Beiträge von Niani

    Prinzipiell finde ich es toll, dass du diese Einstellung hast ;) Ich denke mir aber auch, dass es nichts schadet, wenn man auch nachmittags "mal" was ohne den Hund macht. Das muss ja keine regelmäßige Sache sein, dass der Hund drei mal die Woche zu kurz käme, aber so ab und an finde ich es irgendwo auch wichtig, dass man als junger Mensch auch nochmal "unter Leute" kommt, den Anschluss nicht verliert, sich nicht nur noch auf das Leben mit dem Hund fixiert. Ab und an mal ins Kino, mit den Freundinnen ein Eis essen gehen, feiern gehen, daran ist nix verkehrt, auch nicht, wenn man einen Hund hat.
    Es wäre sehr sehr schade, wenn du irgendwann auf deine Jugend zurückblickst und denkst "Mann, was hab ich alles verpasst". Da finde ich einen Mittelweg, der sowohl den Hund als auch die sonstige Freizeitgestaltung einbezieht eigentlich sinnvoll ;)

    LG, Henrike (die gestern nach langer Zeit mal wieder tanzen war und es richtig genossen hat ;))

    Du kannst das Ohr "fixieren", indem du so einen Rundschal nimmst. Je nachdem, wie groß der Kopf deines Hundes ist (ich hab grad keine Ahnung, ob du einen großen oder kleinen Hund hast ;)), eignet sich da z.B. ein abgeschnittener Ärmel von einem aussortierten Pullover oder ein Bein von einer Strumpfhose.

    LG, Henrike

    Jupp Tomatensaft oder passierte Tomaten oder so. Ich nehm immer letzteres, das ist am günstigsten ;)

    Gibt ein schönes Blutbad in der Wanne, ist aber äußerst effektiv.

    Lg, Henrike (deren Hund sich bevorzugt in Gülle wälzt...)

    Im Alltag fordere ich ein, dass Kommandos solange befolgt werden, bis ich sie auflöse und Alltagsgehorsam soll zwar auch Spaß machen, aber da kann ich damit leben, dass das Leben halt manchmal nicht so ist, wie mans gerne hätte ;) In der ZOS muss ich nichts einfordern und kann komplett positiv arbeiten, ich hab ja keinen Druck und Hundi kann sich das allein erarbeiten.

    Und ja, Maja ist anfangs auch nochmal aufgestanden, aber das ist in dem Konzept, wo der Clicker wirklich das Bestätigungssignal im Sinne von "Fein gemacht" bedeutet auch nicht schlimm. Es passt nur nicht in das Konzept, wo der Clicker halt dieses "Go on" bedeuten soll...
    Ein ansonsten auch schon geclickerter Hund muss hier nicht korrigiert werden. Er lernt "Ich lege mich hin, habe dafür ein click bekommen, also leg ich mich das nächste Mal wieder hin" und wird dafür wieder bestätigt. Das macht man ein paar Mal, dann dauert es immer eine Sekunde länger, bis der erlösende Click kommt. Und so steigert man das, ohne dass man den Hund einmal hätte korrigieren müssen. Ich bin beileibe nicht nur Wattebäuschchenwerfer, aber wenn wir just for fun ZOS betreiben, dann muss ich da keine festen Grenzen stecken und durchsetzen. Ich behaupte einfach, dass ein Hund, der in der ZOS nie großartig korrigiert wurde, sondern einfach nur durch trial and error gelernt hat, welche Verhaltensweisen zum Ziel führen und welche nicht (und sich somit die "Grenzen" quasi selbst erarbeiten), mit noch mehr Spaß rangeht, weil er eben nie "ausgebremst" wurde. Bei sensiblen Hunden macht sich das sehr deutlich bemerkbar.

    Zumal, das darfst du nicht vergessen, ein "normal" geclickerter Hund überhaupt keine Regeln überschreitet, wenn er nach dem Click aufspringt, denn er hat gelernt, dass der Click die Übung beendet und somit darf er dann auch aus dem Platz raus :)

    Heute würde Maja übrigens auch nach einer längeren Zeit ohne Click nicht aufspringen, einfach weil ich die Zeit, bis der Click kam, schrittweise nach oben gezogen habe ;)

    LG, Henrike

    Zitat

    Könnte es ein, daß das Platz nicht richtig sitzt??

    Weil eigentlich, wenn Platz, dann Platz und nicht aufspringen!!

    Habt ihr noch ein anderes Kommando, was sie wirklich sicher beherrscht?
    Sitz oder Steh?
    An sich machst Du es, denke ich richtig. Der Click kommt, wenn sie das Feuerzeug berührt bzw. anzeigt. Dann soll sie aber am Feuerzeug in der Position verharren.

    Gruß
    Bianca

    Die Sichtweise wäre mir zu extrem... ZOS soll Spaß machen und das Anzeigen, das ja nunmal im Platz geschieht, soll nicht nur aus purem Gehorsam befolgt werden. Ich bevorzuge es, wenn der Hund das "gerne" macht und nicht über den "Zwang: Platz ist Platz und nciht aufspringen!!" Deswegen habe ich anfangs mein "Platz" auch nicht als hartes Kommando ausgesprochen, sondern ich habe es ganz fein und leise ausgesprochen, fast gehaucht.


    An sich macht sie alles richtig, sofern ihr vorher schon mit dem Clicker gearbeitet habt, denn der Click beendet nunmal die Übung. Ich würde dir raten, ganz in ihrer Nähe das Anzeigen zu trainieren. Anfangs gibts den Click fürs Anstupsen. Sobald sie gerafft hat, dass es ums Anstupsen geht, kannst du dazu übergehen, ihr ganz leise ein "Platz" zu sagen, sobald sie anstupst. Geht sie runter, gibts den Click. Dafür solltest du ganz in ihrer Nähe stehen (nicht einen Meter entfernt, sondern wirklich direkt neben ihr), damit sie nicht erst aufspringen muss. Das ist ein wenig eine Timing-Übung auch für dich. Du musst den Moment abpassen, dass sie einerseits verstehen kann, dass es ums Hinlegen vor dem Objekt geht, andererseits dass du schnell genug belohnst, nachdem der Click kam, bevor sie wieder oben ist. Zur Not kannst du dich auch von vornherein neben das Objekt hocken, dann muss sie erst gar nicht hochspringen, weil du bist ja quasi schon da. Musst das Hinhocken dann nur schnell wieder ausschleichen ;)

    LG, Henrike