Beiträge von BieBoss

    Wenn meine Hunde meinen, sie müßten sich dazwischendrängen, wenn ich nen anderen Hund streichle, werden die mit nem "Hey!" weggeschickt. Wen ich streichle, entscheide immer noch ich.

    So haben sie gelernt, sich da nicht anzustellen, und meine Entscheidung zu akzeptieren. Wenn Deine Hündin das nicht kann: Zeit wird´s ..... *gg

    Wenn Ihr natürlich dann jedes Mal auf "jaaaa, komm her, Du kommst schon nicht zu kurz" macht, und sie dann streichelt, quasi als Belohnung für´s dazwischendrängen, habt Ihr ihr gezeigt, daß Ihr dieses Verhalten akzeptiert bzw. sogar gut findet.

    Beim Futtern würde ich bei einem neuen Hund die Näpfe weit voneinander entfernt hinstellen, und jedem der beiden beibringen, daß das sein Napf ist, und der andere tabu - immer dazwischensetzen/stellen beim Futtern, sodaß ich den Hund, der´s versuchen möchte beim Anderen, blocken kann. Kannst natürlich auch komplett getrennt füttern - aber ist eben etwas mehr Aufwand, und ich fänd´s einfacher, den Hunden beizubringen, daß ihr eigener Napf geleert wird und sonst nix. Wenn sie das intus haben, brauchst nämlich nicht mehr aufzupassen, und getrennt füttern muß man dann immer - oder so lange, bis mans dann halt doch beibringt.... :-)

    Wie kommt sie generell mit anderne Hunden zurecht? Gibt ja auch Hunde, die keinen Bock auf andere Hunde im Haus haben, und denen man mit einem Gefährten nicht unbedingt was Gutes tun würde. Klar funktioniert´s dann evtl. gezwungenermaßen, wenn man darauf besteht und konsequent ist und managed - aber könnte halt anstrengend werden, wenn der eine nicht mit dem Anderen möchte......

    Ich sehe das größere Problem nicht unbedingt daheim - da kann man, wenns klingelt, den Hund in ein Zimmer sperren.

    Aber unterwegs - wer geht mit dem Hund Gassi, ist der-/diejenige in der Lage, den Hund zu halten, wenn der meint, er müßte ihn/sie gegenüber "komisch" erscheinenden männlichen Passanten auf engen Wegen verteidigen, und daher mit voller Kraft in die Leine springt?

    Oder habt ihr die Möglichkeit, immer dort Gassi zu gehen, wo echt nirgendwo jemand rumläuft?

    Habt Ihr selbst Kinder? Wenn nicht, vielleicht wollt Ihr noch welche - und wenn der Hund dann anfängt, die Kinder gegenüber Nachbar´s Kindern zu verteidigen oder das schwangere Fraule beim Gassi (das in der Zeit ja besser nicht die volle Kraft einsetzen sollte, um die -zig Kilo Hund zu halten, wenn die toben), könnte das unschön enden.

    Das könnt natürlich alles nur Ihr selbst beurteilen, weil ich ja Eure Gegebenheiten nicht kenne - aber ist vielleicht ein Punkt, den ihr noch nicht bedacht habt.....

    Mir persönlich selbst reicht mein Zwergpudel, der meint, komische Gestalten mal verbellen und stellen zu müssen, wenn ich sie nicht rechtzeitig abrufe. Das kann nämlich echt nervig sein, dauern gucken zu müssen, zumal es nur sporadisch vorkommt, sprich, man wird mit der Zeit unvorsichtig, und auf einmal legt sie mal wieder los *gg Würde ich ne Alarmanlage brauchen, weil ich weitab vom Schuß wohne, würd ich mir eine kaufen...... (aber keine 4beinige)

    Bytheway: bei nem Hund, der eh schon aus Unsicherheit nach vorne geht, würde ich alles tun - nur nicht ihm die Aufgabe zu geben, mich/das Grundstück zu verteidigen! Denn wenn er jetzt schon mit dem Bewachen überfordert ist und nach vorne geht - wie soll der mit der Verantwortung für ein Grundstück klarkommen? Den würd ich mal schön bei mir behalten, und ihm Tag und Nacht klarmachen, daß er mich und das Haus etc. nicht zu verteidigen hat, weil ich das selbst kann. Der Schuß könnte sonst nach hinten losgehen.

