Beiträge von Niani

    Auch wenn ich die Gründe der Halsbandnutzer recht gut nachvollziehen kann und es mir persönlich auch sehr recht ist, dass die Hunde "kontrollierbar" bleiben, so kann ich nicht behaupten, keine Bauchschmerzen dabei zu haben, wenn ich mir vorstelle, dass da 50-, 60- oder 70kg-Hunde am Halsband von den Vorderpfoten gehoben werden, um ihren Vorwärtsbewegungen entgegenwirken zu können.

    Irgendwie sträubt sich da in mir alles. Vielleicht sollte ich doch froh sein, dass mein "großer" Hund doch nicht groß genug ist, um nicht auch im Geschirr kontrollierbar zu sein, damit ich nicht in diesen Gewissenskonflikt komme, in den ich zwangsläufig käme.

    Grüße von der Wattebauschfront,
    Henrike

    Ihm beibringen WAS er suchen soll kannst du, wenn du ihn vorher auf einen Gegenstand konditionierst. Damit kann man schon in der Wohnung anfangen. Er soll in der Wohnung den Dummy apportieren/anzeigen, wenn er "offen" irgendwo liegt. Dann kannst du ihn in einem Raum sitzen lassen, mit dem Dummy rausgehen in den nächsten Raum und ihn zum Dummy schicken. Dann die Verstecke immer schwieriger gestalten. Und dann geht ihr raus und du lässt für den Anfang wieder "offen" apportieren/anzeigen, dann so, dass er sieht, du hast den Dummy und legst ihn irgendwohin, wo ers nicht sieht und er soll ihn suchen und danach sollte er das Kommando soweit verinnerlicht haben, dass er weiß, dass er den Dummy suchen soll ;) Kannst natürlich alternativ zum Dummy auch irgendwas anderes nehmen und ob er nun apportieren oder verweisen soll, musst du entscheiden, was ihm mehr liegt :)

    Mit anderen Worten: Ja, ich find deinen ersten Aufbau mit der Zeichnung zu schwer, denn er weiß noch nciht, wonach er suchen soll. Ich würd immer so klein wie möglich anfangen, um die Erfolgserlebnisse so groß wie möglich zu halten. Also erstmal Dummy apportieren/verweisen, ohne dass er suchen muss. Sobald das Kommando sitzt, kommt dann erst die Nasenarbeit dazu, dass er dann auch wirklich suchen soll. ICh kann ihn gut verstehen, wenn er seine Nase nicht einsetzt, wenn er noch gar nicht weiß, wonach er suchen soll ;)

    LG, Henrike

    Nimm ihn mit raus und setz ihn irgendwohin, wo er machen darf. Gewöhnt ihm nicht an, dass der Vorgarten ein geeigneter Platz ist. Zur Not trag ihn dran vorbei. Eure NAchbarn werdens euch danken und für dich wirds auch einfacher, wenn du dir den Stress mit ihnen ersparst.

    Hmmmm. Ich kann die Gründe ja nachvollziehen (glaube ich ;)). Aber im Alltag stell ich es mir schwierig vor.

    Klar, einen leinenführigen Hund kann ich am Halsband führen. Einen "verträglichen" Hund kann ich im Geschirr führen.

    Was aber mache ich, wenn ich einen nicht-leinenführigen, unverträglichen Hund habe? Geht dann nur die "Doppel-Kombi", auch wenns viel Gefutschel ist? Oder pfeift man dann auf eines und nimmt nur das HB, damit man zur Not den Hund halten kann?

    Heute mal kompliziert ;)
    Henrike

    So langsam bin ich verwirrt.

    Tanja, du würdest einem Hund, der zieht wie ein Ochse kein HB verpassen, vertrittst aber generell die Meinung, dass nur das HB effektiv wirksam ist, wenn man einen großen unbändigen Hund hat? Korrigiert mich, wenn ich das nun falsch interpretiere. Wie sieht das in der Praxis aus? Hund am Geschirr und zur Absicherung ein HB dran?

    Mir ganz persönlich gefällt dieser Gang nicht, das gebe ich offen zu, aber das ist eine Geschmacksfrage und daher habe ich speziell diese Gangweise mit Maja nie trainiert. Aber man kann, völlig problemfrei solches Fußlaufen usw. auf reiner Leckerchenbasis oder Spielzeugbasis aufbauen. Maja ist in der UO mit genauso viel Spaß dabei... völlig ohne jeden Zwang.

    Ich habe Maja auch einem Bioresonanz-Allergietest unterziehen lassen. Erklären kann ich die Funktionsweise nicht, klingt auch alles glaub ich sehr "absurd", aber nachdem ich die Ergebnisse habe, glaube ich dran (vorher wars einfach nur einer der letzten Strohhalme nach denen ich greifen konnte und ich hab mir gedacht "Probiers halt mal, viel zu verlieren hast eh nicht").

    Meine THP hat ein Bioresonanzgerät. Den "großen" Allergietest hat sie anhand von einer Fellprobe und einer Speichelprobe gemacht, einzelne Lebensmittel, die ich ausgetestet haben will, bringe ich mit und die werden direkt an Maja getestet. Wie gesagt, es ist ein spezielles Gerät dazu notwendig. Maja liegt dann auf einer Matte, die mit dem Gerät verbunden ist. Die THP hat ein "Pendel" (stells dir vor wie einen Griff, aus dem eine lange metallene Stange rauskommt, die "pendelt") in der Hand und das Pendel ist ebenfalls mit dem Gerät verbunden. Außerdem gibt es ein kleines "Tablett", auf das die zu testenden Lebensmittel gelegt werden. Und das Pendel gibt nun anhand der Schwingungen darüber Aufschluss, inwiefern Maja auf die Lebensmittel reagiert. Ein starker Ausschlag bedeutet auch starke Allergie, ein schwacher Ausschlag eine schwache Allergie und gar kein Ausschlag (dann schwingt das Pendel unbeeindruckt) bedeutet, dass sie es verträgt und bislang hat es sich noch nicht getäuscht ;)

    Ich weiß nicht, ob ich damit nun alles wirklich korrekt wiedergegeben habe, ich verliere durchaus schonmal gerne den Überblick ;)

    Vielleicht hilft dir dieser Link weiter, sofern du ihn noch nicht gefunden hast? Bioresonanz

    LG, Henrike

    Zitat

    Kommt auch wieder sehr auf den Hund an. Bei meiner Hündin kann ich das auch gut, beim Rüde keine Chance. Da kontrolliert man so gar nix, der dreht einem einfach mehrfach den Arm um, da muss man loslassen oder in Zukunft auf Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln verzichten. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    Aber dann doch mit Sicherheit auch im Halsband, oder?

    Ich finde einen Griff ins Geschirr bei einem ausflippenden Hund einfacher als ins Halsband, weil ich damit mehr "Fläche" kontrollieren kann. Wenn der Hund ins Halsband springt und ich versuche, dieses festzuhalten, kann der komplette "Restkörper" sich noch ziemlich winden und es mir ziemlich schwer machen, nicht loszulassen. Beim Geschirr kann ich das besser koordinieren bzw. wenn ich da oben reingreife, kann der Hund nicht so deutlich nach links und rechts "wegbrechen", eben weil ich ihn "in eine Richtung festhalte".

    LG, Henrike