Ich persönlich habe von diesem "Abdrängen" nie was gehalten und würde es auch nie anwenden. Was verknüpft dein Hund denn damit? Dass andere Hundebegegnungen unangenehm sind, weil du ja anfängst ihn zu bedrängen. Ich bilde mir ein, zu wissen, wie das Abdrängen ausschaut, da ich ja den Trainer kenne, ders empfohlen haben wird.
Aber der Hund soll doch mit Hundebegegnungen gar nix negatives verknüpfen... Der Hund soll sich doch freiwillig auf mich konzentrieren, weils bei mir toller ist. Ich kann wieder nur von mir und meinem Hund sprechen, aber ich nehme Maja dann immer an den Rand, anfangs war es nötig, sie abzulenken, heute geht es eigentlich auch ohne, es sei denn wir treffen "Spezialkandidaten", bei denen ich weiß, dass die manchmal spannender sind als ich, dann arbeite ich doch schon nochmal mit Leckerchen oder Spielzeug oder so. Maja hat gelernt, dass es sich für sie absolut lohnt, bei mir zu bleiben/sitzen zu bleiben. Viel hat dabei geholfen, dass ich sie mit dem Rücken zum Weg hingesetzt habe. So hatte ich die Situation im Blick, Maja war aber nciht ganz so abgelenkt von dem anderen Hund. Inzwischen ist sie soweit, dass ich, wenn ich laufen gehe und sie mitnehme und ableine, an anderen Hunden mit ihr an meiner Seite vorbeigehen kann, ohne dass sie zur Seite ausbricht, um den Hund zu beschnuppern.
Das zum Thema Abdrängen.
Legt er sich denn hin, weil er pöbeln will oder legt er sich hin, weil er gemerkt hat, dass du in der Position recht machtlos bist?
In letzterem Falle würde ich mich genau vor ihn setzen und so verhindern, dass er zu dem Hund hinkann. Wenn das dann noch passt, soll der andere HH halt passieren. Wenn es nicht passt, würde ich ihn ins Sitz zurückholen (bei Maja wirkt ein Leckerli da Wunder) und dann nachrücken, so dass der andere HH dann vorbeikann.
LG, Henrike