Hallo!
Ich kann dir nur sagen, wie ich es mache bzw. machen würde, wenn wir nciht grad mitten in einer Ausschlussdiät wären:
Die Mengenangaben würden derzeit bei mir so aussehen: 60%Fleisch, 20%Gemüse, 20% Kohlenhydrate. Milchprodukte fallen für meine Berechnungen weg (wegen Allergie), ich würde sie aber als "Zusatz" geben, also nicht fest in den Plan mit rein, sondern so obendrauf.
An Fleisch gäbe es bei mir bis auf Knochen auch alles, was bei den Barfern in den Napf kommt, nur halt nicht roh. Bei Leber musst du vorsichtig sein, die würde ich nciht zu oft geben (Maja bekäme bei mir alle 2 Wochen eine halbe Tagesration), eben weil sie sehr viele Vitamine enthält, damit es nicht zu einer Hypervitaminose kommt. Ansonsten: Hühnerherzen, Hühnermägen, Leber, alles das kommt bei uns auch in den Topf.
Wirklich einen Zusatz außer dem Calcium brauchst du nicht, es sei denn, du hast einen kranken Hund und fütterst deswegen etwas bestimmtes zu. Vitamine sind in dem Gemüse und auch teilweise im Fleisch enthalten.
Ich halte weder beim Barfen noch beim Kochen etwas von Fastentagen, deswegen fällt der Tag für mich generell weg. Bei mir gibt es jeden Tag Fleisch. Wenn du aber gerne einen Fastentag machen möchtest, dann würde ich die Mahlzeit halt in derselben Mege zubereiten, nur halt mit Gemüse und Kohlenhydraten.
Kochzeit ist bei mir wie folgt: Gemüse wird angedünstet, bis es von innen schön weich ist. Fleisch wird mit etwas Wasser aufgesetzt, einmal aufkochen gelassen, von der Kochstelle genommen und dann ziehengelassen. Damit an allen Stellen gleichmäßig eine Garung erfolgt, rühre ich immer mal wieder durch.
Und das war auch schon das ganze Geheimnis. Kleiner Tipp von mir noch am Rande: Schau, wie dein Hund das Gemüse am besten verträgt. Manchen reicht es roh püriert (das Gemüse roh zu geben ist ja auch kein Beinbruch, selbst wenn man nciht barfen will), manche müssen es gegart haben und wieder anderen muss man es gegart pürieren (so wie Maja z.B.)
LG, Henrike