Beiträge von Niani

    Maja haart ganzjährig, allerdings merke ich den Fellwechsel denoch deutlich, denn da sieht man nach zwei Stunden nimmer, dass da wer gesaugt hat. Wenn der Fellwechsel durch ist, siehts wenigstens für ein, zwei Tage vernünftig aus.

    Es ist wunderschön, was ihr alle berichten könnt. Aus euren Worten spricht so viel Liebe, Wärme und Zuneigung, vor allem aber auch Dankbarkeit für den Hund, das ist echt toll.

    Eigentlich geben uns unsere Hunde nichts und doch so viel. Als Hundehalter, die ihre Hunde lieben, können wir über Kleinigkeiten lächeln, uns über Lernerfolge freuen, über Pannen und Missgeschicke hinwegsehen und vor allem Spaß an der Arbeit mit dem Hund haben.

    Als ich Maja bekommen habe, hätte ich nie damit gerechnet, dass sie mal so ein gut erzogener, freundlicher und problemloser Hund würde. Sie kam damals und hat die Herzen aller, selbst derer, die keinen Draht zu Hunden haben, im Sturm erobert. Dieser kleine tapsige Hund, der mit mir gemeinsam die Welt entdecken wollte, liegt jetzt gerade neben mir, zwar nicht mehr klein, aber noch immer tapsig. Und heute, nach mehr als 2 Jahren kriege ich immer wieder von Familienmitgliedern (und auch mir schießt es immer wieder durch den Kopf) zu hören: "Die Maja ist schon ein cooler/toller Hund geworden." Und ich kann immer nur zustimmen.

    Ich werde nie vergessen, wie sie nach einem kleinen ambulanten Eingriff bei mir (nichts dramatisches, aber ich sollte mcih den Rest des Tages schonen) an meinem Bett liegen geblieben ist und nicht dazu zu bewegen war, mit irgendwem rauszugehen um Pipi zu machen. Ich lag im Bett und regelmäßig haben meine Brüder versucht, sie zum Rausgehen zu animieren, wir wussten ja, dass es längst ihre Zeit war. Irgendwann, als es gar nciht mehr ging, habe ich so getan als stünde ich auf und da ist sie dann raus, schnell auf die Wiese, Geschäft verrichtet und hurtig wieder heim. Mein Bruder konnte sie nicht davon überzeugen, mit ihm noch eine Gassi-Runde zu drehen, das Fraule lag ja krank im Bett. Das fand ich schon beeindruckend und es hat mir umso mehr gezeigt, wie stark das Band zwischen uns ist.

    Maja ist kein Kuschel-Hund, sie mag nciht stundenlang in meinem Schoß liegen und gestreichelt werden. Aber ihre Art, wie sie zu jedem hinrennt und sich vor ihm auf den Boden wirft, als wolle sie sagen "Los! Kraul mir den Bauch!" und sich dann dort stundenlang verwöhnen lässt, das finde ich grandios.

    Die Aussage "Von meinem Hund kommt schließlich ncihts zurück" erschreckt mich, denn einerseits erwarte ich gar nicht, dass etwas zurückkommt, andererseits bekomme ich so viel mehr als man je erwarten könnte. Mein Hund muss mir nicht bewusst etwas zurückgeben. Reicht es nciht, dass man Spaß an der Arbeit mit dem Hund hat? Wäre das nciht ein Anfang? Und darauf baut bei Maja und mir alles auf. Wir haben Spaß daran gemeinsam Erfolge zu feiern, gemeinsam Zeit zu verbringen, gemeinsam Dinge zu erleben und den sinnlosesten Scheiß zu "erlernen".

    Es ist traurig und schade, wenn man einen Hund hat, von dem man selbst sagt, er gehorcht super (wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht, sagte die TE genau das, nämlich dass er mithilfe einer Trainerin eigentlich perfekt hört), dass man dann über eine Abgabe nachdenkt. Es will nicht in meinen Kopf. Vor ein paar Tagen habe ich noch jemandem meine Meinung an den Kopf geklatscht, dass ein Hund keine Maschine ist, dass nciht immer alles auf Anhieb klappt und dass ein "nicht funktionierender" Hund für mich kein Grund zur Abgabe ist, sondern ein Grund zur gemeinsamen Arbeit. Und dann ist da ein armer Hund, der doch gehorcht, der doch tut, was man ihm sagt und der soll weggegeben werden. Ich verstehs nicht...

    Nichts in der Welt könnte mich dazu bewegen, mich von meinem Hund zu trennen, schon gar nciht, wenn ich regelmäßig auf Spaziergängen zu mir selbst sage "Maja wird immer cooler", einfach weil sie relaxter ist, weil sie besser und sicherer gehorcht, weil sie gelernt hat, mit Situationen umzugehen, die sie vorher nicht einschätzen konnte. Die gemeinsamen Erfolgserlebnisse bestärken mich in meinem Tun, dass ich mit Maja nciht alles falsch gemacht habe. Und komme was da wolle, mag sie auch noch so absurde Probleme irgendwann entwickeln, wir werden auch das gemeinsam durchstehen. Mein Hund war immer für mich da, hat mir immer mal tröstend über die Hand geschleckt, wenn ich Trost brauche, da fiele es mir nie im Leben ein, diesen einen tollen Hund, mein Ein und Alles im Stich zu lassen, bloß weil mal nciht alles so läuft wie ich es gern hätte.

