes zu füttern, damit er das Kind positiv verknüpft, oder aber dem Hund beizubringen, wenn das Kind auf ihn zukrabbelt, bei Dir Schutz zu suchen, statt sich selbst zu wehren (also Alternativverhalten beibringen). Bis das eigene Kind krabbelt, wirst Du dafür sicher genügend Zeit haben.

    Was Du vergessen hast: WARUM dreht der Hund am Rad? Hast Du den eindruck, er geht aus Angst vor, oder freut er sich einfach wie blöd? Bedroht er, erschrickt er, wie ist dabei die Körpersprache?

    Hochspringen beim Streicheln hört sich in meinen Ohren eher nach Freude an..... Wenns Angst wäre oder schlechte Erfahrungen, muß man das natürlcih ganz anders handhaben.

    Klar kann auch bei nem Freuhund was passieren (z.B. Kind vor Freude übern Haufen rennen) - aber trotzdem ist das nochmal ne ganz andere Nummer.

    Ich würde auch einfach den Prüfer bitten, daß jemand, der dem Hund vertraut ist, den Chip ablesen darf. Dann soll halt Deine Trainerin, die der Hund akzeptiert, das machen, und fertig. Manipulieren kann man da ja net viel..... :-)

    Dran üben kann man natürlich trotzdem- evtl. braucht man das später nochmal. Aber halt dann für einen selbst, und nicht unter Zeitdruck. Alles, wobei der ängstliche Hund lernt, daß Fremde nicht gefährlich sind, kann einen ja wieder ein Stückchen weiter bringen.

    Viel Erfolg!

    Selbst wenn sich das jetzt für Dich (zumindest vorübergehend) geklärt hat - mit einem Trainer, der solche Methoden im Verein auch nur zuläßt, würde ich nicht arbeiten, und das würde ich nichtmal durch nen einzigen Euro in die Kaffeekasse unterstützen.

    Warum nimmst Du nicht den anderen Verein?

    Ich war damals auch in einem Verein, der keinem Verband angeschlossen war. Nachdem ich aber für die BH ja eine VDH-Mitgliedschaft brauchte, wurde ich einfach im ADP (Pudelclub) Mitglied, der seinerseits ja im VDH Mitglied ist. Damit war ich über den Pudelclub im VDH.

    Mit meiner Mitgliedsbestätigung konnte ich mich dann über die Trainer in meinem Verein problemlos beim nächsten SV-Platz zur BH anmelden. Dort mußte ich die Bescheinigung über die Mitgliedschaft nochmal vorlegen, und gut war. Hab dann ne Karte bekommen, auf der die Ergebnisse des Hundes verzeichnet waren, und noch gaaaanz viel Platz für weitere Prüfungs-Ergebnisse :-)

    Auch, als ich dann später mit Bossi zur BH angetreten bin, gabs nie ein Problem, die Mitgliedsbescheinigung vom Pudelclub hatte gereicht.

    Ich würde auch sagen, in dieser SV-Gruppe siehst Du keinen Stich mehr, einfach, weil die sich durch Deine Kritik an ihren Methoden angegriffen fühlen. Daher macht auch eine Mitgliedschaft dort in keinster Weise Sinn in meinen Augen. Und wenn Du beim Kaffee hinterher nur noch wortlos dabeisitzt, wird das auch nicht viel zu einem fröhlichen miteinander beitragen *gg Klar, daß die Dich beim Fährten nicht dabeihaben wollen - wer weiß, was die mit den Hunden machen, wenn die grad keine Lust haben, nen gegenstand auf der Fährte anzuzeigen....

    Abgesehen davon verstehe ich die Erklärung vorher nicht ganz. Entweder der Verein bietet Fährtentraining an, und das dann für ALLE Mitglieder (denn gerade Neulinge bzw. Interessenten kann ich mit dem halten und binden, was sie eigentlich tun möchten! Meist wollen die sich ja erstmal alles angucken, bevor sie sich für eine Sparte entscheiden.), oder ich lasse es ganz. Und wenn ich als Neuling die Fährterei auf privater Basis lernen soll - wozu zahle ich dann Mitgliedsbeiträge? Die kann ich mir doch dann mal gepflegt sparen?

    Bei uns gab´s Fährtentraining immer für alle Interessierten, und die Gelände gab´s immer ausreichend. Wurden halt die Fährten im Verlauf exakt geplant, sodaß man alle untergebracht hat. Muß ja nicht jeder jede Woche 5 km Fährte kriegen....

    Vor allem muß ein Neuling ja evtl. noch gar net mitfährten, sondern erstmal sehen, wie´s abläuft und dabeisein - und wenn der doch dann ne Fährte kriegt, dann wohl eh nur max. 20-30 Meter für den Anfang - also, wenns bei Euren Fährtengeländen auf 20-30 Meter Strecke ankommt, habt Ihr was falsch gemacht..... *gg Das wäre für mich keine Begründung. Die wollen sie schlichtweg nicht dabei haben. Schon das wäre für mich ein Grund mehr, dort nicht Mitglied zu werden oder auch nur weiter zu trainieren - deutlicher geht´s doch gar net....

    Ich kann das immer gar net nachvollziehen mit all der Zupferei.... .Hab mit Biene nen Pudelmix, und noch nie Ohren gezupft.

