Beiträge von Niani

    Und ich dachte immer, ich wäre perfektionistisch ;) Das "Bei mir" kann man m.E. auch an der kurzen Leine trainieren, zumindest hab ich das so gemacht und es hat super funktioniert. Und das mit dem "Stop" überhört Maja heute nochmal gerne bzw. ist der Meinung, dass Frauchen das jetzt nicht so ernst meint. Sie deswegen an die Schleppe zu hängen ist mir aber irgendwie noch nicht als Idee gekommen. Da kommt ein "Herrgottsakra", wahlweise auch "Frollein", "Sagemal" oder "Himmelarschundzwirnquatschichholländisch" im entsprechenden Tonfall und dann weiß sie ganz genau, wie der Hase läuft.

    Neee mal ehrlich, ich gebe Mücke da recht, er ist sooo jung, da muss das nicht alles 1a laufen und ich ganz persönlich wäre wohl auch zu "faul" für solche Kinkerlitzchen (sorry, dass ich sie als solche bezeichne, ich weiß, dass da jeder andere Prioritäten setzt, aber ich bin immer ganz froh, dass ich mit meinem Hund nur solchen Kleinkram diskutieren muss) eine Schleppleine mitzunehmen ;)

    Faule Grüße, Henrike

    Zitat

    Nun ja es so Finja hat viel Spaß dabei. Es ist meistens bei neuen Hilfestellungen, die sie noch nicht so kennt. Wenn sie diese dann kennt ist das auch kein Problem. Und das absitzen ist ja nicht lange. Ich denke, das sollte möglich sein, das sie nicht immer sofort losrennt sondern auf das ok wartet.

    Der Kot wurde u.a. auf Würmer untersucht. Sie hatte aber auch angesprochen, das sie gucken würde, ob Finja ihr Futter gut verwerten kann und ob man ihr etwas geben sollte zur Verbeserung der Darmflora. Sie sagte, das alles sei ok. Meine Frage, ob ich das Futter wechseln sollte, verneinte sie. Sie sagte nur ich solle die Menge erhöhen.

    So und bei so einer krassen Gewichtsabnahme wäre ich dann inzwischen bei einem anderen Tierarzt. Es muss irgendeinen Grund geben, warum Finja so abgenommen hat. Und wenn ein Tierarzt dann nicht mal langsam tätig wird, dann ist er nicht "mein" Tierarzt. Das, was bislang gemacht wurde, wäre mir zu larifari und das, was sie plant, wäre mir ebenfalls zu larifari. Ich weiß ja nicht, wie viel Finja noch abnehmen soll, bevor die TÄ da mal endlich in die Puschen kommt. Und die "großen" Untersuchungen macht kein TA selbst, sondern gibt das an ein Labor weiter und dazu gehören die Untersuchungen, die ich aufgezählt habe allesamt.

    Sorry, dass ich so deutlich werde, aber ich finde, es ist allerhöchste Eisenbahn, dass ihr tätig werdet. Und wenn deine TÄ das nicht tut, dann du, indem du ihr entweder auf die Füße trittst oder dir einen anderen TA suchst.

    LG, Henrike

    Ich frage mich gerade, warum genau er an der Schleppe ist. Geht er jagen? Weil er lossprintet, wenn er einen fremden Hund sieht?

    Wenn du ziemlich genau vorhersehen kannst, in welchen Situationen er dir gleich abzischen würde, also wo du ihn vorsorglich lieber an die Leine nimmst, ist das doch viel wert. Dann kann er freilaufen, wenn ihr nicht in dem entsprechenden Gebiet seid und er kommt ran, wenn du weißt, dass jetzt etwas kommen könnte, damit er dann gesichert ist. Wenn er im Freilauf nicht die Biege machen würde in diesen Situationen bräuchtest du ja keine Schleppe, oder?

    Und ich würde die Schleppe dann auch nur in den Situationen als Sicherung nehmen und nicht großartig andere Dinge daran trainieren. Bzw. ich hab das mit Maja genauso gemacht. Es war schlicht und ergreifend die Absicherung in den Momenten, in denen sie eben noch nicht hörte, dass sie nicht losrennen konnte. Wollte sie losrennen, bin ich stur stehengeblieben, habe gewartet, bis sie geschnallt hat, dass es grad nicht weitergeht und habe dann gerufen. Drehte sie sich um (anfangs wars nur der Blickkontakt, der eine Party auslöste, danach das Umdrehen, dann das Kommen).
    Warum hätte ich Situationen, in denen sie keine Probleme hatte, an der Schleppe trainieren sollen? Wichtig war nur, dass sie nicht zwischendurch Erfolgserlebnisse hatte, während sie im Freilauf war.

    LG, Henrike

    Die Frage ist: Wie umfangreich ist der Kot untersucht worden? Häufig wird ja nur nach Würmern geschaut. Wichtig wären aber auch Pilze, Bakterien, die Darmflora und die Bauchspeicheldrüse und das sind Untersuchungen, die man normalerweise speziell anfordern muss, das macht kein TA von sich aus, weils eben keine Standard-Untersuchungen sind.

    LG, Henrike

    Zitat

    Dazu hab ich mal eine Frage... Ich habe eine Gurtbandschleppleine mit Schlaufe.
    Ich soll Sie quasi auf den Boden schleifen lassen und Kimba lernen den Radius von 10 Metern einzuhalten? Immer wenn Sie den Radius versucht zu überschreiten, muß ich reagieren... ist das richtig? Ich reagiere in Form von abrufen oder einem Stop Kommando?

