Beiträge von Niani

    Ich lasse das, solange sie gesund ist, meinen Hund entscheiden. Maja geht auch bei Minusgraden stundenlang schwimmen. Da sie am nächsten Tag aber keinerlei Probleme hat und nichtmal ein Nieserchen von sich gibt, ist es okay.

    Wäre sie allerdings etwas angeschlagen, weil sie grad erst krank gewesen ist oder so, dann wäre Schwimmen bei mir tabu und zwar bei jedem Wetter :)

    Sind denn andere Ursachen für die KRatzerei ausgeschlossen worden bei deinem TA? Es könnten auch Milben oder Pilze sein, die sieht man nciht unbedingt immer auf den ersten Blick, sondern muss sich das unter dem Mikroskop angucken...

    Diese 'unsichtbare' Bindung hat für mcih nicht unbedingt etwas mit Übernatürlichkeit zu tun, im Gegenteil. Ich denke einfach, dass sie darin besteht, dass der Hund seine Sinne viel stärker ausgeprägt hat und somit ein viel besserer Beobachter ist als der Mensch. Der Mensch kann das allerdings trainieren, zwar nciht so bis zur Perfektion (auch wenn Sub. mir dieses Wort bestimmt nun auch wieder zerpflückt, ihr wisst, was ich meine :)) wie der Hund, aber es ist möglich. Und ein guter menschlicher Beobachter wird auch schnell erkennen können, ob ich gut oder schlecht drauf bin, einfach weil ich vieles durch meine Körpersprache, meine Stimmlagen, teilweise nur durch meine Atmung 'verrate'. Wenn der Hund das lesen gelernt hat, entsteht das, was ich persönlich als 'unsichtbare' Bindung verstehe. Für andere Menschen nciht immer unbedingt sichtbar, wie cih drauf bin, für meinen Hund, mit dem cih mehr Zeit verbringe und der auch mehr drauf angewiesen ist, weil er nicht mit mir sprechen kann, definitiv sichtbar. Hat aber wirklich herzlich wenig mit Telepathie zu tun.

    LG, Henrike (deren Hund immer zur Tür latscht, wenn sie auf den Hof fährt - sie hört nämlich einfach nur das Auto...)

    Zitat

    Ok, das wusste ich jetzt nicht mit dem Hill's.
    Und wenn ich jetzt mal das Hill's füttere, damit es ihr etwas besser geht und nebenbei diese Tests mache? Das scheint mir fast am besten.

    Dafür hab ichs ja extra erklärt ;) Ich musste das auch erstmal alles überblicken, als bei Maja die Allergien festgestellt wurden.

    Was ich an deiner Stelle amchen würde: Entweder eine Ausschlussdiät, die relativ langwierig und aufwändig ist oder einen richtigen Allergietest. Wenn dein TA sich weigert, sag ihm, er verdient schließlich sein Geld damit (klar will er dir lieber ein Leben lang das Hills verkaufen, daran verdient er noch mehr) und er hat die Wahl nun an dem Allergietest zu verdienen oder gar nciht, weil du dir dann nen anderen Arzt suchst :D

    Damit es ihr besser geht, bis die Tests durch sind, wenn du dich für den Test entscheidest, kannst du deine Hündin natürlich auch erstmal bekochen oder die Exclusion-Dosen nehmen, wobei ich ersteres für meinen Hund bevorzugen würde. Dazu kannst du ja wirklich einfach ein exotisches Fleisch, das sie bislang noch nicht hatte in ihrem Futter (deswegen nimmt man oft Pferd oder Hirsch oder Elch oder so) und als Kohlenhydrate Kartoffeln nehmen und ihr das geben. So umgehst du nämlich das Problem der Futtermilben, wenn sie darauf reagiert. Denn das Hills ist ja ein TroFu und auch wenn die in der Fabrik die Proteine verändern, die Futtermilben können sie nicht verändern oder verhindern.

    Liebe Grüße und gute Besserung!

    Henrike

    Hallo!

    Das Problem, das ich bei dem Hills Futter sehe ist folgendes:

    Dieses spezielle Allergikerfutter zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Bestandteile so sehr 'zerlegt' wurden, dass ein Allergikerkörper sie nicht mehr erkennt als die Stoffe, die er 'nicht mag'. Allergien werden immer durch Proteine (Eiweiße) ausgelöst. Wenn ich als Futtermittelhersteller nun hingehe und diese Proteine so verändere und zersetze, dass sie für den Körper unkenntlich sind (also reagiert er auch nicht), dann kann ich die Leute natürlich glauben machen, dass das nun die Lösung fürs Tier ist.

