Beiträge von Niani

    Es sei vielleicht auch nochmal erwähnt, dass auch die "erfahrenen" TK-Leute irgendwann mal unerfahren waren. Auch die mussten irgendwann mal irgendwo üben. Hätte man deren "Übungsobjekten" allen gesagt "Geh entweder zu einem erfahrenen TK oder lass es gleich, wenn dir dazu dein Geld zu schade ist", dann hätten auch diejenigen, die heute als "erfahren" gelten, niemals die Chance gehabt, dorthin zu kommen, wo sie nun stehen. Jeder hat mal klein angefangen.

    Das Ganze unentgeltlich und völlig ohne Verpflichtungen anzubieten, ist in meinen Augen sinnvoller und weniger Geldmacherei, als wenn jemand direkt nachdem ers gelernt hat, das für Geld anbietet und auch bei seinen "Übungshunden" direkt dran verdient.

    Und dass man sich als Anfänger überschätzt und noch nicht so ganz voraussehen kann, wie sehr einen das wirklich anstrengt, ist für mich auch völlig in Ordnung. Die Threadstarterin hat ja jederzeit die Möglichkeit, wieder "zurückzurudern", zu sagen "Ich schaffe nur einen Hund pro Tag" oder wie auch immer. Auch dafür muss man doch ein Gespür bekommen, das hat man nicht von Anfang an. Dazu ist doch die unverbindliche Übung hier recht sinnvoll...

    LG, Henrike

    Ich habe selbstgenähte Dinkelkissen in einer kleineren Variante, die ich in die Mikrowelle packe und die man dann quasi an den Körper legt, damit sie die Wärme abgeben (gut bei Verspannungen und bequemer als Wärmflaschen). Ich habe für diese Kissen Extra-Bezüge, damit ich sie regelmäßig waschen kann und auch der Dinkel wird in regelmäßigen Abständen ausgetauscht (bzw. ein neues Kissen genäht). Meine Bezüge kann ich allerdings in die Kochwäsche packen.

    Bei den Dinkel-Liegekissen sehe ich das Problem, dass sie extrem schmutzempfindlich sein dürften und wenig bis gar nicht zu reinigen. Die Bezüge sind waschbar bei 30° (grad bei Hundekissen lege ich Wert drauf, dass alles mindestens bei 60° waschbar ist oder aus Kunstleder ist, das ich abwaschen kann), das Innenleben kann man gar nicht reinigen.

    Ich finde meine Körnerkissen zum Drauf-Liegen übrigens nur in warmem Zustand bequem. Sind sie nicht in der Mikrowelle gewesen, empfinde ich sie als relativ kalt. Außerdem würde ich nicht behaupten, dass Dinkel als Liegefläche so sonderlich weich und gelenkentlastend wäre. Ich finds im Vergleich zu einer Schaumstoffmatte eher hart.

    Kurzum: Ich würds für meinen Hund nicht kaufen...

    LG, Henrike

    Zitat

    Hallo

    PS KAnnn mir vllt jemand sagen was der unterschied zwischen Flächensuche und ZOS ist ??
    Und soll der Hund später den Gegenstand oder die Spur des Menschen , der den Gegenstand versteckt hat suchen ??
    okay das waren erst mal die wichtigsten Fragen einiges wird sich sicher auch noch mit der Anleitung klären.

    Die Flächensuche gehört zum Rettungshundesport und da sucht ein Hund ein großes Areal nach einem hilflosen Menschen ab. In der ZOS sucht der Hund ein verhältnismäßig kleines Areal nach einem sehr kleinen Gegenstand (Münze, Feuerzeug, Kuli, Heftklammer, was auch immer man wählt) ab.

    Der Hund sucht später nach dem individuellen Geruch des Gegenstands. Bei Metallgegenständen ist es dann der Geruch, den das Metall entwickelt, wenn es mit menschlichem Schweiß in Kontakt kommt. Der Hund soll dabei nicht nach der Spur der versteckenden Menschen gehen.

    LG, Henrike

    Mein Hund muss nicht überall mit hin, muss aber auch nicht immer nur daheim bleiben. Ich kann feiern gehen, dann bleibt sie halt zu Hause. Ich kann abends mal was trinken gehen, dann bleibt sie auch daheim. Bin ich mit Freunden in einem Biergarten verabredet oder in einem Restaurant mit Terrasse, darf sie auch schonmal mit. Es gibt Freunde, bei denen sie mitkommen darf (bei einigen ausdrücklich gewünscht sogar) und es gibt Freunde, bei denen das nicht so gut ankommt (zum Beispiel, wenn der Vermieter Teppich im Hausflur liegen hat), das ist dann auch okay. Bei den Verwandten siehts auch ähnlich aus, bei manchen ja, bei manchen eher nein, bei manchen vorrangig dann, wenn wir im Garten sind oder so.

    Wer zu Besuch kommt, muss damit leben, dass der Hund da ist, da diskutiere ich nicht.

    Aber manchmal finde ich es auch ganz nett, mal ohne Hund unterwegs zu sein. Ich hab meinen Hund gern um mich, ich hab aber manchmal auch ganz gern hundelose Momente, die ich dann genießen kann.

