Können ja, müssen nein ![]()
Am besten nehmt ihr morgen nochmal eine Urin-Probe mit zum TA und lasst sie dort direkt untersuchen.
LG, Henrike
Können ja, müssen nein ![]()
Am besten nehmt ihr morgen nochmal eine Urin-Probe mit zum TA und lasst sie dort direkt untersuchen.
LG, Henrike
Ich hab noch was vergessen: Wenn Maja schläft und dabei träumt und im Traum anfängt zu zittern, zu wuffen, zu laufen, zu knurren und zu fiepen. Ich find das unglaublich süß...
Wichtiger als Sitz und Platz empfinde ich ein "Nein" und das kann man sehr schön mit dem Clicker verstärken. Der Hund will etwas Verbotenes tun, bekommt ein "Nein", lässt von seinem Vorhaben ab und bekommt dafür ein Click plus Belohnung.
Das ist etwas, was mich heute bei meiner ärgert, dass ich es nicht von anfang an intensiver trainiert habe (völlig unabhängig vom Clicker). Aber das Clickern kann man da halt schon ganz gut einsetzen, von daher... ![]()
LG, Henrike (die vor ca. einem Jahr wochenlang mit dem Clicker am Arm rumgelaufen ist, um ihrem Hund das Fressen gefundener Dinge endlich abzugewöhnen... ;))
Zitat
Sundri - danke für diesen Beitrag !
Dem schließe ich mich an. Von dir hatte ich schon mal so einen Beitrag gelesen und finde es toll, dass es wirklich Jäger gibt, die so verantwortungsbewusst jagen, wie du es tust und zwar mit allem Drumherum.
Prinzipiell vermeide ich die Hundekontakte auch. Viele hier bei uns reagieren inzwischen auch drauf, dass sie ihre Hunde anleinen, wenn sie sehen, dass Maja an der Leine ist. Manche von sich aus, manche haben sich in Majas Krankheitszeiten mit mir anlegen dürfen, wenn ihr Hund von mir abgeblockt wurde. Da Maja bei Leinenkontakten aber kein Problem hat und prinzipiell auch gelernt hat, an anderen Hunden ohne Kontakt vorbeizugehen, ist es kein Drama, wenn doch mal ein Leinenkontakt zustande kommt. Man muss es nicht sooo eng sehen, wobei mir schon wichtig wäre, dass die Hunde das generell schon lernen, dass man nicht immer darf, wenn man möchte. Und wie gesagt, wenn ich das aus irgendeinem Grund doch mal nicht will, dass die Hunde Kontakt haben, dann rufe ich dem Besitzer rechtzeitig zu, er möge seinen Hund anleinen. Tut er dies nicht, wird der Hund von mir abgeblockt. Dazu muss Maja auf meiner "anderen" Seite laufen und in den Situationen hinter mir bleiben (schöne Impulskontrolle-Übung, kann man gut "nebenher" aufbauen, wenn noch gar keine Hunde in Sicht sind, damit das klappt, wenn dann wirklich mal ein Hund abgeblockt werden soll.
LG, Henrike
Kannst du abschätzen, wie viel sie in etwa gefressen hat? Und wie groß/schwer ist sie?
ZitatIn Parks ist die Beizjagd möglich.
Aber da hat man 2 Probleme: Es gibt relativ wenig Falkner und die Akzeptanz bei den Bürgern ist oft nicht besonders hoch.LG
das Schnauzermädel
In meinem speziellen Fall hatten beide Jäger Gewehre dabei, ich habe die Schüsse gehört und die einzigen Tiere, die sie dabei hatten, waren zwei Hunde. Ich hab auch extra noch gefragt, was genau sie denn schießen würden, da wurden mir die vermuteten Kaninchen bestätigt (ab und an verirrt sich auch mal ein Fasan her).
Wenn Maja sich abends zur medizinischen Behandlung und Globuli-Gabe in ihrer Kudde auf den Rücken auf meinen Schoß legt und das alles mit sich machen lässt, völlig entspannt dabei daliegt und sich hinterher von mir den Bauch kraulen lässt.
Und eine ganz bestimmte Situation vor kurzem beim Tierarzt. Da hat sie ihren Kopf voller Vertrauen in meiner Hand abgelegt, während der TA in einer entzündeten Wunde an ihrem Kopf herumgestochert hat und sie hat nicht gezuckt und ich musste sie nicht festhalten. Das war für mich einer der bewegendsten Momente der letzten Zeit, weil mir da so richtig klar geworden ist, wie tief unsere Verbindung eigentlich ist.
Ganz selten bekommt Maja auch nochmal ihre "wilden fünf Minuten", in denen sie dann wie von der Tarantel gestochen losrennt und völlig ausgelassen rumtobt, da geht mir ebenfalls das Herz auf. Oder wenn sie, alles um sich rum vergessend, den Bach rauf und runter galoppiert.
Im Kontakt mit anderen Hunden kann ich mich nicht daran sattsehen, wie sie ängstlichen Hunden beibringt, dass sie absolut keine Gefahr darstellt.
LG, Henrike
Nachdem ich hier irgendwann mal eine beeindruckende Erklärung von Sundri gelesen habe, was für sie alles dazugehört, stand ich der Jagd nicht mehr so skeptisch gegenüber.
Aber: Als Ruhrgebietskind mit Unmengen an Kaninchen im örtlichen Park habe Anfang des Jahres auch nicht schlecht gestaunt, als ich plötzlich am Parkrand zwei Jäger traf. Leider schossen die auch nicht nur am Parkrand, sondern auch innerhalb des Parkgeländes - ohne Absperrung. Am helllichten Tag. Meine Nachfrage, ob das nicht etwas gefährlich sei, wurde abgetan unter "Wir sind ja nicht richtig innerhalb des Parks, sondern nur hier am Rand, da ist ja kaum einer unterwegs" (Man gut, dass ich da ca. 10 Minuten vorher mit Maja lang bin, soviel dazu...)
Bis dahin hätt ich auch nie im Leben gedacht, HIER mal einem Jäger zu begegnen.
Aber dass das alles so koscher sein soll, kann ich mir jetzt irgendwie nicht mehr vorstellen und ich ärgere mich noch immer, dass ich da nicht mal genauer recherchiert habe, ob das so in Ordnung geht... Hat auf jeden Fall meine Meinung schon wieder stark beeinflusst, natürlich ins Negative...
LG, Henrike
Maja stand wegen ihrer Ausschlussdiät auch mal soooooo kurz davor, einen MK verpasst zu bekommen. Ich hätte damals einen von diesen bunten Plastikmaulkörben bestellt, die ursprünglich aus der Windhundszene kommen, wohl aber auch von Hunden wie meinem Retrieverle getragen werden können. Schau mal hier:
http://www.sofahund.at/maulkorb-auswahl.html
Ich denke, ich hätte halt gucken müssen, ob entweder das Modell "Lassie" oder das Modell "Scalita" (dann mit Fressschutz) gepasst hätten.
Ich fand von Vorteil, dass der Hund damit noch hecheln kann und aufgrund der schrillen Farben vielleicht nicht ganz so "gefährlich" ausschaut.
LG, Henrike