    Naja - angesichts der Tatsachen, die ich selbst von ner ehem. Sennen-Züchterin gehört habe, ist die Idee ja nicht so dumm, bei den Sennenhunden an der Zucht etwas zu ändern....

    Die sprach nämlich davon, daß man heute froh sein kann, wenn die Berner über 4 Jahre alt werden, sterben an Krebs weg wie die Fliegen etc., sodaß sie irgendwann die Zucht aufgegeben hatte (war vor ca. 1-2 Jahren, daß ich die gesprochen habe).

    Und ob nun ein Pudel-Doodle für den Preis eines Rassehundes verkauft wird, oder ein Swissydog, ist nun auch schon wurscht.... Solang´s gesund ist... Und Untersuchungen scheinen ja vorzuliegen.

    Von Hundehaus hab ich auf der Website nichts gesehen, im Gegenteil, ein Foto mit nem Welpen vorm Weihnachtsbaum in der Galerie - meinst, im Hundehaus stehen Weihnachtsbäume? Und auch ein Foto mit nem Kind mit Welpen auf einem Sessel. Im Hundehaus? Oder hast Du den Hof persönlich gesehen?

    Wenn die in keinem Verein sind, dürften die dann noch ausstellen? Weil ich beim Googeln diverse Auszeichungen (CAC, CACIB, BOB) finden kann, zuletzt v. 12. Mai 2015....

    Kann auf der Website auch keine Werbung vom ÖKV entdecken.

    Die Swissydogs werden auf einer .de-Website gesondert von der Tochter vorgestellt - evtl. werden Sennen- und Swissydogs-Zucht getrennt?

    Zu dem Impfungen sag ich jetzt nichts, weil ich die Vorschriften bzw. die Ausnahmen dazu nicht kenne, evtl. darf früher importiert werden, wenn Quarantäne gewährleistet wäre?

    Ich bin immer vorsichtig, wenn hier jemand so offen einen Züchter anprangert - könnte nämlich auch in Rufschädigungsklagen enden für Dich, wenn der Züchter dies mitbekommt....

    Meine Biene (ca. 33 cm SH) wurde in der Welpenstunde auch einige Male böse über den Haufen gerannt, sodaß sie übers Gras kullerte.

    Irgendwann hat sie dann einen gesunden Respekt vor zu stürmischen Hunden (nicht nur großen!) entwickelt. Seither gibt´s Ärger, wenn einer sich unhöflich verhält. Hat auch schon wesentlich größere Hunde angemault im Verein, einmal nen Dogo Argentino-Junghund (der war ein knappes Jahr), der zu aufdringlich spielen wollte.

    Will heißen, wer sich ihr nähert, hat sich zu benehmen, ansonsten wird er "zusammengeschissen" von ihr *gg (abgeschnappt und kurz angekeift) und benimmt sich dann halt beim nächsten Mal.... *gg

    Sie geht zu anderen Hunden (wenn überhaupt, meist ist sie eher völlig desinteressiert an fremden Hunden) sehr vorsichtig und langsam hin, Schwanz weiter runter als sonst (also nicht kerzengrade in die Höhe gestreckt), und wenn ihr einer zu aufdringlich wird (Madame darf schnuppern, der Andere hat stillzustehen *gg), dann zeigt sie Lefzenhochziehen, Wegdrehen, grummelt oder versucht ein Ausweichen mit dem ganzen Körper (so, wie wenn einem jemand was Ekliges vor die Nase hält oder zeigt...). Bei Letzterem unterstütze ich sie dann, indem ich einen Schritt zu ihr gehe, damit sie sieht, ich bin da, das gibt ihr dann die Möglichkeit, entweder ganz zu gehen, oder den Anderen auszubremsen. Hochgenommen hab ich sie deswegen noch nie - die kann genauso mit anderen Hunden kommunizieren wie ein Großer, und ich unterstelle auch nicht jedem größeren Hund, der zu uns angaloppiert kommt, daß er sie fressen möchte.

