Beiträge von Niani

    Ganz ehrlich: Eigentlich gar nicht.

    Mein Umfeld weiß, dass ich bin wie ich bin und dass ich will, dass es ist, wie es ist.

    Da ich denen aus ihren Eigenarten und Hobbies auch keinen Strick drehe, kommt keiner auf die Idee, mit ein "Du immer mit deinem Hund" um die Ohren zu hauen. Vielleicht wissen sie auch einfach nur, dass es nicht lohnt ;)

    LG, Henrike

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    Welche Spielchen?

    Das Spielchen "Ich bell dich an, damit du dich auf mich konzentrierst" Ist nun auch schon wieder Ewigkeiten her, bestimmt schon 3 Jahre oder so, aber sie hat halt ein Weilchen getestet, ob das was bringt, wenn man mich ankläfft, ob ich mich dann ihr widme und sie betüddel. Den Gefallen wollt ich ihr aber nicht tun, also hat sie lustig weitergekläfft.
    Das hab ich dann zweimal ausgesessen und sie so lang ignoriert, bis Ruhe war. Danach war das Thema durch.
    Und nun frage ich mich, ob es zum Ignorieren Alternativen gegeben hätte.

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    Henrike, ich bin auch eine von der Sorte, die nicht mit ihren Hunden diskutiert.

    Wer nervt, nicht gehorcht, fliegt raus. Zur Not mit brutaler körperlicher Gewalt :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren jungs

    Und jetzt bitte nochmal die Lösung für draußen ;) Wir hatten das Spielchen nämlich draußen. Und da war nix mit Decke oder rausfliegen.

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    Wie schon gesagt, ich mache das nicht, weil ich es grausam o.ä. finde. Für mich ist es nur leichter zu sagen "ja das ist richtig" oder "nein, dass ich falsch"..

    Joa, ich suche momentan eher nach Birgits Gründen, das Ignorieren so zu verteufeln.

    Und ich sage ja durchaus auch "Das ist richtig" oder "Das ist falsch". Nur halt nicht in jeder Lebenslage. Aber wo wir grad dabei sind: Wie würdest du denn auftreten bei einem Hund, der gerade absolut Aufmerksamkeit einfordert und bei dem jedes "Nein das ist falsch" zum Ziel führen würde und als Anlass genommen würde, mit dem "Fehlverhalten" weiterzumachen?
    Nicht falsch verstehen: Das interessiert mich wirklich, vielleicht wäre das ja auch eine Option bei uns gewesen, die ich nicht bedacht habe?

    LG, Henrike

    Ich entscheide "situationsbedingt", ob ich Maja ignoriere oder nicht. Manchmal zeige ich ihr, was erwünscht/unerwünscht ist, manchmal wird sie ignoriert.

    Wir hatten zwei Momente in ihrer Entwicklung, in denen sie versucht hat, durch "mich-Anbellen" meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Beim ersten Mal habe ich direkt ignoriert und habe sehr schnell ans Ziel gefunden. Beim zweiten Mal wars etwas komplizierter und ich habe eine ganze Weile versucht, es anders zu lösen. Aufgrund mangelnden Erfolges bin ich dann aber doch wieder beim Ignorieren gelandet und wir hatten das Thema sehr schnell durch.

    Mir geht es nicht um Schnelligkeit in der Hundeerziehung, dann könnt ich auch gleich zu ganz anderen Methoden greifen, bevor ich wer falsch versteht. Andererseits denke ich, dass Ignorieren durchaus seine "Daseinsberechtigung" hat, weil es dem Hund nicht wehtut, in der Erziehung aber "hilft".

    Ich bin die letzte, die ihren Hund ignoriert, wenn er so unerwünschtes Verhalten zeigt wie fremde-Menschen-anspringen oder in-Hinterlassenschaften-wälzen. Aber gerade, wenn es um Aufmerksamkeit geht, finde ich Ignorieren sehr sinnvoll, weil Hund damit nicht ans Ziel kommt.

    Ich suche momentan noch nach dem Grund, warum Ignorieren so dramatisch und zu verteufeln sein soll. :???: Aufgrund der seelischen Grausamkeit, die mein Hund dann erfährt, dass er mal nicht im Mittelpunkt steht, obwohl ers doch so gern würde? Och, so ein bisschen Frustrationstoleranz hat auch meinem Hund noch nicht geschadet...

    Von mir aus mögen das Stammtischparolen ohne wissenschaftliche Belege sein. Für mich ist das mein Bauchgefühl. Auf das verlasse ich mich lieber als auf irgendwelche wissenschaftlichen Belege. Und mein Hund gibt mir darin Recht ;)

    LG, Henrike

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    :lol: ich habe dem Hund nicht das Denken abgesprochen, nur das strukturierte Denken wie wir Menschen es tun.....

    Lesen TanNoz, lesen...

    Öhm, des weiteren empfehle ich Dir ganz dringend die Lektüre von Watzlawick und Schulz von Thun bezüglich Kommunikation.....

    Du erzählst grad eine ganze Menge über Dich....

    Birgit

    Und auch Watzlawick und Schulz von Thun haben nicht das Rad erfunden ;)

    LG, Henrike

    Schnauzermädel, darf ich nochmal einmal nachhaken, ob der umschreibende TA auch der impfende TA war oder ob das ein anderer war?

    Und wenns ein anderer war, würdst du mir dann vielleicht einmal ne MAil schicken, welcher TA das war? :)

    An alle anderen ebenfalls ein herzliches Dankeschön für die Antworten! Meiner Freundin habe ich geraten bei der Tierärztekammer nachzufragen, ob der TA dazu verpflichtet ist, es umzuschreiben. Bin mal gespannt...

    LG, Henrike

    Dankeschön euch!!!

    Das bestätigt mir zumindest schonmal, dass es möglich ist, Impfungen umzuschreiben. Dann kann ich das so an sie weiterleiten und wir werden für sie einen TA suchen, der in der Lage ist, das nachzutragen, statt neu impfen zu wollen.

    LG, Henrike