Beiträge von Niani

    Tjaaaa, ich habe supergute Erfahrungen mit den Goldlachs-Dosen von Lunderland gemacht. Stinken widerlich, sehen ekelig aus, aber 100% Fisch und wurden von dem Hund, der quasi die Allergien erfunden hat, super vertragen. Irgendwann waren sie bei Futterfreund aus dem Programm. Bei Futterfreund wusste auch keiner, ob sie die wieder reinkriegen. Eine Anfrage bei Lunderland ergab, dass sie die aus dem Programm genommen haben. Jetzt gerade sehe ich, dass Futterfreund die Goldlachs-Dose zumindest wieder in der Liste hat, es ist aber nicht bestellbar. Du könntest ja mal bei Lunderland anrufen und nachhaken, ob sie die doch wieder haben.

    LG, Henrike

    Ufff... Das Problem ist, dass das so ziemlich alles sein kann. Ersteren Ausschlag kenne ich so bzw. so ähnlich von Maja, da hatten wir auch Grasmilben in Verdacht.

    Letzteres könnte für mich durchaus irgendeine allergische Reaktion sein.

    Das Problem, das ich bei der derzeitigen Therapie eurer TÄ sehe: Da soll nun mit zwei MEdis behandelt werden, die an und für sich schon nicht so ganz ohne sind. In Kombination finde ich sie absolut heftig. Zumal man dann, wenn eine Besserung eintritt, nicht weiß, was denn nun geholfen hat. Fakt ist: Das Cortison ist ein Immunsuppressivum und wäre, wenn es wirkt ein Hinweis auf eine allergische Reaktion. Das Antibiotikum macht nur Sinn, wenn sich unerwünschte Bakterien im Körper befinden. ICh wüsste in diesem Fall zu gern, welche Bakterien die TÄ da behandeln will und vor allem, warum sie nicht erstmal feststellt, dass es Bakterien sind, bevor sie behandelt... In meinen Hund geht kein Antibiotikum mehr rein, ohne dass ich weiß, dass es notwendig ist. Nur auf Verdacht - auf keinen Fall. Dafür macht es zu viel kaputt. Erst recht in Kombination mit Cortison...

    Deine Idee, einen zweiten TA zu fragen, finde ich gut.

    LG, Henrike

    Zitat

    Wir haben es auch keinesfalls verbissen betrieben und ich hätte es auch gelassen, wenn ich nicht den Eindruck gehabt hätte, dass es ihr wirklich Spaß macht ;) Wenn sie das Feuerzeug sieht, wackelt das ganze Pöpöchen vor Aufregung.

    Das Problem ist hier nichtmal die Verbissenheit, sondern wirklich die Frequenz. Das Hirn gibt hier ein Tempo vor, weil es eine bestimmte Zeit braucht, damit das Gelernte verarbeitet werden kann.

    Ich geb dir mal ein Beispiel aus Majas Junghund-Zeit: Ich wollte Maja das Pfötchen geben beibringen. Nicht als Muss, sondern einfach aus Spaß an der Freude, so als Beschäftigung für drinnen. Wir haben das regelmäßig geübt und Maja war auch mit einem Heidenspaß bei der Sache, weils da Kekse gab. Allerdings wollte der Groschen nicht so richtig fallen, dass sie das von sich aus anbot. Irgendwann dachte ich mir "Gut, dann nicht, ist ja nicht so wichtig" und habs gelassen. Nach einer Woche wollte ich ihr nach dem Gassigang die Pfoten abtrocknen und mache dabei wohl die Handbewegung, die ich sonst auch immer zum Pfötchen geben gemacht habe. Und was macht die Kurze? Hält mir die Pfote hin, als hätte sie nie was anderes gemacht. Das war mir eine Lehre.

    Ich kann dich übrigens auch verstehen. Als ich vor 1,5 Jahren mit Maja mit der ZOS angefangen habe, war das zu einem Zeitraum, in dem ich an einer Knieverletzung rumlaborierte. Ich konnte mehrere Wochen nicht mit ihr Gassi gehen. Gut, sie kam dennoch raus, aber nicht die gewohnte Dauer. Also wollte ich ihr zumindest von meiner Couch aus ein wenig Kopfarbeit und Auslastung bieten. So sind wir zur ZOS gekommen. Und weil Madame das so toll fand, hab ichs am Anfang auch übertrieben. Bis mir diejenige, nach deren Anleitung ich das trainiert habe, auf die Füße getreten hat und mir gesagt hat, ich solle es nicht übertreiben, Maja solle doch auch dauerhaft Spaß daran haben. Und irgendwie erinnerte ich mich dann wieder an unsere Pfötchen-Geschichte und musste mir die berühmte zusammengerollte Zeitung ein paar mal selbst auf den Kopf hauen ;)

    Ich bin also die allererste, die hier jeden bestens verstehen kann, der am Anfang denkt "Ach, wir konditionieren ja erstmal nur und der Hund hat so einen Spaß dran und wir machen das ja auch nicht lang". Ich bin aber auch diejenige, die inzwischen einfach eingesehen hat (einsehen musste...), dass man bessere Erfolge hat und es für den Hund mit mehr Spaß verbunden ist, wenn man weniger macht. ;)

