Beiträge von Niani

    Hallo Marie!

    Da habt ihr ja nun schon einiges durch und ich weiß leider nur zu gut, wie sehr man mit dem Hund mitleidet. Erstmal :knuddel: für dich, das ist sicherlich eine harte Zeit für euch beide.

    Ich habe spontan drei Fragen: Du schriebst, ihr habt eine Stuhlprobe untersuchen lassen und Lucy habe keine Parasiten. Ist die Stuhlprobe nur auf Parasiten (inkl. Giardien?) untersucht worden? Oder habt ihr Bakterien und Pilze ebenfalls untersuchen lassen? Wenn nicht, wäre der ALLERERSTE Schritt, dies nachzuholen.
    Hat der TA dir erklärt, warum man den Allergietest nicht machen kann, solange der Hund noch Antibiotika nimmt? Antibiotika wirken gegen Bakterien. Mit Allergien haben Antibiotika nichts zu tun, es sei denn der Hund würde auf Antibiotika allergisch reagieren. Man sollte keinen Allergietest machen lassen, wenn etwas im Körper ist, das das Immunsystem unterdrückt (z.B. Cortison), weil das Immunsystem ja direkt für die Allergien verantwortlich ist. Ich verstehe allerdings noch nicht, warum die Antibiotika da mit reinspielen sollen.
    Und dann fiel mir gerade noch ein, dass ich die Diagnostik in Bezug auf die mögliche Magenentzündung relativ "dürftig" finde. Was sagen denn die Blutbilder überhaupt in den Entzündungswerten aus? Hat Lucy mal ein Medikament bekommen, das bei MAgenentzündungen hilft?

    Gute Besserung erstmal an Luca

    LG, Henrike

    Klar, so eine Desensibilisierung würd ja auch einiges an Zeit in Anspruch nehmen und der Winter steht ja auch noch nicht direkt vor der Tür ;)

    LG, Henrike

    Öhm, nunja. Ich bin keine Medizinerin und eigene Erfahrungen habe ich mit Maja damit ja nun auch noch nicht. Ich hatte mich mal informiert, obs in Frage käme...

    Zuallererst müsstest du dich drauf einstellen, den Hund selbst zu spritzen (aber ich denke, das kriegst du hin, gell?). Das wird am Anfang dem Tierhalter ein-, zweimal gezeigt, danach macht mans selbst. Je nachdem, wie stark der Hund allergisch ist, würde ich die ersten Male dann sowieso noch ein Weilchen beim TA warten und nicht direkt heimfahren, einfach um zu schauen, wie der Hund darauf reagiert, damit, falls der Hund Probleme bekommt, sofort gehandelt werden kann. Anaphylaktische Schocks kommen m.W.n. nicht häufig vor, aber ein Risiko besteht, vor allem bei extremen Allergikern.

    Ich fand diese Seite sehr interessant:
    http://www.lumrix.de/medizin/allerg…ilisierung.html

    LG, Henrike

    Möglich ja. Es wird eine bestimmte Mischung hergestellt, die wöchentlich gespritzt wird. Meines Wissens nach kann man 5 Allergene gleichzeitig desensibilisieren, nicht mehr.

    Die Erfolgschancen sind ähnlich hoch/niedrig wie beim Menschen, es gibt also keine Garantie, dass das funktioniert. Manche TÄ schwören drauf, andere raten eher ab. Man muss immer bedenken, dass auch eine Desensibilisierung eine Belastung für den Hund bedeutet und dass diese nicht unbedingt vorhersehbar ist; der eine verträgts recht gut, der nächste quält sich nur rum.
    Ist halt auch immer ein Abwägen der Möglichkeiten, das Allheilmittel, als das es beim Menschen immer angepriesen wird, ist es leider nicht...

    LG, Henrike

    Birgit, beides würde die Symptome erstmal runterfahren. Allerdings unterdrückt das Cortison das komplette Immunsystem, die Anti-Histamine unterdrücken die Wirkung der ausgeschütteten Histamine. Beides natürlich nur in einem gewissen Maß, aber wenn ein Hund auf Cortison schonmal nicht so stark angesprungen ist, würd ichs diesmal mit dem anderen probieren, zumal die Anti-Histamine für mich sowieso das geringere Übel sind.

    Maja ist auch so ein Hund, der kannste Cortison spritzen, wie du lustig bist, merken kann man davon nicht viel...

    LG, Henrike

    Ich würde die Anti-Histamine dem Cortison vorziehen, sofern sie denn wirken. Versuch macht klug ;)

    Ansonsten wäre ich wohl auch bereit einiges anderes zu testen, ob es meinem Hund hilft. Maja ist eine ganze Zeitlang täglich abgeduscht worden, um die Pollen aus dem Fell zu spülen.
    Die extreme Pollen- und Gräserallergikerin einer Bekannten läuft in den Zeiten, wo ihre Allergien besonders stark sind, draußen mit "Schutzanzug" durch die Wiesen und Felder und kommt damit supergut zurecht. Auch hier würd ich sagen, einen Versuch wärs wert. Den Anzug hat ihr ihr Frauchen selbst genäht.

    LG, Henrike

    Die "Milbennester" an die ich persönlich nciht so recht glaube, wären beim Portugiesischen Wasserhund dann genauso vorhanden, der hat ja auch Haare, wo sie sich rein theoretisch einnisten könnten.

    Vielleicht fragst du deine Dermatologin nochmal, wie sie das gemeint hat und warum sie denkt, dass der Portugiesische Wasserhund auch bei Hausstaubmilbenallergikern besser geeignet wäre.

    Hausstaubmilben halten sich halt vorrangig da auf, wo es feucht und warm ist und wo ihre Nahrung (Hautschuppen) immer verfügbar ist - in Betten, auf Sofas und in Teppichen. Der Mensch trägt die Hausstaubmilben ja auch nicht mit sich herum und sie nisten sich auch nicht auf seinem Kopf in den Haaren ein.

    Ich stand schon vor derselben Frage und bin beim Googlen darauf gestoßen, dass die Schaltfläche ziemlich blöd übersetzt ist, weil man nicht das gesamte Spiel neu startet, sondern nur das RZ. ;)