Aber natürlich hab ich ein Däumchen übrig
Ich hab sogar zwei, dann hab ich wenigstens eine Ausrede, die mich vom Lernen abhält ![]()
Scully, komm schnell wieder auf die Beine!
LG, Henrike
Aber natürlich hab ich ein Däumchen übrig
Ich hab sogar zwei, dann hab ich wenigstens eine Ausrede, die mich vom Lernen abhält ![]()
Scully, komm schnell wieder auf die Beine!
LG, Henrike
ZitatUnd nun gibt es aber auch Personen (oder Hunde) bei denen dominierende Verhaltensweisen sehr gehäuft, in den unterschiedlichsten Situationen auftreten...kann man bei denen nicht von Dominanz, im Sinne einer Charaktereigenschaft reden?
Ich würde auch dann nicht von einer Charaktereigenschaft reden
LaBellaStella hat das, finde ich, ganz gut ausgedrückt. Es gibt je nach Hund/Mensch dann durchaus andere Möglichkeiten, das zu bezeichnen. Sei es Selbstsicherheit, der Hang zu dominierendem Verhalten, von mir aus auch Herrschsucht oder was auch immer. Mir persönlich ist diese Unterscheidung so wichtig, weil die Verwendung von "Dominanz" als Charaktereigenschaft oftmals nahelegt, dass man das so akzeptieren müsse, weil das ja der Charakter des Hundes ist (und an dem schraubt man nicht so schnell dran rum). Anders hingegen ist es, wenn man deutlich macht, dass das ganze eine situationsbezogene Verhaltensweise ist und in Bezug auf Verhaltensweisen regulierend Einfluss zu nehmen haben viele Menschen doch deutlich weniger Hemmungen.
@Nancilla: Danke für die Ergänzung, hätt ich vielleicht deutlicher dranschreiben sollen.
Ich kann Situationen dominieren, indem ich da als der "stärkere" Part auftrete. Auf Hunde bezogen ist meine Maja da ein schönes Beispiel. Sie hat letztens einen aufdringlichen Leonberger-Rüden, der einen Kopf größer war als sie, verprügelt, weil er auf ihre Signale, dass sie nicht spielen möchte, nicht angesprungen ist und hat ihm deutlich gemacht, dass das so nicht läuft. Da hat sie die Situation dominiert. Eine Charaktereigenschaft ist dieses Verhalten aber dennoch nicht, direkt am nächsten Tag hat sie gaaaaanz tief gestapelt, als sie einem sehr souveränen DSH-Rüden begegnet ist, da hat der DSH die Situation dominiert.
Zumal ich da dann auch immernoch wichtig finde, dass gerade dieses Verhalten, wenn jemand gehäuft versucht, die Situationen dominieren zu wollen, noch längst nichts darüber aussagt, ob derjenige es dann wirklich auch tut. Ich denke da grad eben an "testende" Kinder/Jugendliche oder auch Junghunde. Die stampfen mit dem Fuß auf und versuchen, die Situation zu beeinflussen und machen einen Heidenwind. Der Erwachsene hingegen steht daneben und lässt sie voll ins Leere laufen, wer dominiert da wohl die Situation? ![]()
AKITA INU: Vielleicht solltest du dir mal die Mühe machen und das Wort "Dominanz" in einem Wörterbuch nachschlagen
Dominanz ist keine Charaktereigenschaft, sondern eine situationsbezogene Verhaltensweise. Ich kann in einem Gespräch "dominieren" z.B. weil ich den größten Redeanteil habe und in einem anderen Gespräch dominiert mein Gesprächspartner. Dies lässt aber keine Rückschlüsse auf meinen Charakter zu ![]()
Ich überlege gerade eben, ob der Stress dazu führen kann, dass die Allergien auch wieder krasser zum Vorschein treten. Schütteln hat ja oft was mit Ohrengeschichten zu tun. Und Allergien auch bzw. Allergien äußern sich ja häufig direkt als erstes im Ohr. Was, wenn das Schütteln nicht Äußerung einer psychischen Macke ist, sondern wenn durch die Stresshormone auch die Allergien wieder extrem gepusht werden und er deswegen meint, sich schütteln zu müssen?
Versteht man irgendwie, worauf ich hinauswill? ![]()
Jupp
Irgendwas klingelte da grad bei mir ![]()
Zitat
haben einen kleinen Altdeutschen Schäferhund...
*lach* Das ist nicht zufällig dieser hier?
![]()
LG, Henrike
Jupp, der ist deutlich zu weit oben. ![]()
Das ist mir schon klar. Trotzdem gehört für mich diese eine Eigenschaft von Numa nicht zum Ganzen, welches du "bemängelst". Ich mag mir gar kein Urteil drüber erlauben, wie gestresst oder sonstiges dieser Hund sein mag und was da im Ganzen ggf. schieflaufen mag. Für mich ist klar, dass ich den Stress zumindest nicht an dieser einen Sache festmachen kann, auch nicht, wenn ich sie als Teil des Ganzen sehen würde, sondern das ist für mich eine Eigenschaft, die komplett außen vor steht und in keinster Weise Hinweis darüber gibt, ob der Hund im Ganzen ein übermäßig gestresster ist ![]()
Ja und das freut mcih auch wirklich für dich und deine zwei Mädels. Mir gings nur darum, dass du das schon schlimm findest, wenn ein Hund in fremder Umgebung nicht allein bleiben könnte. Und ich wollte dazu halt anmerken, dass das m.E. nichts ist, was man erwarten könnte. Man kann sich drüber freuen, wenn dem so ist. Aber wenn nciht, dann ist es nichts, was man dem Hund verübeln müsste ![]()
Zitat
Finde ich schon, denn wenn ich mit im Haus bin, dann ist es meinen Hunden völlig wurscht, wo die pennen. Aber das mag wohl an meinen Hunden liegen![]()
Also das würd ich selbst von dem tiefenentspannten Riesenbaby hier neben mir nicht erwarten. Aufregender spannender Tag, neue Umgebung und dann noch allein schlafen ohne die Möglichkeit, zu Frauchen zu kommen? So den letzten Halt auch noch nehmen?
Wenn ein Hund das kann, ist das ja okay. Aber wenn ers nicht kann, daraus schließen zu wollen, wie unentspannt der Hund ist und dass er grundsätzlich nicht allein bleiben kann, das halte ich dann doch für sehr gewagt...