Willkommen im Leben eines Hundehalters, dessen Hund 2x jährlich einen Fellwechsel hat...
Der Furminator nimmt mir einiges ab, ansonsten sieht man mich auch ständig staubsaugerschwingend ![]()
Willkommen im Leben eines Hundehalters, dessen Hund 2x jährlich einen Fellwechsel hat...
Der Furminator nimmt mir einiges ab, ansonsten sieht man mich auch ständig staubsaugerschwingend ![]()
Maja läuft frei und muss in der Brut- und Setzzeit generell auf den Wegen bleiben, ansonsten darf sie auch schonmal ein oder zwei Meter in den Wald rein, muss aber auf Zuruf wieder rauskommen.
Madame interessiert sich aber auch rein gar nicht dafür, wer und was da so durch die Wälder hüpft...
Es war eine Entscheidung aus Unwissenheit. Ich hatte von den "nicht-verklärten" Ansprüchen, die ein Labrador stellt, absolut keine Ahnung. Aber scheinbar wars die richtige Entscheidung, vom Charakter und auch vom Äußerlichen her sind mir die Retriever alle irgendwie immernoch sehr nah.
Entweder, ich hatte damals schon das richtige Bauchgefühl oder meine Vorlieben haben sich so entwickelt, weil ich mit Maja den perfekten ersten Hund erwischt habe, keine Ahnung.
LG, Henrike
Ich werde versuchen, mir unitechnisch einen Tag freizuschaufeln, weiß aber noch nicht genau, ob das klappt und welcher das wäre ![]()
Oh sorry, manchmal steh ich auf dem Schlauch.
Ja, du hast Recht. Kommandos, die ich gebe, sollen auch umgesetzt werden. Das ist die Voraussetzung für die Freiheiten, die Maja nicht zu knapp genießt. Sowas geht nicht, wenn der Hund nicht abrufbar ist und macht, was er will, das geht nur, wenn ich mich auf sie verlassen kann.
Maja ist keine Maschine und sie muss nicht funktionieren wie eine solche. Aber an Tagen, an denen sie mit dem Kopp mehr in den Wolken hängt und ich mich nicht auf sie verlassen kann, bleibt sie mehr an der Leine und hat ihre Freiheiten halt nicht, was ja auch quasi heißt, dass ich Fehlverhalten nicht einfach hinnehme ![]()
LG, Henrike
Maja darf sich, wenn wir einfach nur Gassi gehen sehr frei bewegen. Sie darf sich wälzen, sie darf im Bach planschen und einfach nur Zeitung lesen. Sie darf es nur nicht in dem Moment, in dem ein Kommando im Raum steht und es dieses zu befolgen gilt
Völlig unabhängig von Dummytraining oder Alltagssituation. Aber ich kann mit dem Dummytraining für den Alltag trainieren.
Wie gesagt, mein "Aufbau" des Dummytrainings war extrem wattebauschmäßig, aber irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich die Wahl hatte, ob der Hund mich nun im Dummytraining ernst nimmt oder nicht und das Ernstnehmen hab ich mit Wattebäuschen nicht hinbekommen ![]()
LG, Henrike
ZitatNiani:
Ich gebe Dir recht, dass ein Falschausführen bzw. Nichtausführen z. B. beim Dummytraining zu unterbinden ist. Aber ich selber würde es nicht versuchen, mit negativem Druck aufzubauen bzw. durchzusetzen. Wenn meine Hunde ein Kommando nicht richtig ausführen oder gar nicht, versuche ich es erneut, zum anderen Zeitpunkt oder Neuaufbau.
Ich finde, es kommt da auf die Situation und vermutlich den goldenen Mittelweg an, zumindest bei mir. Stell dir mal folgendes Szenario vor:
Verloren-Suche, der Dummy liegt links, rechts riechts scheinbar gut nach Essbarem, geradeaus könnte man sich wunderbar in Kaninchenkötteln wälzen. So, die Direktionen geradeaus und links waren so spannend, dass man darüber doch glatt die Suche des Dummys vergessen konnte. Das war eine typische Situation in der ich ihr deutlich gemacht habe, dass wenn es heißt "Such verloren" nicht gemeint ist, dass man sich wälzt oder nach Essbarem schnüffelt. Klar, ich hätte die Verlorensuche neu aufbauen können, aber wozu? Maja weiß, wie das geht und sobald wir dann wieder die Story gehabt hätten, dass es gut duftet, hätte ich dasselbe Thema mit ihr gehabt. Ich hätte auch abbrechen können und zum anderen Zeitpunkt wieder feststellen können, dass Madame schnüffeln toller findet statt arbeiten, wenn es um Essbares oder Wälzbares geht. Beides hätte mich nicht weitergebracht.
