ANZEIGE

Beiträge von Coconuts

    AngelundZeus: Naja zu Hause räumlich trennen könnte ich sie schon.
    Aber: Die "Zwischenfälle" sind ja immer passiert, wenn wir da waren, bzw. habe nie Wunden oder sonstige Kampfspuren gesehen, nachdem ich heim gekommen bin!
    D.h. Trennung hier in der Wohnung macht keinen wirklichen Sinn, weil dann müsste ich die ja den ganzen Tag trennen. Es passiert ja so, im Alltag.
    Ich vermute wirklich die Läufigkeit, und zwar die beider Hündinnen, wir haben auch noch das Pech, dass die irgendwie fast gemeinsam läufig werden :-(
    Also demnach wäre eine Kastration eine echte Option (nenne ich es mal vorsichtig), denn die meiner Meinung bis jetzt nach rangniedrigere hat auch irgendwie immer mit der Läufigkeit zu kämpfen. Meine Mutter sagt schon immer: Die ist aber wieder komisch. Und das ist sie wirklich. Heute hat sie sogar einmal kurz meinen Sohn angeknurrt - das hat sie noch NIE!!!


    Ich weiß auch nicht wirklich, wie ich das mit dem Trainer machen soll. Erstmal muß ich einen guten finden, das ist klar. Dann erzähle ich ihm die ganze Sache - aber die Zwischenfälle passieren ja nicht so wirklich oft. Da müsste ich ja 3 Monate mit ihm oder ihr hier sitzen und auf so einen Anfall warten... oh man. Bin schon ganz :irre:

    @Friedelschnupp:


    Vielen Dank für die Antwort!
    Habe ich jetzt erst gelesen, was bissl stressig die letzte Zeit!


    Ich bräuchte eine echt kompetente Meinung bezüglich meiner beiden Hündinnen. D.h. es wäre vielleicht sinnvoll, Einzelstunden zu nehmen und das wenn möglich auch hier bei uns. Bzw. ich müsste einfach mal mit einem guten Trainer sprechen oder er müsste unser Verhalten und das der Hunde deuten/korrigieren, wie auch immer.
    Es geht mir also mehr um einen "Privattrainer", wenn man das so sagen kann, als um eine "Hundeschule". Wenn könnten sie denn da besonders empfehlen?
    Vielen lieben Dank!

    Hallo :hilfe:


    Neulich war es wieder soweit: Meine beiden haben sich wieder gezofft. Das ist seit dem Sommer nicht mehr vorgekommen. Ich WAR so glücklich.


    Letzten Samstag gegen 0.30 Uhr bin ich eben aus'm Wohnzimmer raus. Mein Mann lag auf der Couch, die Hunde unter dem Couchtisch, so an der Seite. Da kam ich dann wie gesagt so gegen 0.30 wieder ins Zimmer rein, wollte alles ausmachen - dann fingen die beiden Hunde an sich zu kloppen! Wir konnte nicht anders, als sie zu trennen - denn die hätten nicht aufgehört, hat mir mein Gefühl gesagt. Ich wollte es aber auch nicht drauf ankommen lassen.
    So, wir haben die beiden dann sofort getrennt, also in zwei verschiedene Räume.
    Wir haben beschlossen die Hunde auf Zeit zu trennen, weil es sicherlich nicht das letzte Mal war (das war mir vorher schon irgendwie klar, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt).
    Nun ist unsere ältere Hündin bei meiner Mutter, in der Wohnung (mit Garten) ist sie auch aufgewachsen, weil ich damals das erste Jahr mit ihr zusammen dort gelebt habe. Zu meiner Mutter hat sie auch eine gute Bindung. Wir haben die ältere da hin gegeben, weil ganz sicher gut allein bleiben kann (meine Ma macht Nachtschicht und ist nachts weg) und sie ist eher eine ruhige. Die jüngere ist wuselig, braucht mehr Auslauf und ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie allein bleiben kann AUF DAUER. Denn sie war seit sie als Welpe zu uns kam IMMER mit der älteren zusammen.


    Ich weiß nur nicht, ob ich das richtige tue, aber eins weiß ich: Nach dieser blutigen Klopperei möchte ich die beiden hier nicht mehr SO zusammen haben. Erst recht nicht wegen meinem Sohn.


    Jetzt habe ich mal genau überlegt, in was für Situationen das immer war.


    Letzte Woche hatte ich bereits das Gefühl, dass die kleinere wieder läufig wird. Ich merke das daran, dass sie eher träge wird (passt sonst gar nicht zu ihr, sie hat ordentlich Pfeffer im Hintern sonst) und auch so depressiv. Ich finde man spürt die Läufigkeit sehr deutlich bei ihr. Wo sie das erste Mal läufig wurde, dachte ich zunächst, sie wäre krank, weil sie viel lag und so abwesend wirkte. Also sie hat schon noch Spaß, wenn man sie zum Spielen auffordert, frisst auch usw., aber sie ist eben ganz anders. Ruhiger (naja, und aggressiv eben :-( )
    Unsere ältere war Weihnachten rum bis jetzt immer läufig, bei ihr sieht man aber noch nix (man muß sagen, es fällt bei ihrem kurzen Fell immer extrem ins Auge). Bei ihr geht es eigentlich mit der Läufigkeit, aber auch sie wird irgendwie ruhig und wirkt sehr unsicher dann.
    Die jüngere wird jetzt aber definitiv läufig.