    Die Haare werden mit Schermaschine kurz gehalten, und die Ohren sind sauber, müffeln nicht, und wir hatten in den 8 Jahren bislang noch nie eine Entzündung. Sie hat auch kurzgeschorenes Fell überall, insofern hängen die Ohren nicht so schwer und mit Fell luftdicht verpackt runter, sie kann daher damit gut kommunizieren, sie sichtbar anheben, und damit kommt natürlich auf viel Luft rein, vielleicht besser als bei der standardmäßigen Schur, wo die Ohren immer so lang und füllig befellt belassen werden, und eher von Luft abgeschottet sind bzw. evtl. Feuchtigkeit in den Ohren horten, wodurch dann Entzündungen entstehen oder so.

    Weiß aber natürlich nicht, inwiefern das daran liegt, daß es relativ wenige Haare sind (so ist ja Belüftung auch bei langem Haar ganz gut gewährleistet) oder daß bei ihr ein Pinscher mitgemischt hat.

    Jedenfalls wird bei keinem meiner Hunde am Ohr rumgezupft, und es gab nie Entzündungen.

    Was ich mit dem ganzen Sermon sagen wollte: ich würd erstmal abwarten, ob die Haare echt Probleme machen, bevor ich mit dieser Zupferei anfange... :-)

    @BieBossEr ist sehr Angstagressive bei anderen Hunden und sehr unsicher bei Fremden Menschen/Situation.
    Des wegen möchte ich nicht so gerne überall mit nehmen, wo ich nicht so Zeit für ihn habe.
    Und es gibt leider Situation wo man ein blinden oder überhaupt ein Hund nicht mitnehmen kann.

    Heute ist er nicht mal aufgestanden :D aber nur für 5 Minuten, was für mich schon supi ist

    Ah, ok - danke für die Erklärung :-) War das mit der Angstaggression schon vorher so, oder kam das erst durch die Unsicherheit mit der fortschreitenden Erblindung?

    Aber egal, wohers kommt, daß Du ihn dann nicht überall mitnehmen magst, kann ich evrstehen, wenn man nicht ständig in Bereitschaft stehen möchte oder kann, einzugreifen, wenn ein anderer Hund/Mensche an den Hund herantritt....

    Da hilft nur eines: versuchen, daheim die Sicherheit wieder herzustellen, die er von vorher kennt. So daß er sich daheim sicherer fühlt, und auch lernt, alleinzubleiben. Wenn er schonmal im Körbchen liegenbleiben kann für 5 Min., ist das doch schon ein schöner Erfolg! :-) Klar dauert das jetzt ein bißchen, aber wie sagt man so schön - Eile mit Weile :-)

    Ich würde den Hund ganz einfach nicht mehr draußen anbinden. Hast du keine Angst, dass jemand den Hund klaut oder ihm etwas Vergiftetes zu fressen gibt? Was ist, wenn da jemand vorbeigeht und dein Hund schnappt?

    Ach Du - ich erleb das täglich zweifach, wenn ich bei unserer Runde am Kindergarten vorbeikomme. Habe beide Halterinnen schon mehrfach darauf angesprochen. Die gehen halt nach dem Kind-Wegbringen gleich Gassi, die eine läuft zum KiGa und zurück ne Stunde, kann den Hund net alleinlassen, weil er dann daheim einpieselt. Weil man halt anfangs net beigebracht hat, alleinzubleiben (man braucht´s ja jetzt grade nicht. Schade nur, daß "jetzt grade" meist irgendwann vorbei ist....).

    Der andere Hund ist erst 5-6 Mionate, kann natürlich noch net alleinbleiben daheim.

    Aber statt daß die 2 sich morgens absprechen, zur selben Zeit am KiGa ankommen, und dann jeweils eine ihr Kind reinbringt, und die Andere die 2 Hunde aufpaßt, und anschließend umgekehrt, nein, da sieht man immer wieder die Hunde jeweils einzeln auf dem Weg vorm KiGa angebunden (ok, der junge wird wenigstens im KiGa-Gelände drin, im Garten, angebunden).

    Ich hab mir da schon den Mund fusselig geredet: was ist, wenn ein Kind dem Hund ins Ohr piekt und der warnend schnappt? Maulkorbzwang/Leinenzwang/verletztes Kind? Was ist, wenn irgendein Hundehasser dem Hund was Giftiges zu Fressen gibt oder ihn tritt, sodaß er verletzt ist? Was, wenn irgendwer den Hund einsackt und mitnimmt? Was ist, wenn ein hundehassender Hund, den sein Halter nicht im Griff hat -soll ja oft genug vorkommen-, sich auf diesen Hund stürzt?

    Aber egal, Hauptsache, der Gassigang kann mit Kindwegbringen verbunden werden.....

    Tip an die TS: Bring dem Hund bei, streßfrei alleinzubleiben daheim, und bring erst das Kind weg, und geh dann Gassi. Oder sprich eine andere Mutter an, die soll neben dem Hund stehenbleiben, während Du das Kind reinbringst. Oder sprich mit der KiGa-Leitung bzw. Gruppenleitung, die soll halt Dein Kind an der Eingangstüre in Empfang nehmen, dann muß der Hund nicht unbeaufsichtigt und ungesichert gegen Hundehasser draußen bleiben. Es gibt genügend ganz einfach Möglichkeiten, wenn man den Kopf ein bisserl anstrengt.....