Es war klar, dass ich irgendwann an dem Punkt stehen würde, an dem mein Hund etwas will, was er nicht darf. Und entweder, ich setz mich dann mal einmal durch oder ich gehe diesen Situationen wieder und wieder aus dem Weg. Da das Dummytraining mich aber auch in unserem "Alltags"-Training weiterbringt, habe ich mich durchgesetzt und Maja hat gelernt, dass man trotzdem Kommandos befolgen muss, wenns gut riecht. Tut man das, wird man belohnt. Tut man das nicht, muss man mit den Konsequenzen leben.
Gerade, weil ich der Situation "Da regnet es nach Essbarem" im Alltag auch nicht aus dem Weg gehen kann, da will ich auch einfach, dass das klappt, der Hund ansprechbar bleibt und meine Kommandos befolgt. Sowas kann ich halt im Dummytraining wunderbar üben.
LG, Henrike
Zitat
Hier hat gerade ein Wattebäuschchenthread aufgemacht. Da schreibt Niani, dass sie ihre Kommandos konsequent durchsetzt, aber sobald es an Spiel und Spaß geht, sie mit Wattebäuschchen wirft. Ich würde mich auch zu dieser Fraktion zählen.
Nicht missverstehen: Bei mir soll auch der Grundgehorsam Spaß machen. Ich werfe im Aufbau des Komm-Kommandos, der Distanz-Kommandos usw. in einer Tour mit Wattebäuschchen, baue das alles extrem positiv auf, weil ich möchte, dass mein Hund das gerne macht. Aber und das ist mein großes Aber, ich setze mich dennoch durch, auch wenn sie grad mal doch keine Lust hat. Ich diskutiere nicht, ob man den Hintern zum Boden senkt, wenn in den Feldern mal ein Auto vorbeifährt, das wird gemacht, Punkt. Sie weiß, dass sie, wenn sie das macht, belohnt wird. Und sie weiß auch, dass sie Druck bekommt, wenn sie es nicht macht.
Einen Teil unserer just-for-fun-Beschäftigungen baue ich positiv auf und mache gar keinen Druck bzw. der maximale Druck, der da entsteht ist der, dass ich die Übung beende, wenn es nicht läuft. Das ist z.B. in der Zielobjektsuche oder im Clickertraining so. Im Dummytraining hingegen darf sie nicht rumalbern, da wird sauber gearbeitet und wenn sie Mätzchen machen will, werfe cih bestimmt nciht mit Wattebäuschen, sondern da werden meine Kommandos wieder kompromisslos durchgesetzt. Spannenderweise kann sie das sehr genau unterscheiden, wann sie MUSS und wann ich sage "Ist okay, dann halt nicht".
Mich hält hier übrigens auch der ein oder andere für ein Rabenfrauchen, weil ich durchaus schonmal lauter geworden bin oder MAja wo weggedrängelt habe, wo sie was fressen wollte oder wo im Notfall sogar schonmal eine Leine geflogen ist. Es gibt Situationen, in denen ich absolut keinen Spaß verstehe und da hört dann in der expliziten Situation auch mein "Der Hund muss Spaß dran haben" auf ![]()
LG, Henrike
Die Borreliose-Impfung wirkt nur gegen zwei oder drei der 16 verschiedenen Borrelien-Stämme. Zumindest ist das mein letzter Wissensstand. Dementsprechend setze ich meinen Hund nicht dem Risiko dieser Impfung aus.
Was SpotOns und sonstiges angeht: Meine Hündin sammelt pro Jahr komplett ohne irgendwelches Zeug vielleicht 5 Zecken ein. Dafür riskiere ich ebenfalls nicht die gesundheitliche Belastung eines SpotOns. Da muss man in meinen Augen abwägen und immer auch schauen, ob man einen 5-Zecken-pro-Spaziergang- oder einen 5-Zecken-pro-Saison-Hund hat ![]()
Bei den pflanzlichen Geschichten würde ich immer drauf achten, wie gut der Hund, der damit ja eingesprüht wird, klarkommt. Unsere Hunde haben nunmal bessere Nasen als wir und wenn der Duft für den Hund unerträglich ist, er den aber den ganzen Tag über in der Nase hat, würde ich ihm das nicht antun wollen.
LG, Henrike
Darf ich fragen, wie sich das äußert dass er die nicht verträgt? Ist nun rein persönliches Interesse, weil ich diesbezüglich auch schonmal eine Beobachtung gemacht habe ![]()