Was ich gerade am Anfang im Training machen würde: Trainiert nur dann, wenn ihr auch wisst, dass Suri noch Spaß hat und noch arbeiten will. Wenn du merkst, sie hat keinen Bock, dann lass es lieber, denn du wirst sowieso nicht viel erreichen. Weggehen würde ich nur in einem solchen Fall, wenn ich weiß, dass da grad keiner kommt, die Quittung, was passiert, wenn da grad jemand unterwegs ist zu dem Hund, die habt ihr ja heute bekommen. 
Ansonsten würde ich ihr erstmal keinen Erfolg gönnen mit dem Nicht-Hören. Sprich: Sie kommt nicht und du rufst einfach weiter. Suri denkt sich natürlich "och warum soll cih denn kommen, lass die doch man rufen, die ist ja eh noch da und ich sitz hier eifnach ein wenig" Das ist ja der Grundgedanke, dass man weggehen soll: Solange man sich bloß die Lunge aus dem Hals schreit, juckt den Hund das gar nicht, Frauchen ist ja schließlich da. Wenn Frauchen aber nun weggeht, dann muss man ja hinterher. Außerdem merkt sie so, dass es möglich ist, Befehle zu ignorieren. Daher würde ich in solchen Situationen einfach hingehen und sie kommentarlos mitnehmen, wenn ich eh weiß, dass sie nun nicht kommen wird, weil sie entweder keinen Bock hat oder weil sie grad was Spannenderes gesehen hat. Und halt erstmal nur dann ranrufen, wenn du dir sicher sein kannst, dass sie auch wirklich kommt.
Deine Reaktion auf das geglückte Ranrufen war in meinen Augen richtig. Schimpfen würde eh nichts bringen, denn sie würde es nicht damit verknüpfen, dass sie vorher nicht gekommen ist, sondern evtl. damit, dass sie nun rangekommen ist und beim nächsten MAl erst recht nciht kommen. Damit hättest du dir bloß ins eigene Fleisch geschnitten. Darum: Immer loben und belohnen, wenn sie kommt und wenn es auch innerlich immernoch so sehr in dir kocht, dass sie vorher nicht gekommen ist.
Liebe Grüße, Henrike