    Natürlich ist ein Hund manchmal auch einschränkend. Es akzeptieren aber eigentlich doch alle - die kennen mich einfach zu gut ;) Im Alltagsleben empfinde ich den Hund aber eher weniger als Einschränkung, vielleicht ist meine dafür auch zu sehr "Mitläufer". Mir fällt es mehr in den großen Dimensionen wie Urlaubsreisen, Wohnungssuche, Arbeitsplatz auf, dass man da immer um den Hund herumplanen muss. Aber auch da finden sich normalerweise Lösungen. Nicht immer sofort und nicht immer die bequemsten und einfachsten - aber wer will schon bequem und einfach, wenn er spannend und kompliziert haben kann? ;)

    LG, Henrike

    Zitat


    Den Hund meiner Mutter (Johnny) würde ich gerne mal für eine Woche hier haben, damit er sich etwas an die Stadt gewöhnt und es mir einfach Spaß machen würde (ich weiß, sehr egoistisch).

    Mit meiner könnte/kann man sowas problemlos machen. Die leidet bei sowas nicht wirklich, solange sie bei jemandem ist, den sie kennt und dem sie vertraut.

    Sinnvoll find ichs obendrein, weil der Hund sowas dann schon kennt, wenn man mal einen Notfall hat und der Hund halt mal für eine Woche oder so woandershin müsste.

    Bei einem alten Hund würde ich sagen, da müsste man gucken, ob man ihm so eine "Umstellung" noch zumutet und ob man nicht andere Lösungen finden könnte. Bei einem so jungen Hund finde ich es gerade gut, wenn er es halt rechtzeitig lernt, auf dass ers auch kennt, wenn er dann älter ist.

    Und dass du dann auch was davon hast, ist dann doch nciht egoistisch, sondern eine nette Dreingabe ;) So würd ichs zumindest der Mutter "verkaufen".

    LG, Henrike

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    Nur, weil es jetzt eine Glaubenssache ist, heißt es ja nicht, dass es dazu nicht irgendwann auch wissenschaftliche Erkenntnisse geben wird. Weiß ich heute, wo die Wissenschaft in hundert oder sogar fünfhundert Jahren steht? Vielleicht sind bis dahin Dinge gefunden worden, über die wir heute nichtmal nachdenken, weil wir von ihrer Existenz nichts wissen. Vielleicht kann man bis dahin die TK falsifizieren, vielleicht auch nicht.

    Mir gings in meinem Beitrag allerdings auch eher um meine eigene Einstellung dazu, dass ich nicht prinzipiell alles ablehne, nur weil es dazu keine wissenschaftlichen Beweise gibt, denn letztlich sind auch diese nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn man denn nach Popper geht, auch nicht in "ernstzunehmenden" wissenschaftlichen Theorien - wie sollten sie es denn dann bei den "pseudowissenschaftlichen" Theorien sein? :)

    LG, Henrike

    Mein logisches Denken sagt mir, dass das so nicht funktionieren kann. Mein logisches Denken bremst mich aber auch dabei, das alles einfach als Humbug abzutun, denn nur, weil ich etwas nicht verstehe, heißt es nicht, dass es das nicht geben kann - sonst dürfte es quasi das Universum nicht geben ;)

    Es gibt so viele Dinge auf der Welt, die irgendwann mal nicht wissenschaftlich bewiesen waren. Und so, wie damals die Leute die Theorie von der Erde als Kugel für absurd hielten, so halten wir die Tierkommunikation für absurd. Wer weiß, vielleicht ist die Menschheit in 500 Jahren soweit, dass die Tierkommunikation wissenschaftlich erklärbar ist? Wer bin ich kleines Licht, dass ich mich hinstellen und sagen würde: "Das kanns nicht geben!" nur weil es nach aktuellem Wissensstand nicht als beweisbar gilt.

    Geht man nach Poppers Falsifikationismus, kann man Dinge sowieso nicht verifizieren, sondern nur falsifizieren. Ich kann etwas immer nur so lange als "wahr" annehmen, bis jemand anderes kommt und mir beweist, dass meine Theorie falsch ist und mir ggf. eine bessere anbietet. Wie viele Jahre herrschte ein geozentrisches Weltbild vor, bis man irgendwann auf das heliozentrische kam? Bis dahin ist auch jeder von der Absolutheit des geozentrischen Weltbildes ausgegangen...

    LG, Henrike

    Zitat


    DAs glaube ich nicht dass das Arbeitshunde sind von den jenigen die diese Beiträge verfasst haben. Oder man konnte es nicht heraus lesen.

    Und nur, weil mans nicht herauslesen kann, ists ein Grund, das nicht zu glauben? Nette Argumentation, die merk ich mir (und hau sie dir bei entsprechender Gelegenheit vielleicht mal um die Ohren? ;)).

    Es ging doch in dem Thread ums Gassi-Gehen, nicht darum, ob die Hunde Arbeitshunde sind. Dementsprechend muss doch nicht jeder, der mit seinen Hunden wirklich arbeitet, lang und breit erklären, dass er dies tut, wenn er lediglich auf die Frage des Threads antwortet...

    Ich finds übrigens sinnvoll, wenn auch "Nicht-Arbeitshunde" mal Tage haben, an denen gar nix gemacht wird. Dann ists auch kein Beinbruch, wenn der Hund mal krank ist und nicht darf...

    LG, Henrike

    Seit ich einen Menschen an Lungenkrebs verloren habe, obwohl Zeitlebens Nichtraucher, immer gesund ernährt und viel Sport getrieben, glaube ich nicht, dass man an irgendwas festmachen kann, ob ein Hund oder Mensch an Krebs erkrankt und dass man es auch nur irgendwie beeinflussen könnte.

    Da spielen so viele Faktoren zusammen...

    LG, Henrike