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Und warum ist denn mein Verhalten den Hunden gegenüber relevant bzw. was willst du denn da wissen, so ganz verstehe ich die Frage nicht!
Ich finde es schon wichtig, dass du deinen Hunden eine gewisse Aufmerksamkeit zukommen lässt, du arbeitest intensivst mit Emma. Benötigt sie das WIRKLICH? Benötigen unsere Hunde wirklich eine "teure" Ernährung bzw. eine gute. Wenn man einigen Usern hier Glauben schenken darf, dann werden deren Hunde mit Supermarktfutter auch alt.
Ich sehe das Problem einfach darin, dass du teure OPs anprangerst, aber selbst auch einiges an Zeit und Geld in deine Hunde investierst. Warum arbeitest du so intensiv mit Emma? Weil du für siie ein schöneres angenehmes Leben willst... Und aus dem Grund ermöglichen manche Menschen ihren Hunden noch weiter 5 Jahre mit guter Lebensqualität. Weil der Hund ein schönes Leben führen soll.
Wir beide sind voll auf einer WEelenlänge, wenn es darum geht, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen nicht mehr im Sinne des Hundes sind, sondern nur,w eil der HH nicht loslassen kann. Aber zumindest von keinem der alteingesessenen User hab ich noch nirgends anderes gelesen, dass ihnen nicht auch wichtig wäre, dass der Hund gehen darf, wenn er gehen will. Darf dann der Hund nicht umgekehrt auch bleiben dürfen, wenn er bleiben will? Ein Hund der kämpft, der Lebenswillen beweist und auch nach seiner OP Lebensfreude ausstrahlt, kann man da wirklich sagen, es wäre falsch gewesen?
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Schließt das eine denn das andere aus?
Ich versuchs mal an einem anderen Beispiel verständlich zu machen:
Ich lebe seit 4 Jahren in einer festen Beziehung und bin damit absolut glücklich und trotzdem beneide ich manchmal Leute, die solo sind und machen können was sie wollen.
Und genauso ist es mit meinen Hunden, ich welß ganz genau, warum ich sie habe und was sie mir geben, aber deswegen kann man das Ganze doch trotzdem hin und wieder mal kritisch hinterfragen!
Wenn ich dich anfangs richtig verstanden habe, dann ging es dir um die teuren OPs, dann haben wir darüber diskutiert, dass dann die ganze Hundehaltung nicht gerechtfertigt sei und es hieß, dass du vielleicht auch die ganze Hundehaltung als moralisch verwerflich bezeichnen würdest, weil du das ganze Thema kritisch hinterfragen willst.
Wenn ich jetzt mal dein Beispiel mit deiner Freundin zur Hand nehme, dann bin ich verwirrt. Stellst du in Bezug auf deine Beziehung das komplette Thema zwischenmenschliche Beziehungen und Partnerschaften in Frage, oder stellst du nur einzelne Bestandteile wie Eifersucht oder Rücksichtnahme auf den anderen in best. Situationen in Frage. (Ich will hierzu natürlich keine konkrete Antwort von dir, weil mich dein Beziehungsleben ncihts angeht, aber mich würde schon interessieren, ob du daraus dann ein gesamtgesellschaftliches Problem machst). Denn ich finde es äußerst fragwürdig, nur einen einzelnen Aspekt in Frage zu stellen, weil dann wie KAtja das auch schon dargestellt hat die Grenzen einfach nicht klar definierbar sind, wo man anfängt und wo das aufhört.
Verrätst du mir bitte, ob es dir nur um die teuren OPs geht oder um Hundehaltung im allgemeinen, bevor ich hier weiter spekuliere und wir aneinander vorbeireden?
Grüße, Henrike