Sagen wir es so: Ein Labbi ist nicht der typische Couchpotatoe, der nur 3x am Tag auf die Wiese zum Pipi machen rauswill.
Ich treffe viele Labbibesitzer, die mir erzählen wollen, sie müssten den Hund 4 Stunden am Tag richtig bewegen, sonst wäre der nciht platt. Das halte ich persönlich für übertrieben. Der Richtwert für meinen jungen und recht agilen Labrador liegt für mich in etwa bei 2h am Tag. Mal ist es mehr, mal weniger, ich lege mich da nicht genau fest. Aber ich achte schon drauf, dass sie meist so 2h draußen gewesen ist, nach oben hin hab ich keine richtige Grenze z.B. wenn wir Ausflüge machen. Und nach unten hin: Es bringt Maja nicht um, wenn wir mal weniger machen, sie fängt dann auch nicht an, zu randalieren oder irgendwas zu "fordern", es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden, weniger zu machen 
Auf den Spaziergängen latschen wir aber auch nciht nur dumm durch die Gegend (klar, das gibts auch...), sondern "machen" irgendwas. Suchspielchen, Zerrgeschichten, Apportieren, Tricks usw.
Ich behaupte, dass Labradore "Arbeitshunde" sind, die sich als reine "Familienhunde" nicht wohlfühlen. Ich behaupte auch, dass sie sportlich betätigt sein wollen, aber auch, dass die Kopfarbeit stimmen muss. Ich bin der festen Überzeugung, dass mein Hund mit 2h/Tag zufrieden ist, weil ich sie auch sonst viel "fordere"
Auslastung erfolgt nicht nur über die physische Schiene 
LG, Henrike