    Aber nur, wenn ich mein Leben lang dieses Futter füttern möchte. Denn: du weißt deswegen immernoch nicht, auf welche Futtermittel dein Hund reagiert und kannst dementsprechend nicht einfach wieder auf ein 'normales' Futter umstellen, weil da ja wieder Stoffe drinsein könnten, die der Hund nicht verträgt.
    Nun 5 Wochen Hills zu füttern bringt also mehr oder weniger gar nix, weil du danach, wenn du wieder auf ein bezahlbareres Futter umstellen willst, auch weider dieselben Probleme bekommen kannst. Das Hills Futter hilft dir nicht bei der Suche nach einem Futter, das du ansonsten geben kannst. Denn: Nur weil in dem Hills beispielsweise Hühnchen drin ist und der Hund mit dem Hills klarkommt, ist das keine Aussage, ob der Hund allergisch auf Hühnchen reagiert. Denn das Hühnchen im Hills ist so 'verändert', dass der Körper es nciht als Hühnchen wahrnimmt und deswegen auch keine Reaktion zeigt. Nimmst du dann wieder ein normales Futter, in dem das Hühnchen nicht verändert ist, merkt dein Hund, dass da Hühnchen drin ist und reagiert weiter.

    Du kannst also dein Leben lang Hills füttern oder rausfinden, was der Hund an Allergien hat und diese dann gezielt meiden. Ich habe mich für letzteres entschieden, weil es einmal eine teure Investition war, die sich aber auf Dauer gerechnet hat, weil ich jetzt eben kein Hills bezahlen muss.

    Was du noch beachten musst: Allergien können noch 8-10 Wochen Wirkung zeigen, auch wenn man die Allergene längst nicht emhr dem Körper zuführt. Das nur, damit du es nciht verwechselst, wenn du diverse Futter ausprobierst und immer wieder wechselst, denn dann kommen keine Ergebnisse zustande, da das immernoch die Reaktion aufs vorher gegeben Futter sein kann.

    LG, Henrike

    Ich lag nach einem ambulanten Eingriff daheim im Bett und sollte mich den Rest des Tages 'schonen', also bitteschön auch im Bett bleiben. Der Hund war nicht dazu zu überreden, mit den Geschwistern Pipi machen zu gehen, sondern blieb an meinem Bett liegen.

    Da hätt ich heulen können (na gut, ich habe geheult ;))

    Dark, ich muss nochmal kurz einhaken...

    Du willst ihm jetzt aber nciht einfach in den blauen Dunst dieses Wurmkurpräparat geben, auch ohne Kotprobe, oder?

    Ganz ehrlich, damit tust du ihm nciht zwangsläufig einen Gefallen. Was, wenn er gar keine Giardien hat? Was, wenn er Bakterien im Darm hat (ich weiß, wovon ich rede, Maja hat das grad erst hinter sich, da haben auch eingie auf Giardien getippt). Da nützt dir das schönste Wurmkur-Präparat nix, weil das gegen Bakterien nix wirken würde. Du haust ihm lediglich einmal gehörig die Darmflora durcheinander, die du ja gerade mit seinem Präparat, das du morgen bekommst, wieder etwas herstellen sollst.

    Meine persönliche und ehrliche Meinung: Erst rausfinden, was der Hund hat, dann ganz gezielt behandeln und nicht einfach irgendwie so, vielleicht trifft man ja das, was der Hund hat, vielleciht aber auch nicht...

    Wäre Snowy mein Hund, würde ich vielleicht auch bis morgen abwarten und wäre der Kot morgen noch flüssig/breiig, dann würde ic definitiv eine Kotprobe einreichen und die nicht nur auf PArasiten testen lassen, sondern auch auf Bakterien.

    Ganz liebe Grüße, Henrike

    edit: verdammt, cazcarra war schneller...

    Thoran hat recht und Dark auch :D

    Wenn der Apfel gerieben ist (also so püreeartig) dann noch ne halbe stunde stehen lassen und immer wieder umrühren, dass er überall braun wird, dann wirkt er stopfend.

    Wenn er nicht braun gefüttert wird, wirkt er treibend.

    LG, Henrike