    Geschrei, Panik oder Gekläffe hab ich bei ihr noch net erlebt Hunden gegenüber. Kläffen tut sie höchstens nachts um 3, wenn jemand (Person, nicht Hund) ganz plötzlich unerwartet um ne Ecke biegt und uns entgegenkommt.... *gg Also überfallen kann uns nachts keiner, ohne daß ich es vorher bemerke - meine kleine Alarmanlage.... :cuinlove:

    Ich würd in solchen Situationen auch eher zum Hund hingehen, wenn der größere schon bei ihm ist, aber ihn nicht hochnehmen. Oder rechtzeitig sehen, was kommt, und meinen Hund mittels Kommando neben/hinter mich nehmen. Und vor allem: ruhig bleiben..... Auch wenns grad schwerfällt - aber wenn ich in dem Moment, wo ein anderer Hund auf uns zustürmt, und mein Hund sich unsicher fühlt, panisch auf meinen Hund zustürze und ihn hochreiße - was sage ich ihm damit?? Bestimmt nicht, daß ich die Situation für ihn souverän lösen/managen o.ä. kann!

    ...Diese Rasse fasziniert eine ganz gewisse Spezie Mensch.
    ...


    Hähä- da hast Du recht. Ich hab mich neulich sogar dabei erwischt, wie ich beim Anblick eines Thread-Titels dachte: "ach, wieder so ein Aussie-Halter....." *gggg Und ich mach den Thread auf, und es ging - um nen Aussie...... So ist mir das schon öfter passiert hier. :-)

    Irgendwie passen die Leute, und das, was sie schreiben etc., anscheinend echt oft zu einer bestimmten Rasse an Hund *gg (und das soll ja wohl auch so sein, daß jeder nen Hund hat, der zu ihm paßt!)

    An den TS noch ein Wort zum Thema Chefsein. Stell Dir einach vor, wer im wahren Leben ein guter Chef ist.

    Ist es ein Choleriker, der sich jedes Mal aufführt wie´s berühmte HB-Männchen, wenn Du was falsch machst? Der Dich tyrannisiert, wenn Du die gestellte Aufgabe nicht umgehend erledigst? Der Dich beschimpft, wenn Du was falsch machst? Meist sind das solche Leute, die eigentlich psychisch in keinster Weise der Rolle eines Vorgesetzten, der Personal führen soll (das Fach an der Uni im BWL-Studium heißt nicht umsonst Personalführung und nicht Chefsein!), gewachsen sind, und meinen, sich mit diesen Verhaltensweisen das Schild CHEF sprichwörtlich an die Brust heften zu müssen. Das sind Leute, die sich schon mit "Ja, Chef" oder "Ja, Frau Doktor Müller" ansprechen lassen, auf Titeln bestehen, nur auf Termin ihren Mitarbeitern zum Gespräch zur Verfügung stehen, und alles tun, um zu zeigen, daß SIE die Macht haben (wollen *gg). Also kurz: Menschen, die eigentlich vollkommen unfähig sind, zu führen...... *ggggg (leider gibt´s die in der Realität im Berufsleben viel zu viele..... - Aber das is n anderes Kapitel)

    Oder ist es der Chef, der Dir zeigt und erklärt, was Du tun sollst, der Dich lobt, wenn Du es gut machst, der nochmal zeigt, wie´s geht, wenns noch nicht so ganz klappt, der Dich ermutigt, neue Aufgaben anzugehen, der berechenbar und lobt, wenns angebracht ist, aber Tadel mit Respekt vor dir als Person anbringt, der Dich motzenden Kunden gegenüber als Auszubildenden beschützt und sich vor Dich stellt, und Dir damit die Sicherheit gibt, daß Dir hier nichts passieren wird, und generell viel Geduld mitbringt. Ich glaube, bei Letzterem (auch, wenn ihn seltener gibt!) wird sich jeder wohler fühlen, und der braucht keinen "Herrn Doktor" und kein "Chef"-Schild am Revers, um respektiert zu werden, für den arbeiten die Mitarbeiter gerne und vertrauen ihm.

