Wenn ein Besucher Angst vor Hunden hat mache ich folgenden Unterschied:
- Handwerker (brauche ich dringend, Tür geht auf und zu und der Hund könnte entwischen = Hund wird irgendwo geparkt)
- Bekannt (die Menschen sehe ich ab und an, habe aber kein inniges Verhältnis, Hund wird nicht langfristig in einen anderen Raum gesperrt = Hund kommt kurz in einen anderen Raum und kann später in den gleichen Raum wie wir, muss aber im Körbchen oder sonstwo auf Abstand bleiben - zum Essen
- Freunde (ich habe eine sehr gute Freundin die große Angst hat vor Hunden, sie kommt z.B. nur dann wenn der Hund in der Hundeschule ist, ansonsten treffen wir uns bei ihr oder außerhalb. Weil der Hund ihr so leid tut, wenn er da im Körbchen bleiben muss. Eine Verwandte hat Respekt vor Hunden, sie hat sich aber überwunden das sie begrüsst werden kann und kann unseren Hund einmal anfassen, ansonsten kann sich der Hund freibewegen, wenn er ihr aber zunahe kommt rufen wir sie kurz ab. Hundi stirbt nicht daran und hat es mittlerweile im Kopf wie nahe sie max. darf.) Keiner der Beiden besteht darauf das ich das so mache, beide bedanken sich und bringen ab und an für den Hund sogar mal etwas leckeres mit. Sie wurde sogar schon bekocht, weil sie doch so leidet wenn sie so im Körbchen liegt.
Ich denke genau deshalb mache ich es auch, wenn die Beiden darauf bestehen würden, anfangen würden zu schreien und zu schimpfen und beleidigt wären, weil ich den Hund nicht stundenlang wegsperren möchte, dann würde ich es auch nicht mehr machen bzw. würde ihnen auch erklären wo der Maurer das Loch gelassen hat.
Bei Hamstern, Vögeln usw. denke ich ist es etwas einfacher diese in einen anderen Raum zu bringen, da sich diese Tiere nicht so sehr an den Menschen binden wie ein Hund.
Bei Katzen fällt es einem auch schon schwerer diese bei Besuch der Angst hat oder sich ekelt diese wegzusperren.
Ich hatte eine Freundien die 9 Katzen hatte, alle unerzogen und die sahsen zum Teil auf dem Tisch wenn wir gegessen haben, ich habe sie einmal gebeten die Katze runter zu tun, wenigstens während des Essens. Sie nahme es mir übel. Naja, ich hab sie dann nur noch besucht und nicht mehr dort gegessen
War ok, keiner ist daran gestorben und auf das Sofa hab ich mich nur noch mit Handtuch gesetzt, weil eine Katze inkontinent war und das Sofa etwas darunter gelitten hat. tja, sie war / ist eine klasse Frau und da hab ich das inkauf genommen. Die Katzen gehören zu Family, basta.
Ich denke wenn man mit Respekt mit einander umgeht, redet und beide Seiten an sich arbeiten ist alles machbar. Sich aber auf dem auszuruhen: Hundebesitzer sind intollerant, ich habe Angst = basta... ist nicht der richtige Weg.
Wenn man allerdings eine Dienstleistung anbietet - Hier die Nachhilfe - dann sollte man natürlich etwas mehr Rücksicht nehmen und die Hunde wegsperren oder sagen das man für diese Zeit keine Sitterhunde aufnehmen kann.
Witze helfen in dieser Situation überhaupt nicht, ich denke wenn ihr nicht miteinander reden könnt, dann musst du einen anderen Nachhilfelehrer für deine Tochter suchen.