    Mein Hund hat mich gelehrt, mich auch über kleine Dinge zu freuen und sei es bloß, dass sie an einem fremden Hund im Fuß vorbeigeht ohne hinrennen zu wollen. Dank Maja habe ich einen Blick für die kleinen Dinge bekommen und dafür danke ich ihr. Ist das nicht genug, was ein Hund einem zurückgibt (auch wenn da noch so viel mehr ist, was zurückkommt)?

    Ich geh jetzt meinem Hund ne Stunde den Bauch kraulen ;)

    Liebe Grüße, Henrike

    Ich weiß überhaupt nciht was ihr habt! Stellt ihr euch da nicht ein wenig an? Ich persönlich finde ja, dass diese Frau sich ein bisschen wenig kümmert um ihren Hund. Ich mein, allein schon nur das Shampoo nach dem Geruch auszuwählen... Ich wähle aus nach den Faktoren: Geruch, seidiges-Fell-machend, Anti-Schuppen-Wirkung, Pflege für glattes Haar, ...
    Ist shcon einiges, was ein gutes Shampoo ausmacht, aber man hats halt nicht leicht...

    Ich kann euch ja mal sagen, was mein Hund halt an Pflege bei mir genießt. Morgens gehts zum Pipi machen raus, dann wird gebadet, damit sie fein für den Tag ist. Dann wird gebürstet und gestriegelt, damit da keine Haare abstehen, nach dem Schlafen sieht sie immer ein wenig verwuschelt aus. Nach dem Fressen wird die Schnauze gründlich mit einem Waschlappen gesäubert. Wenn sie tagsüber schlafen will, achte ich darauf, dass sie das im Stehen tut, damit ich sie nicht nochmal bürsten muss. Mittags gehts nochmal auf die Wiese, danach brause ich aber nur kurz die Pfoten ab, wenn sie dreckig geworden sind. Von der Leine darf sie aber auf keinem unserer Spaziergänge, sonst würde sie sich noch irgendwo wälzen oder durchs Gebüsch rennen. Wenn wir daheim sind schlecken wir gemeinsam ein Eis (immer abwechselnd) und sie wird nochmal gebürstet. Nachmittags und Abends darf sie auch nochmal raus und dann gehts nochmal in die Badewanne, diesmal dann mit Shampoo, damit sie auch schön duftet, wenn sie in meinem Bett schläft. Zum Trocknen lege ich sie dann erst unter ein "Home-Solarium", habe ich extra für sie angeschafft und den letzten Rest mache ich mit der Rundbürste und dem Föhn. Und wenn sie dann so hübsch gemacht ist fürs Traumland bekommt sie noch ihr Nachthemd mit Rüschen an und dann gehts ins Bettchen.

    Also bitte, ich weiß echt nciht, was ihr habt, man hätte der Dame vielleicht mal verklickern können, dass sie da grob fahrlässig mit ihrem Hund umgeht, nicht, dass der mal dreckig oder stinkig durch die Gegend läuft.

    Und bevor ihr mich nun lyncht: :ironie:
    Mein Hund lebt nach nur einem Grundsatz: Nur ein dreckiger Labbi ist ein guter Labbi! :reib:

    LG, Henrike ;)

    Ich habs letztens schonmal irgendwo geschrieben: Ich bin an einem Freitag den 13. geboren, also weigere ich mich irgendwie, das Ganze als Pechstag anzuerkennen. Wenn, dann ist das ja wohl ein Glückstag ;)

    Ich halte das da wie viele mit ihren Horoskopen, an die positiven Dinge bin ich gerne gewillt zu glauben, die negativen Sachen werden als Humbug abgetan :D

    LG, Henrike

    Mir fallen da noch gekochte Knochen (egal welches Tier) ein. Außerdem:

    - Avocado
    - Weintrauben/Rosinen
    - die Kerne von Steinobst, wenn der Hund draufbeißt

    Und bei Schokolade ist alle kakaohaltige Schoki schädlich (also nur die weiße nciht), allerdings je höher der Kakaoanteil ist, umso schlimmer ist es bzw. bei umso kleineren Mengen wirds gefährlich für den Hund

    Kaja, ich würde mal in ein gut sortiertes Fahrradgeschäft gehen und mir die Anhänger dort anschauen, ich könnte mir vorstellen, dass da mehr Auswahl ist, als wenn man nur bei Anhängern speziell für Hunde (mit einem Preis speziell für Hunde) guckt.

    Gehts dir dabei denn um die Größe oder um das Gewicht? Denn ich wage zu bezweifeln, dass sie in der Tonne mehr Platz hätte als in einem Hänger ;)

    Hallo Tanja!

    Ich hab mich in diesem Thread einige Zeit nciht gemeldet, irgendwie hab ich die ganze Zeit das Gefühl, alles schon gesagt zu haben oder es nicht besser ausdrücken zu können, als manche das hier tun.

    Trotzdem ist dein Thread immer der erste, den ich öffne, wenn ich sehe, dass was Neues geschrieben worden ist und jedes Mal habe ich ein leichtes Bauchgrummeln, weil ich Angst habe, du hast wieder negative Nachrichten. Umso schöner ist es dann, wenn du berichten kannst, dass Dumble gut drauf ist und dass es ihm etwas besser geht. Der kleine Kerl hat so viel Lebenswillen inzwischen bewiesen und ihr so viel Courage und Kraft, irgendwann muss das doch mal honoriert werden!

    Ich drücke auch weiterhin ganz fest die Daumen, für dich und für den kleinen Dumbledore!

    Viele liebe Grüße von Henrike und Maja