    Vielleicht gibt Dir dieser Vergleich ein bißchen einen Einblick, wie Du Dich Deinem Hund gegenüber verhalten kannst, um ihm ein zuverlässiger (An-)führer zu sein, ihn zuverlässig und sicher durch Leben zu führen.

    Und nochwas: wenn Du schon Strafen anwendest (ich bin ja eher immer dafür, falsches Verhalten im Keim zu ersticken, und dem Hund eine Alternative anzubieten, zB wenn er nicht aufs Sofa darf, ausbremsen, wenn er in die Richtung geht, und sein Körbchen anieten), dann bitte richtig: ERST zeigt man dem Hund, was das richtige Verhalten ist und achtet darauf, daß er es wirklich in allen Leenslagen (sprich er hat es generalisiert!) verstanden hat - DANN erst kann man, wenn er das Gewünschte doch nicht tut, Konsequenzen zeigen. Aber auch hier heißt für mich Konsequenzen eher, daß ich hingehe und den Hund so lange anguck, bis er sich hingesetzt hat, als Zeichen dafür, daß ich es tatsächlich will von ihm. Also nicht Alpha-werfen oder ähnliche Fiesheiten.

    Wenn Du nämlich fürs Beißen/Kneifen den Hund runterdrückst, denkt der Hund nur: "mitten im Spiel wird mein Halter plötzlich so grob????" und wird völlig verunsichert, weil Du unberechenbar erscheinst - mit dem Erfolg, daß er halt irgendwann nimmer mit Dir spielt. Denn er hat nur gelernt, daß Du unberechenbar bist - aber Du wolltest doch, daß er lernt, nicht mehr zu beißen, oder? Er weiß nicht, was genau er falsch gemacht hat, weil ers ja noch nicht weiß /gelernt hat, und damit wirst Du für den Hund aus seiner Sicht vollkommen unberechenbar. Und beim falschen (bzw. dann irgendwann erwachsenen) Hund kann das dann so enden, daß der sich irgendwann rumdreht, und Du seine Zähne irgendwo sitzen hast, wo sie nicht hingehören. Deswegen sind Strafen auf diese Art und Weise grundsätzlich gaaanz schlecht.

    Besser ist es, so gut aufzupassen auf seinen Hund, daß es erst gar nicht zu einem unerwünschten bzw. Fehlverhalten kommt und er sich keinen Unsinn erst angewöhnt - dann brauchst Du nämlich sein (in Deinen Augen) "Fehlverhalten" hinterher nicht wieder auszubügeln..... Damit spart man sich nen Haufen Arbeit, und der Hund wird nicht verunsichert.

    So - und jetzt noch viel Freude mit Eurem Kleinen! Ich find´s gut, daß Du Dich jetzt schlau machst und Tips annimmst - das wird schon mit Euch!

    Meine Frieda hatte auch, als sie mit 8 Jahren zu mir kam, schon einen dicken Knoten in der Leistengegend. Irgendwann fings dann an: mehrere Knötchen hatten sich gebildet.

    Vorne auf der einen seite die vorderste Zitze sah verkrustet aus.

    Bin dann zum Doc wegen der Kruste, und er sagte, die muß auf alle Fälle raus. Und die kleinen Knötchen machen wir mit.

    Lunge wurde geröngt, denn wenn da schon Metastasen sind, kann man sich die OP gleich sparen. Dann Inhalationsnarkose und raus mit dem Zeugs.

