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Beiträge von Niani
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Gebarft haben wir ab letztem Frühjahr (um die Allergien besser in den Griff zu kriegen), im Sommer stellte ich fest, dass sie es gekocht besser verträgt. Im Sommer wurde Maja ebenfalls ziemlich krank und ihre Allergien wurden nicht besser. Also haben wir im Dezember mit der Ausschlussdiät angefangen, unsere ersten Komponenten waren Fisch & Reis, die GsD auch gleich die richtigen waren. Seitdem testen wir weiter aus, was sie noch so verträgt

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Hallo,
ansprechen würde ich das Thema zwar auch, aber ich muss die TÄ schon ein wenig in Schutz nehmen. Die Demodex brechen zwar erst aus, wenn das Immunsystem angeschlagen ist, im Normalfall muss die Demodikose aber dennoch behandelt werden. Ich gehe nicht davon aus, dass die Stellen, an denen die Demodex ausgebrochen sind, sich von alleine erholen, nur weil ihr die Schilddrüse im Griff habt.
Eigentlich behandelt man dann immer die Demodikose und hofft, dass die Milben nicht wieder ausbrechen, wenn man das Immunsystem bestmöglich oben hält.
MAnchmal reicht halt schon eine Antibiotika-Behandlung oder eine etwas längere Krankheit (ein Magen-Darm-Infekt kann da schon langen) oder auch eine Allergie, um den Körper so weit zu schwächen, dass die Demodex ausbrechen können. Da tippt ja nciht jeder sofort auf die Schilddrüse, zumal die meisten Patienten ihrem TA den Vogel zeigen, wenn der bei Demodex erstmal ein Schilddrüsen-Profil und einen Allergietest usw. machen will und unterstellen ihm, dass er ein Halsabschneider ist, der nur Geld amchen will. Macht ein TA alle Tests, die er amchen kann, beschweren sich die Patienten, weil es Geld kostet, macht er nciht alles, beschweren sie sich, weil er nur an Symptomen rumgepfriemelt hat, aber nciht die Ursache in Angriff genommen hat - wie ers macht, er machts falsch

Das nur so als kleiner Denkanstoß

LG, Henrike
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Zitat
Wie kochst Du denn das Fleisch?? Ganz normal in Wasser?
Naja, ich koche Fisch. Da brauch ich fast keine Flüssigkeit zugeben, weil der Fisch ja an sich schon recht viel Feuchtigkeit enthält. Bei Fleisch lasse ich das Wasser einmal kurz aufwallen und drehe den Herd dann runter und lasse es noch durchziehen.
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Huch, sorry...
Ich habs ne Zeit lang mit Rohfütterung bei meiner versucht, dann aber gemerkt, dass sie es deutlich besser verwerten kann, wenn es gekocht ist. Zudem kam, dass wir die Ausschlussdiät u.A. angefangen haben, um eine Bakterieninfektion in den Griff zu bekommen. Heißt: Maja ist ein extrem angeschlagener Hund (gewesen) und da riskiere ich die Belastung nicht. Bei gesunden Hunden hab ich keine Bedenken, dass die mit ein paar Bakterien klarkommen, bei meinem Hund wäre das echt leichtsinnig. Und wie gesagt: Sie kann es besser verwerten, deswegen gekocht.
Die Kartoffeln kochst du aber schon, gell?

Das Gewicht verliert sich durch den Flüssigkeitsverlust, deswegen braucht man etwas weniger gekochtes Fleisch als rohes, einfach weil es weniger Feuchtigkeit enthält