    LG, Henrike (die momentan mit Maja an der Päckchenstraße arbeitet und zu gern täglich trainieren würde :D)

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    Wir haben es leider immer noch nicht geschafft, dass die Nase am Feuerzeug bleibt. Sie stubst ein paar Mal da gegen und wenn dann nicht sofort und unmittelbar die Belohnung kommt, steht sie auf und sucht sich eine andere Beschäftigung :roll: Ab und an hält sie die Nase für ca. 2-3 Sekunden still knapp übers Feuerzeug, dafür bekommt sie dann immer ein besonders tolles Leckerchen und wird schön über den Klee gelobt, aber das ist gaaaanz selten so und meistens stubst sie nur da gegen und guckt mich dann erwartungsvoll an, stubst wieder, etc., und steht dann eben irgendwann auf. Ich hätte ZOS gerne sauber aufgebaut, aber ich komme an dieser Stelle mit ihr einfach nicht weiter. Daher lasse ich das Vielfachstubsen und Hochgucken zu mir jetzt halt wie es ist. Das Suchen nach dem Feuerzeug macht ihr irre Spaß (sie ist immer ganz freudig aufgeregt, wenn ich das Ding auspacke) und nach 5 Minuten Suchen in der Wohnung ist sie fix und fertig und pennt erstmal eine Stunde. Insofern erfüllt es auch in der nicht ganz korrekten Ausführung seinen Zweck :D
    (trotzdem ärgert es mich ja ein bissi, dass wir das nicht richtig hinkriegen)

    Das ist für mich ein Anzeichen, dass ihr einfach zu schnell wart. Ich wäre noch gar nicht zur Suche übergegangen, bevor die Anzeige nicht halbwegs klappt. Zumindest so, dass der Hund solange mit der Nase dran bleibt, bis der Click kommt (ich arbeite klassisch mit dem Clicker nicht mit Mehrfach-Clicks). Die Zeit, die der Hund dranbleibt, kann man dann hinterher steigern, auch wenn man die Suche schon eingeführt hat. Aber vorerst würde ich nochmal einen Schritt (oder zwei ;)) zurückgehen...

    LG, Henrike

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    Das hat nichts mit dem Ruhrgebiet zu tun, sondern ist in ganz NRW so!

    Na und? Das ändert doch nichts daran, dass das für mich ein Pluspunkt ist. Egal ob NRW-weit oder im Ruhrgebiet. Hier wo ich wohne, ist es so und das ist für mich positive, weil es eben nicht überall so ist.

    Und ja, ich bin hier aufgewachsen. Keine Ahnung, ob die Mentalität hier eine andere ist und ob ich besser damit klarkomme. Ich treffe hier auch genauso Deppen, wie ich es im Rheinland getan habe, in Hannover oben in S-H an der Ostsee oder auch unten im Schwabenland. Aber prinzipiell kann ich mich wirklich nicht beklagen, das Echo das ich mit meinem Hund bekomme ist fast durch die Bank positiv, auch bei Nicht-Hundehaltern...

    LG, Henrike

    Ich kann Trashs Erfahrungen überhaupt nicht unterschreiben. Ich fühl mich hier im Ruhrgebiet sehr wohl mit Hund und kann mich nicht so recht über Hundefeindlichkeit beklagen. Im ÖPNV fährt der Hund kostenlos und ohne MK mit, viele Menschen reagieren sehr positiv auf Maja und viele Restaurants, Biergärten usw. haben kein Problem mit Hunden und stellen noch ne Wasserschüssel für den Hund hin, ohne dass man fragen muss.

    LG, Henrike

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    Der GP ist teilweise ganz schön niedrig. Dazu kommt, dass sie kaum bis keine Anfangsfähigkeiten haben. Das heißt, die Eltern hatten keinen hohen Blup, was dazu führt, dass dein Fohlen nie einen wirklich hohen Blup haben wird und so die Zucht nicht so ganz erfolgreich. Es dauert halt länger und du tust dir schwerer.

    Höh? Jedes Pferd kann max. 100 im BLUP erreichen. Egal, wie gut der BLUP der Eltern war.

    Das GP des Fohlens sinkt, wenn die Eltern einen niedrigen BLUP hatten. Und je mehr AF, desto höher hinterher die Gesamt-Fähigkeiten. Aber niedrige AF haben doch mit dem späteren BLUP nix zu tun...

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    Aber dann müssten ja echt alle Dachsbracken zu dick sein?! Schaut euch die bitte mal an!
    Die sind halt von der Figur genau das selbe, wenn nicht sogar noch etwas "dicker".

    Ich habe geschaut. Und bis auf ein Bild, auf dem man einen völlig verfetteten Hund sieht, sehe ich bei allen Hunden doch mehr Taille als bei Nannerl.

    LG, Henrike (die das Labrador-Durchschnittsgewicht auch nicht auf ihren Hund anwenden darf ;))