    Wie sich rausgestellt hatte (Pathologie), war die vordere Zitze mit der Kruste gar net so schlimm, aber die Knötchen waren allesamt bösartig. Der Doc hatte sie aber großzügig rausgeschnitten, und meine Süße ist inzwischen 14 Jahre alt und topfit. Bei der OP war sie 9 Jahre jung. :-)

    Eine "hübsche" Narbe hat sie bekommen, zickzack quer über den Bauch, weil die Dinger strategisch verteilt waren, und eine halbe Milchleiste wurde mit entfernt mit den Knoten. Kastriert wurde sie aber nicht, wir wußten damals nicht, ob sie kastriert war oder nicht (auf der Straße gefunden und dann im Auffanglager - dort hatte keiner kastriert). Inzwischen wird sie seit 2 Jahren regelmäßig läufig - ist also offenbar nicht kastriert.... *gg

    Einen kleinen Knoten hat sie auf den Rippen in der Nähe des Vorderbeins außen seitlich, der wächst aber nicht - aber wenn ich mich da recht erinnere, gab´s den schon vor der OP, und an einer Zitze ist auch ein kleiner. Ich beobachte das, und sollte einer der beiden wachsen oder ein weiterer dazukommen, muß ich gucken, was wir machen. Aber wie gesagt, ihr gehts gut bislang, keine weiteren Probleme.

    ...........Wir sind mit Ihm zu einem Hundetrainer, der uns sagte er wäre im Stadium Alpha 2. Ferner sagte er dass wir den Hund nur wieder unter Kontrolle bekommen wenn wir bei Ihm einen fast 1,5 jährigen Kurs a 120 Euro/Monat besuchen. Dieser soll beinhalten die Hundeführer Ausbildung, Begleithundausbildung und eine Resozialisierung.

    Puh, ganz schön viel auf einmal. Bedenkzeit wollte er nicht einräumen da wir keine Zeit verlieren sollen und reichte mir prompt den Vertrag und wollte auch gleich wissen wie ich die erste Rate zu zahlen möchte... Geht's noch?

    ........

    :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Also echt, DEN Kurs würde ich net nehmen, der ist gaaaaaanz schlecht! Um das zu lernen, braucht der Hund mindestens 3 Jahre Training, und zwar bei MIR, das würde Dich monatlich ca. 700 Euro kosten, pauschal, incl. Resozialisiation und Reisekosten. Das ist ein super Schnäppchen, gilt NUR für Dich, und NUR heute! Morgen kostet das dann doppelt so viel!

    Meine Kontonummer schicke ich Dir per PN..... Überweisung bitte sofort. Sobald das Geld da ist, mach ich Dir nen Terminvorschlag. :headbash: :headbash: :headbash:

    Aber mal im Ernst: Wenn ich sowas lese, Stadium Alpha 2, dann möcht ich net wissen, was der Trainer sonst noch so alles vom Stapel läßt! Halt da bloß Abstand von solchen Leuten....

    Gib nicht auf, bleib super konsequent, sichere den Hund und manage ihn, wenn Du nicht sicher bist, daß er abrufbar ist oder sich benimmt, nimm die Schleppleine, stell keine zu hohen Forderungen (z.B. Abruf aus dem Spiel mit Hunden oder vom Jagen; Konzentration leidet etwas in der Pubertät), was er schön macht, dann auch super bestätigen. Auslasten über ruhige Spiele (Suchaufgaben), sodaß er "platt" ist und nicht so viel Unsinn ausdenken kann. Und immer weiter mit dem normalen Alltagstraining - Sitz, Platz & Co. in kleinen Einheiten. Lieber einmal auf Anhieb gut gemacht, als 20mal gefordert in einer Situation, die ihn zu sehr ablenkt, damit er Erfolg hat mit Gehorchen.

    Glaub mir: irgendwann ist die Pubertät vorbei (hast ja keinen Terrier..... *ggggg) :ugly:

    Also, Zitronensaft würd ich keinesfalls drinlassen - das ist supergemein, wenn die Säure dem Hund in die Augen kommt!! Der kann doch nix für seine ignorante Halterin!