    So, nun denken wir wirklich an eine Kastration. Die Züchterin meinte, wir sollen die jüngere (wir haben die auch von dort) in dem Fall kastrieren lassen.
    Aber ich weiß nicht!
    Soll ich dann nicht besser beide kastrieren lassen?
    Ich möchte betonen, dass ich niemals kastrieren lassen würde, weil mir das Läufigsein zu unangenehm ist (Blut, Rüden etc.) das war mir immer egal, wir haben halt aufgepasst, besonders, wenn wir meinten, die Stehtage wären grad da.
    Was mache ich denn nun. Meine geliebte Lola ist nun bei meiner Mutter und ich weiß nicht, ob eine Kastration überhaupt was bringt.
    Ich weiß auch nicht, hier brauche ich die ja dann schonmal gar nicht wieder zusammenzuführen nach einer Kastration, denn das meiner Meinung nach rangniedriere Tier ist ja bei uns geblieben.
    Vielleicht wäre es sinnvoll beide kastrieren zu lassen und dann zusammenzuführen auf neutralem Boden - sprich wir möchten nächstes Jahr eh umziehen, weil wir ins Erdgeschoss wollen.
    Oder soll ich beiden das Kastrieren ersparen und doch eine weggeben?
    Hilfe.
    Das könnt ihr mir sicherlich so auch nicht beantworten - aber habt ihr Erfahrungen? Besonders in Bezug auf zwei Hündinnen?
    Das erste Jahr war so toll mit den beiden. Raufereien (ernstere) gab es auch, aber dann reichte ein NEIN, dann war gut. Uns es gab keine Wunden. Aber jetzt, das geht gar nicht mehr :-(

    Wicked: Marlies Holz sagt mir was... ist das eine Trainerin? Wo ist die hier in Oelde?


    Sleipnir: Das hast du echt gut geschrieben. Ich sehe es auch so, dass in einem Rudel, wo die Tiere sich nicht verstehen, sie dieses eben auch verlassen (können). Dies und ähnliches müssen wir halt für sie regeln.
    Naja ich finde schon, dass sie an sich schon ein recht gutes Team sind, wobei ich auch einfach sagen muß, dass meine erste Hündin schon anders geworden ist vom Wesen. Sie war früher viel agiler und fröhlicher. Sie ist so gar nicht mehr typisch Jack Russell, naja, vielleicht wird sie einfach älter. Oder sie steht unter Druck. Ich finde eher, sie "toleriert" die Jüngere. Ist echt schwierig zu sagen. Es ist eher so was dazwischen. Sie verstehen sich nicht schlecht, aber eben auch nicht super gut. Das ist es ja auch, was es mir so schwer macht. Würden die sich jetzt so gar nicht verstehen, würde ich ehrlichgesagt gar nicht länger darüber nachdenken und sie trennen, denn das ist ja auf Dauer auch Stress für Hündinnen...


    Was das genau für Situationen sind, in denen was passiert, schreibe ich dann besser heute abend oder dann, wenn ich mal bissl mehr Zeit habe... jetzt wacht mein kleiner bestimmt gleich auf!

    Wicked: Na wir können uns ja mal treffen! Ich habe hier leider in den ganzen Jahren keine Spielwiese gefunden, darfst ja nirgends hin, entweder steht da auf'm Schild: Hunde verboten oder es ist zu viel Verkehr in der Nähe :-(


    Wir sind immer auf der Westfaliawiese, sagt dir das was? Da neben der Firma... aber die soll ja auch bald bebaut werden! Leider...

    schweizer: Ich habe einfach Angst, dass mein kleiner dazwischen kommt. Die Angriffe richten sich nicht direkt gegen mein Kind. ABER: Das letzte Mal, wo das passiert ist, gab es keinen für mich ersichtlichen Grund, ich habe sie grad nicht im Blick gehabt. Was, wenn das passiert, wenn der kleine Mal auf dem Boden spielt?? Ich möchte gar nicht dran denken.
    Also im Grunde habe ich eher Angst, dass er mal "dazwischen" kommt. Natürlich lasse ich die drei nie allein, aber da würde prinzipiell gesehen eine Minute ausreichen, die ich nicht hin gucke.


    Sie machen es nicht, wenn sie alleine sind, zumindest konnte ich es nicht beobachten (ist auch schwer, wenn man nicht da ist). Aber keine Anzeichen, also keine Wunden etc, zumindest habe ich keine entdeckt.


    Und wenn sie kämpfen, dann richtig. Also das vorletzte Mal hatte meine ältere Hündin mehrere Wunden, eine davon war etwas schlimmer. Das ist im Sommer im Garten passiert, es ging um einen Ball. Bälle liegen massig rum, nämlich die meines Sohnes. Mittlerweile sind wir soweit, dass die Hunde gar nicht an Kilians Spielzeug gehen.


    Einen Hundetrainer haben wir noch nicht in Anspruch genommen, ziehe es aber in Erwägung. Ich glaube auch eher, das ist ein Dominanzproblem ziwschen den beiden und entsteht auch meist vor, während und vor allem NACH der Läufigkeit. Von daher wäre Kastrieren schon sinnvoll.

    Ja ich weiß auch nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Ich habe ja mein Posting vor über einem Jahr geschickt, bis jetzt isses nicht wirklich besser geworden. Wir haben hier einen kleinen einjährigen, und das mit den Beißereien ist zwar besser geworden, allerdings meiden wir halt auch alles, wo wir denken, dass es zu einem Kampf führen könnte.
    Ich habe mir nun allerdings gesagt, wenn das noch einmal in der Art vorkommt, müssen wir eine von den Hündinnen weggeben. Schweren Herzens :-(
    Das Wohl meines Sohnes geht mir echt vor.

ANZEIGE