Beiträge von Niani

    Naja, du musst nicht unbedingt barfen es gibt ja nicht nur Trockenfutter und BARF. Wie gesagt, Nassfutter tuts auch.

    Oder man kombiniert das z.B. indem man Reinfleischdosen nimmt und den Rest selbst produziert.
    Oder man füttert an einigen Tagen Nassfutter und an anderen das Frische.

    LG, Henrike

    Sina, da sind auch einige, die kleiner sind als du und mehr wiegen als du ;)

    Sich selbst mit anderen zu vergleichen war noch nie ein guter Rat, wenn es um Äußerlichkeiten geht, da kann man selbst nur bei verlieren, weil man immer das, was die anderen haben, besser findet und bei sich extrem selbstkritisch rangeht.

    LG, Henrike

    Wenn er auf Futtermiben reagiert: Gar kein Trockenfutter, da machts keinen Unterschied zwischen kaltgepresstem und extrudiertem Futter.

    Entweder selbst kochen/roh füttern oder ein Nassfutter. Je nachdem wie stark die Allergie ausgeprägt ist, musst du auch darauf achten, dass die einzelnen Inhaltsstoffe keine sind, die Futtermilben enthalten könnten (alles, was trocken ist, z.B. diverse Getreide, Reis).

    LG, Henrike

    Zitat

    Auf jeden Fall, eine nicht distanzlose Golden Retrieverhündin! :D
    Die Rasse passt einfach zu mir. Sie sind selbstständig, haben aber einen guten Gehorsam, sind leichtführig, lustig, wasserliebend, ok haben auch Jagdtrieb (mit dem kann ich aber leben), ein sehr vielseitiger Hund, mit dem man einen riesen Spass haben kann.
    Sie sind ausserdem, nicht so grobmotorisch, wie mancher Labbi! :flucht: :lol:

    Nunja mir würde aber auch ein Mops, ein IW, ein Bloodhound, oder eine englische Bulldogge gefallen.
    AAAAAAAAAAAABER! s. o.

    Conny, ich hab alles gelesen! Auch das mit dem Labbi! Gut, dass da "mancher" steht :D

    Aber deine Kleine ist wirklich ein Traum von einem Golden Retriever...

    Och Brush, da kann man schon eingreifen. Maja war früher kleinen Hunde gegenüber sehr wüst und einfach in Labradormanier absolut tollpatschig. Da ich das aber gegenüber anderen Hunden nicht verantworten konnte und wollte, dass sie sich so verhält, habe ich jegliche Verhaltensweise in die Richtung unterbunden. Heute ist sie selbst mit Yorkies sehr vorsichtig, sonst würd das blöde Frauchen ja auch wieder die Leine rauspacken und den armen Hund mitnehmen. Auch wenn ich meinem Hund nicht erklären kann, warum ich dieses Verhalten nicht dulde, ich kann ihm zeigen, DASS ich es nicht dulde und dass das immer heißt, dass der Spaß vorbei ist.

    @Fräuleinwolle:
    Ich denke weniger, dass es darum geht, allen zu demonstrieren, wie gut der eigene Hund doch kommunizieren kann und wie wenig er doch in dieses Muster reinfällt, das hier beschrieben wird. Vielmehr ist es doch wichtig, dass man auch mal zeigt, dass 1. nicht jeder Labrador/Golden dieses Verhalten an den Tag legt und 2. man daran auch ggf. etwas ändern kann. Und inwiefern das nun ein Rasse-"Problem" ist, sei mal dahingestellt, nach wie vor vertrete ich die Meinung, dass nicht die Distanzlosigkeit an sich das Problem ist, sondern die Entwicklung dahin, dass viele Retriever schlichtweg nicht mehr lernen/von mir aus auch angeboren haben, sich dennoch zusammenzureißen und es eben nicht zu machen.