    Und Leckerli keinesfalls verwenden - wenn da dann noch Ressourcen ins Spiel kommen zwischen den Hunden, dann rappelt´s u.U. erst richtig. Sowas kann man machen, wenn ein freundlicher Tutnix zu nem Hund kommt, der das nicht möchte. Denn der ist psychisch dann auch so gelassen, sich auf die Dinger einzulassen, daß er sie als Ablenkung annimmt. Aber ein Terrier in Rage, dem werden die Dinger entweder völlig egal sein, oder es wird in der Situation dann alles erst recht eskalieren, wegen der Ressource Futter.

    Problem ist auch, wenn man in dem Moment ausrastet, wenn der andere Hunde kommt, merken das auch die eigenen Hunde, und werden deswegen nicht wirklich ruhiger, sondern wollen am Ende den Halter noch verteidigen. Also ist Anschreien der Halterin auch keine Variante - da sollte man unbedingt Ruhe bewahren, um den eigenen Hunden zu zeigen, daß man die Situation im Griff hat (spricht die Frau mit Monsterhund, der nur 7,5 Kilo hat *gg ich gebs ja zu.....). Vielleicht so, daß, wenn Ihr zu zweit unterwegs seid, einer den Hund ablegt und hält, der Andere sich den Terrier schnappt, damit zu der Frau geht, und ihr klarmacht, was sie da eigentlich tut, und wie sie sich künftig zu verhalten hat. Abruftraining, Anleinen, was auch immer.

    Ich würde bei der nächsten Begegnung fragen, ob ich meinem Hund den Mauli abmachen und ihn auch laufenlassen soll, weil dann wären es gleiche Bedingungen für beide Hunde. Und ganz dezent darauf hinweisen, daß das Leben ihres Hundes von Deiner Fähigkeit abhängt, Deinen Hund zu halten. Würde fragen, ob sie Dir so vertraut, weil sie den Hund immer hinläßt zu Euch. Und fragen, ob sie ne gute Haftpflicht hat - wenn ihrer unangeleint ist und Deine gleich doppelt gesichert sind und verletzt werden von dem Terrier, hätte sie im Fall des Falles die A---karte.

    Ansonsten scheue ich mich bei 10 Kilo Terrier net, den einfach im Genick zu packen (wenn man gut fest hält, kann er auch net den Arm erwischen *gg aber dafür muß man echt sicher sein und richtig zupacken, wenn man sich net traut, ist das gefährlich - das soll also keinen generellen Tip darstellen, sondern sagt nur, was ICH machen würde!) und der Halterin in die Arme zu drücken..... Allerdings mit stinkigen 35 Kilo an der Leine, die man grad verzweifelt festzuhalten versucht, dürfte sich auch das als recht schwierig bis unmöglich erweisen...... *gg Mist....

    Da man aber andere Halter und Hunde meist nicht ändern kann, würde ich letztlich vor allem versuchen, meinen Hund dahin zu bringen, daß er auf Kommando ins Platz geht und dort bleibt, während ich mich um den suizidalen Zwerg kümmere. Aber ich denk, am Ruhigbleiben wirst eh schon üben. Wenn Dein Hund im Platz bliebe, hättest die Chance, den Anderen mit Leckerli von ihm wegzulocken oder so.

    Ansonsten kannst wohl nur noch die Gebiete meiden oder Zeiten meiden, zu denen die normalerweise unterwegs ist, um Zwischenfälle zu vermeiden..... :-(

    Problem ist halt auch, wenn was passiert, hast mit Deinem Hund immer die A....karte, denn der böse Rotti ist ja immer schuld, weil er ein Rotti ist. Und dann halt "die Sicherung nicht ausgereicht" oder so n Scheiß, und Dein Hund müßte das dann ausbaden.... Und wenn man als Rottibesitzer zum Ordnungsamt geht, weil ein anderer Hund Deinen gefährdet, dann werden die auch erstmal fragen, was denn Dein Hund gemacht hat, daß der Terrier so reagieren mußte, oder man wird müde lächeln angesichts der Größenverhältnisse. Und als Nächstes schwärzt Dich genau DIE Halterin bei besagtem OA an..... Alles blöd.....