LG, Henrike
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Zitat
nath_sushi
Aber da habe ich gleich mal eine Frage, passt vielleicht nicht so hier rein, aber naja.
Mir haben jetzt schon oft Leute gesagt, ihre Hunde hätten angst vor Schäferhunden, darum können sie nicht mit Joy oder im moment mit Benji(ich sitte sie bis morgen) spielen.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hund weiss, welcher Rasse ein anderer Hund angehört. Also dass der einen Hund sieht und denkt oh nein das ist ein Schäfer von dem hab ich angst, ok das ist kein Schäfer, der ist ok. Oder?Hmmm, Maja hat vor Schäfis auch deutlich mehr Respekt als vor anderen Rassen. Es ist nicht so, dass sie mit denen nicht kann, aber sie liegt grundsätzlich auf dem Boden, bevor der andere Hund bei ihr ist und wenn die spielen wollen, macht sie ne Biege, weil ihr das zu wüst ist. Sie hat mehrfach mit irgendwelchen DSH die Erfahrung gemacht, dass die sie entweder so anraunzen, dass sie sich unterwirft oder dass sie sehr wild sind, wenn sie spielen wollen. Ich denke mal, ausschlaggebend für das "Erkennen" sind verschiedene Faktoren wie Größe, Haltung, Bewegungsabläufe, Mimik und die sind bei so einem DSH einfach anders als beispielsweise bei nem Beagle

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Ich bin zwar nicht Hummel, aber ich bin mal so frei zu antworten:
Ja, es kann sein, dass der Körper noch auf "alte" Stoffe reagiert, die du zwar längst nciht mehr fütterst, die sich aber dennoch im Körper befinden, du kannst erst nach 6-8 Wochen (teilweise ist der Richtwert sogar mit 10 Wochen angegeben) davon ausgehen, dass der Körper alle Allergene ausgeschieden hat.
Was die Mangelerscheinungen angeht: In irgendeinen sauren Apfel wirst du beißen müssen. Klar ist das nciht das Gelbe vom Ei, so lange so einseitig zu füttern, aber die Vitamine sind da nichtmal das Hauptproblem. Was man als allererstes zufüttern sollte, ist Calcium, sobald man weiß, dass der Hund diese beiden Komponenten verträgt. Es gibt bei den Barfern und Kochern sogar einige, die grundsätzlich ohne Obst/Gemüse füttern und nur Fleisch geben. Meine Hündin lebt nun seit Dezember ohne Obst/Gemüse und nie ging es ihr besser, einfach, weil sie größtenteils beschwerdefrei ist.
Das ist quasi das "Opfer", das man bringen muss, wenn man will, dass der Hund nicht ständig mit den Allergien zu kämpfen hat. Alles kann man diesbezüglich leider nicht haben und wenn man eine Auschlussdiät macht, dann steht erstmal die Beschwerdefreiheit an oberster Stelle und alles andere stellt man hintenan, auch die Vitamine

LG, Henrike
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Also, die Barfer füttern 70:30 im Regelfall, ja. Denk aber auch dran: Wir kochen: Heißt, da geht doch einiges an Menge während des Kochvorgangs verloren (1kg rohes Pferdefleisch haben mehr Gewicht als 1kg gekochtes Pferdefleisch). Oder wolltest du roh füttern? Ich persönlich würde maximal auf 60:40 gehen, aber das ist meine Meinung.
Je nachdem, wie voll du den Teelöffel machst, passen da auch unterschiedliche Mengen drauf, ich kenne z.B. das Maß, dass ein Teelöffel = 6g ist.
Hast du dir mal durchgerechnet, wie viel Calcium deine Hündin exakt braucht? Ich würde da sehr drauf achten, eben weil sie noch im Wachstum ist und mich nciht auf so pi-mal-Daumen-Werte wie 2TL verlassen.
LG, Henrike
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Wie, ihr geht häufiger als alle drei Tage mit euren Hunden raus? Maja darf einmal in der Woche raus, alle drei Tage find ich ja schon extrem großzügig...

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Ich hab dann wohl auch nen Stock im A****, als jemand, dessen Hund ein halbes Jahr lang krank war und wo es die Leute nen feuchten Kehricht geschert hat, vorher mal abzuklären, ob ihre Hunde hindürfen. Hätte ich hier nen Angstkandidaten, fänd ichs ebenfalls nicht lustig, wenn da zwei solche Kraftpakete auf meinen Hund zustürmen. Hat in meinen Augen aber wenig mit Verkniffenheit meinerseits zu tun, sondern damit, dass dann sämtliches Training für den Körperteil wäre, in dem der Stock steckt...
Manchmal muss man auch einfach mal an die anderen denken und Rücksicht nehmen...
LG, Henrike