    Je nachdem, aus welchem Grund der Hund an die Schleppe soll, würde ich sie in der Anfangszeit auf gar keinen Fall auf dem Boden schleifen lassen. Wenn ein Hund beispielsweise bei Wildsichtung sofort auf und davon rennt, dann würde die Schleppe bei mir nicht auf dem Boden schleifen, denn das gäbe im Zweifelsfall nur einige böse Verletzungen. In dem Falle würde ich die Leine in der Hand behalten und quasi immer mehr Leine nachgeben und auch wieder überschüssige Leine wieder einholen. Dann hat der Hund nämlich nicht 10-20 Meter Zeit um Geschwindigkeit aufzubauen, mit der er dann voll in die Leine knallt (das haut uns nämlich bestenfalls von den Füßen), sondern wenn er in die Leine springt, hat er max. einen Meter, da ist nicht so viel Beschleunigung da und wir reagieren sofort. Und erst, wenn der Hund gelernt hat, dass man nicht lossprintet, würde ich die Schleppe wirklich schleppen lassen.

    LG, Henrike

    Können ja. Kann aber auch viele andere Ursachen haben. Parasitenbefall (Würmer, Pilze, Bakterien), eine schlechte Darmflora, die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse usw.

    Die TÄ sollte also mal, wenn deine Hündin so krass abgenommen hat (und das ist ja wirklich mal der Hammer) anfangen mit der Diagnostik, denn normal ist das garantiert nicht.

    Darf ich fragen, was und wie viel du fütterst?

    LG, Henrike

    Ich würde den Radius nicht vergrößern, sondern ihm eben klar machen, dass ziehen nicht funktioniert. Der Knackpunkt ist: Du rufst ihn vorher ran und er überhört das Kommando, zieht aber stattdessen an der Leine. Gerade dann finde ich es wichtig, dass er dann aber wirklich mal rankommen muss, Kommandos sind nicht dazu da, überhört zu werden.

    Abgesehen davon, dass ich wenig Lust hätte, mit 20 Metern Schleppe durch die Gegend zu laufen, finde ich 10 Meter sind völlig ausreichend und hund kann lernen, dass die Schleppe irgendwo zu Ende ist, dass Frauchen das vorher angekündigt hat und dass spätestens dann, wenn man ins Ende reinläuft klar ist, dass es nicht weitergeht. Ich ganz persönlich würde stehenbleiben und wenigstens darauf bestehen, dass die Spannung von der Leine kommt (Maja muss sogar zu mir kommen).

    LG, Henrike

    Ich füttere morgens und abends jeweils die gleiche Portionsgröße. Morgens weniger zu füttern halte ich für Quatsch, da der Hund die Energie ja für den Tag auch braucht. Daher achte ich nur drauf, dass sie nach den Mahlzeiten ca. 2 Stunden Ruhe hält wegen der Magendrehungsgefahr. Aufgrund eines sehr "flexiblen" Tagesplans liegen die Fütterungszeiten daher im Rahmen zwischen 6.00 und 11.00 Manchmal gibts halt vor dem ersten Gassi was, manchmal erst danach, je nachdem, wie es zeitlich bei mir hinhaut. Abends dasselbe Spielchen, da passe ich die Uhrzeit ein wenig dem an, wann es morgens etwas gab und wann es am nächsten Morgen wieder was gibt, so dass da immer so ein ganz ungefährer Rhythmus drin ist.

    LG, Henrike

    Die Frage ist doch: Was ist nu an einem Mantel so dramatisch? Klar, mein Hund bekommt so lange keinen, wie er keinen braucht. Braucht er einen, bekommt er einen. Punkt. Da überlege ich nicht lange, was andere denken, da hinterfrage ich nicht erst die komplette Zucht der Rasse, ob das nötig war, muss ich auch gar nicht. Ich entscheide im einzelnen Fall, ob ein Mantel notwendig ist. Ist er das, brech ich mir keinen Zacken aus der Krone, ihn dem Hund anzuziehen. Was genau ist daran nun schlimm? Dass ein Mantel "unnatürlich" ist? Nö, find ich gar nicht. Ich find es sogar höchst natürlich, einen Hund, der draußen bei bestimmten Temperaturen friert, zu unterstützen und ihm einen Mantel anzuziehen, denn die Alternativen hießen "Der Hund geht nicht raus" oder "der Hund friert und wird krank" - sind beides für mich keine Alternativen. Außerdem ist so vieles im Leben meines Hundes "unnatürlich", was ihn mehr "belasten" dürfte (wenn ein Hund nicht seinen Trieben hinterhergehen darf, dürfte ihn das wohl mehr einschränken als ein Mantel), dass ich das nicht unbedingt als Argument sehe, denn dann müsste ich alle anderen Regeln, die hier gelten auch hinterfragen unter dem Aspekt, ob sie denn natürlich seien...

    Und wenn ich persönlich "meine" Rasse gefunden habe, die zu mir, meinem Leben und meinen Anforderungen passt und der einzige "Makel" ist, dass keine Unterwolle vorhanden ist, dann werde ich persönlich unter Garantie keine andere weniger passende Rasse mit Unterwolle aussuchen, nur damit ich dem Hund keinen Mantel anziehen muss. Björn, deine Hunde laufen doch bestimmt auch an der Leine, wo es sein muss. Warum ist dann ein Mantel, wo er sein muss, dramatisch? Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass die Gebrauchshunde, wenn sie denn wirklich ihren ursprünglichen Gebrauchszwecken nachgehen dürften, teilweise auch kein Mäntelchen bräuchte. Aber ein Vizsla in Nicht-Jägerhand, der eben nicht jagen (und sich dabei warmlaufen) kann, muss halt eben Mäntelchen tragen. Womit wir dann wieder zur Diskussion kämen, wie sinnvoll Gebrauchshunde in Privathand sind, so dass wir hier von Hölzchen auf Stöckchen kommen.

    LG, Henrike