    Ich drück Euch die Daumen, daß ihr eine sinnvolle Lösung für diese Situationen findet - ist echt ärgerlich, wenn man unterwegs eh schon auf den Hund aufpassen muß, dauern die Umgebung scannen zu müssen.

    Zu dem, was Serasa schreibt:
    "(Ich persönlich würd uneinsichtigen Haltern zusätzlich noch anbieten, ihren Hund gratis im TH abzuliefern, wo sie ihn weniger gratis wieder abholen dürfen Aber ich bin auch gemein :))"

    Das hab ich auch schon gedroht, hab hier auch so ne Halterin, die ihren Yorkie außer Scihtweite laufen läßt im Feld, und der sich jedes Mal furchtbar freut, meine Frieda zu sehen. Nur leider findet die andere Hunde so richtig sch.... und verspeist sie eher zum Frühstück - da hab ich dann auch immer meine liebe Not, den loszuwerden oder zu halten, bis Fraule kommt. Ich hab aber den Vorteil, ich kann meine Hündin auf den Arm nehmen mit 7,5 Kilo, sodaß der Zwerg net drankommt. Trotzdem lästig......

    Ich würde jetzt nicht ständig wechseln mit "mal die Küche" und "mal die ganze Wohnung" - das verunsichert nur zusätzlich. Entscheide Dich für eine Variante (vorzugsweise die Küche), und bleib bei der für ein paar Wochen.

    In die Küche sperren und dabei im Haus bleiben. Dann halt wie bei nem Welpen mal in den Garten, Müll raus, Briefkasten leeren etc. Wenn das klappt, auch mal einmal ums Haus gehen, wieder reinkommen. Dann mal weider einfach nur in die Küche sperren, aufs Klo gehen, wieder rausholen.

    Allein, daß der Hund sich keinen festen Platz im Haus gesucht hat bislang, zeigt, daß er nicht weiß, wo er hin soll oder wo er sicher ist. Um sich sicher zu fühlen, braucht es etwas Gewöhnung. Daher würde ich ihm, wenn ich im Haus bin (und ein Auge drauf haben kann) einen festen Platz zuweisen, und darauf achten, daß er dort bleibt, bis er Freigabe erhält. Ab und an reingehen, Leckerli/Knochen geben.

    Irgendwann wieder freigeben, dafür aber abholen am Körbchen. Da brauchts dann kein Leckerli, Freigabe ist genug Belohnung.

    Evtl. auch ne Box (auch wenn Du sie nicht magst), halt ohne Türe drin, hinstellen und als Platz zuweisen (evtl. 1-2 Seiten bedeckt als optischer Schutz) vielleicht ist Hundi ein heimlicher Höhlenhund und fühlt sich in einer Höhe geschützter :-) und gibt dann eher Ruhe. Einführen wie immer: Interesse daran bestätigen, nur da drin füttern, Kuscheldecken reinlegen, etc. Als Kompromiß kannst ihm auch ne Höhle unterm Eßtisch bauen.)

    Und wenn der Hund die Box als Platz akzeptiert (z.B. auch mal freiwillig reingeht nach nem anstrengenden Spaziergang), dann auch mal tagsüber für 5-10 Minuten reinschicken, während Du daheim bist. Erst wenn das klappt, würd ich den Hund wieder mal alleinlassen für kurze Zeit, wie oben beschrieben.

    Laß den Kerle doch erstmal ankommen im neuen Haus, sich "einrichten" (platztechnisch), ich denke, dann übt sich das Alleinsein danach entspannter. Denn wenn er schon Streß durch die veränderte Umgebung hat, ist das Alleinlassen ja ein zusätzlicher Streß und kann nix werden. Wenn er aber eine "gechillte" Ausgangssituation hat, wird ihm das Alleinsein leichter fallen.