Hallo Mo!
Schön, dass du meine Worte so 'locker' siehst
Ich finde es einfach wichtig, dass man für alle Fütterungsformen offen ist und weder die Fertigfütterer gegen die Barfer hetzen, noch die Barfer die Fertigfütterer fertig machen. Hunde sind nunmal Individuen und wenn du eines Tages einen Hund haben solltest, der Gekochtes ebenfalls besser verträgt als Rohes, dann finde ich es gut, wenn du dann halt eben auch sagen kannst "Okay, dann bekommt er eben kein Barf mehr". Wie gesagt, man muss ja nciht unbedingt auf Biegen und Brechen barfen, nur um des Barfens willen, obwohl ein Hund nicht klarkommt damit, damit tue ich ihm genausowenig den Gefallen, als würde ich unbedingt Trockenfutter geben wollen, damit ich weiß, dass alle Nährstoffe drin sind, obwohl der Hund es halt eben nicht verträgt. (Ich bezieh das nun einfach mal auf meinen Hund, da gibt es exakt EINE Sorte Fertigfutter (Nassfutter), die ich Maja geben könnte und auch da nur EINE Geschmacksrichtung/Zusammensetzung, Trockenfutter geht beispielsweise gar nicht)
Viele von uns machen sich ihre Gedanken über die Fütterung ihrer Hunde und ich finde es beim überhaupt nicht schlimm, wenn jemand TroFu gibt, statt sich die Mühe mit dem Barfen oder Kochen zu machen. Solange der Hund damit klarkommt und gesund ist, warum nicht?
Es gibt definitiv Futtersorten, denen ich vertraue, dass ich weiß, was drin ist, denen ich keine Krallen und keinen Urin im Futter unterstelle.
Ich finde, hier ist Offenheit von allen Seiten gefragt. Barf ist nunmal nicht meine Fütterungsform geworden, ich finde es aber toll, wenn Leute das bei Hunden machen, die damit gut klarkommen. Um da nochmal zurück zum Ausgangsthema zu kommen, was eventuelle Contra-Argumente wären:
- viel Zeitaufwand
- Barf-Mahlzeiten sind nicht besonders praktisch, wenn man mal "auf Achse" ist, seis im Urlaub oder einfach nur ein Tagesausflug oder ein langer Arbeitstag im Büro, wo man Überstunden schiebt
- was bei gesunden Hunden kein Thema ist, nämlich die Sache mit den Bakterien und Salmonellen usw. die sehe ich bei einem angeschlagenen Hund kritisch (wieder aus der eigenen Sicht der Dinge, Maja ist jetzt seit Juli mit kurzen Unterbrechungen krank, sie ist angeschlagen und ihrer derzeitigen Verfasssung würde ich nciht zutrauen, mit möglichen Bakterien fertig zu werden, auch wenn das Futter bei mir nicht in der prallen Sonne lagert usw. Ich würde sie derzeit einfach nciht belasten wollen, daher gäbe es sowieso keine Barf-Mahlzeiten in ihrem jetzigen 'Zustand')
Anita:
Ich freue mcih, dass ihr die richtige Fütterungsweise für euch gefunden habt, ich habe im Bekanntenkreis auch einen kleinen Mäkler, der seine Barf-Mahlzeiten hingegen liebt. Allerdings kann ich das "ein Hund weiß, was für ihn gut ist" nicht so ganz stehen lassen, zumindest wissen das nicht alle Hunde. Manche wissen vielleicht, was ihnen schmeckt und was sie gerne essen, aber wenn wirklich alle Hunde eine 'Ahnung' hätten, was ihnen gut tut, dann würden nicht so viele Hunde freiwillig Rattenköder oder sonstiges Essen, Dinge, die für ihn definitiv nicht gut sind. Schön wärs aber, dann hätte cih mit Maja ein Problem weniger 
LG, Henrike