    Ich hab dir doch auch nicht unterstellt, dein Hund sei total unerzogen? Und ich hab dich auch in kein Schema gepresst oder dir sonstwas unterstellt. Und bestimmt gibt es schlimmere Unarten, da widersprech ich dir gar nicht. Baustellen an denen noch gearbeitet wird, finde ich ebenfalls nicht schlimm, eben weil noch dran gearbeitet wird.

    Aber mir scheint es, als siehst du genau das eben nicht als Baustelle, an der man arbeiten müsste, sondern nimmst das als gegeben hin und willst da auch nicht groß was ändern. Prinzipiell sind mir die "Unarten" anderer Hunde ziemlich wurscht, solange sie nur den Hund selbst und seinen Halter betreffen. Aber sobald auch andere Hunde und andere Halter davon betroffen sind, hab ich persönlich ein Problem damit, das einfach unter "Unart" abzuhaken und nichts zu unternehmen.

    Ein Labrador/Golden kann auch Spaß haben, ohne sich dabei völlig respektlos und frech zu benehmen.

    LG, Henrike (die 8 Wochen nicht laufen konnte, weil die Besitzer eines Golden meinten, an der Unart, fremden Hundehaltern in die Beine zu rennen, nichts machen zu müssen)

    Zitat

    Tja, und meine Lara ist genau von derselben Sorte. Sie rennt zu jedem Hund, egal die wievielte Abfuhr sie sich abholt. Das war als Welpe schon so.. und ich hab genau das eben NICHT verhindert. Sie hat da von wirklich gut sozialisierten Hunden kräftig eine auf den Deckel gekriegt....und es hat bis heute nichts genutzt.
    Beim Dummy ist sie gut unter Kontrolle zu halten, bleibt sitzen und ist daheim eher die totale Langweilerin. Nur eben bei anderen Menschen und Hunden nicht. Hat halt ein sonniges und blondes Gemüt :D

    Ich überleg grad, ob ich dazu nun was schreibe oder nciht. Ach, ich kanns ja doch nicht lassen.
    Prinzipiell bin ich der Meinung, dass es nciht die Aufgabe der anderen Hunde ist, ihr das klarzumachen, sondern deine. Natürlich kann ein souveräner Althund dem Hund so einiges beibringen, aber wenn Hundi es nicht lernt, sei es, weil die Althunde noch nicht deutlich genug waren oder weil es nciht oft genug war oder weil es immer mal wieder auch Hunde gab, die ihn eben nicht zusammengestaucht haben - da ist dann der Halter gefragt. Und zwar gnadenlos.
    Schade ist es dann, wenn man das unter sonnigem Gemüt abtut und das akzeptiert.

    LG, Henrike (deren Hund auch dann nicht klaut, wenn das Kleinkind mit dem Zwieback vor der Nase rumwedelt und das NICHT seit Welpenalter, die musste so manches auch erst lernen...)

    Zitat

    Das ist ganz sicher KEINE echte Labrador-Eigenschaft. Das ist eine Mode-Eigenschaft, aber bei einem echten Jagdhund wäre so eine Einstellung gefährlich bis tödlich.

    Vielleicht hab ich mich blöd ausgedrückt. Alles super zu finden meine ich so, wie es da steht. Mit "Ich geh auf alles todesmutig zu" meine ich mehr, dass der Labrador eher weniger scheu und zurückhaltend ist, sondern wenn etwas ansteht, das ganze halt eher forsch angeht. Und ein ängstlicher, zurückhaltender, scheuer Hund, der nicht aus sich herausgeht, sondern bei allem Neuen immer erst eine Weile braucht, bis er sich dran gewöhnt und es akzeptiert, der ist auch als Apportierer bei der Jagd verkehrt.

    Die wirkliche Mode-Erscheinung ist dann, dass der Hund nicht mehr die entsprechende Selbstdisziplin hat, es nicht zu tun, wenn er es nicht soll.

    LG, Henrike