Beiträge von Niani

    Ich kann mich bei Maja drauf verlassen, dass sie an nichts Essbares drangeht, solange ich anwesend bin oder "lauere". Weiß sie, dass ich aus dem Haus bin oder dass ich gerade in einem anderen Raum dauerhaft beschäftigt bin, nutzt sie ihre Gelegenheit (und das geht sogar so weit, dass man sich Verpackungszeug aus Maisstärke einverleibt, während Frauchen in der Uni ist). Ich muss Lebensmittel wegpacken, wenn ich nicht will, dass sie drangeht und irgendwie hab ich damit auch kein Problem. Ich bin ja nicht die Ordnung in Person, aber dass ich keine Chipstüten auf dem Tisch liegen lasse abends, wäre auch ohne Hund so.


    Bin ich irgendwo zu Gast, ist der Hund sowieso unter meiner Kontrolle, da darf er garantiert nicht irgendwo rumturnen, ohne dass ich ihn im Blick habe.

    LG, Henrike

    Ich lasse alle 3 Monate Kot untersuchen, einmal im Jahr gibts ein großes Blutbild, HD und ED geröntgt ist Maja und ab diesem Jahr werde ich wohl regelmäßig den Bauch schallen lassen, mit dem Intervall bin ich mir noch unsicher.

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    Aber ganz ehrlich, wenn täglich Menschen sterben, weil sie sich eben nicht mal einfach einen Spender "kaufen" können, solange kann ich einer Spende bei lebenden Tieren nicht zustimmen. Solange bleibt es für mich eben nicht angemessen.

    Ich weiß nicht, wenn ich den Gedanken nun mal ganz konsequent zu Ende denke, muss ich mich fragen, ob es überhaupt angemessen ist, welchen Luxus wir uns tagtäglich leisten (und darunter zähle ich auch die Hundehaltung an sich), während täglich Menschen sterben, weil sie sich nichtmal Essen kaufen können, während wir auch unseren Tieren Hochwertiges vorsetzen. Das ist kein Angriff, ich will deine Meinung nicht ändern, aber das beschäftigt mich wirklich: Wo zieht man da die Grenze?

    Björn: Ich kann nur von mir sprechen und ich hab da vielleicht auch eine komische Ansicht, ich versuch mal, sie zu formulieren. Dass der Mensch Tiere isst, empfinde ich irgendwo natürlich (allerdings nicht in dem Maße, in dem es in unserer Gesellschaft üblich geworden ist), genauso wie gewisse Tiere andere Tiere fressen. Das sind für mich Nahrungsketten, von denen ich denke, dass es wohl einen Sinn gehabt haben wird und auch jetzt noch hat. Natürlich kann man hier nun auch wieder die Frage nach der Natürlichkeit der Fleischproduktion heute stellen und glaube mir, das tue ich auch und ziehe entsprechend meine Konsequenzen. Aber Organspende spielt für mich irgendwo in einer anderen Liga, weil das für mich nicht mehr Teil der von der Natur vorgegebenen Ordnung ist. Ich weiß, dass ganz viele diese meine Haltung nicht nachvollziehen werden können, wenn ich es denn überhaupt geschafft habe, sie so darzustellen, wie ich sie meine. Aber das ist für mich der Grund, warum ich das Essen von Fleisch auf eine andere Stufe stelle als die Lebendspende von Organen.

    LG, Henrike

    Wenn ich mir überlege, was manchmal ein Menschenleben "wert" ist (siehe z.B. Gelder, die bei Entführungen fließen), würde ich diese Entscheidung nicht an der Geldfrage festmachen wollen, weil es immernoch um ein Lebewesen geht und ich mich schwer damit tue zu sagen "Ist ja NUR ein Tier."

    Womit ich aber ein arges Problem habe, ist die Tatsache, dass gesunden, lebenden Tieren diese Nieren entnommen werden. Jeder Mensch kann für sich frei entscheiden, ob er nach seinem Tod Organspender wird. Erst recht kann er für sich selbst entscheiden, ob und wem er eine Niere spendet. Und abgesehen von mafiösen Machenschaften im Organhandel kann niemand für einen anderen entscheiden, dass er gefälligst eine Niere abzugeben habe, weil es ja jemanden gibt, der diese braucht, weil er totkrank ist. Hat man da das Recht, als Mensch für das Tier zu entscheiden? Ich halte das nicht für vertretbar.

    LG, Henrike

    Ich hadere noch immer mit mir ;) Wenn, dann nur morgens sehr früh. Wer mich sieht und erkennt, darf mich natürlich sehr gerne ansprechen. Und bei eventuellen Unsicherheiten: Maja wird ein hellblaues Geschirr mit ihrem Namen aufgestickt tragen ;)

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    Öh, von Zoe bestimmt :D

    Wünsche allen die auf die Messe gehen viel Spaß und viel Erfog in Form von erfolgreichem Shopping :D Und auch denen, die ausstellen ;)

    Wir müssen ja leider verzichten :/

    Alinalein, warum müsst ihr verzichten? Musst du noch lernen?

    Weil es nunmal Hunde gibt, bei denen sich die Krallen problemlos ablaufen und Hunde, bei denen man schneiden muss. Bei Maja muss ich im Winter schneiden, weil dann alles matschig und weich ist, im Sommer muss ich nicht schneiden, weil die Wege dann alles abschleifen.

    Ansonsten würde ich gezielt mit ihm trainieren, manch einer nimmt dafür den Clicker, geht natürlich auch ohne. Ich würde das Stillhalten trainieren, dann das Anfassen der Pfote, dann das Anfassen einzelner Krallen, dann das Annähern der Krallenschere, dann kurz das "Einklemmen" der Kralle in die Krallenschere und schlussendlich das eigentliche Schneiden.

    Ohje, gute Besserung an deine Fischis, Stefanie!
    Ich versuch das jetzt mal als Zeichen zu werten, dass ich nicht fahren sollte und dass Lernen eine viel schönere Wochenendbeschäftigung ist ;) Und im Oktober ist ja die nächste Chance ;)

    LG, Henrike