Beiträge von Niani

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    An Allergien habe ich gar nicht gedacht, muss ich gestehen. Zumal der Strauss auch als Fleischlieferant für den Menschen immer interessanter wird. Aber Känguruh und Kamel? :???: Bald gibt es dann auch Schlange und Krokodil, oder wie?

    Ganz ehrlich: Bei mir liegen gerade unten im Keller ein paar Kilo Känguruh-Fleisch. Maja reagiert auf die "typischen" Sorten samt und sonders. Fisch geht, dann hörts auf. Aber eigentlich kann ich den Hund ja nicht für den Rest seines Lebens nur von Fisch ernähren (obwohl - klappt nun seit 1,5 Jahren sehr gut... :D) Als ich irgendwann mal beim Tierhotel Strauß zum Testen bestellt habe, hatten sie gerade Känguruh im Angebot, da hab ichs direkt mitbestellt. Irgendwann werd ichs dann nämlich mal testen. Ich hab außerhalb der Exoten nicht mehr so wirklich was an Alternativen für diesen Hund. Einen Putenversuch machen wir noch, danach MUSS ich entweder nur Fisch füttern und hoffen, dass sie dagegen nicht auch noch eine Allergie entwickelt oder Exoten füttern...

    LG, Henrike

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    henrike: danke ich habe das Buch von Clarissa v. Reinhardt und habe es auch gelesen. Dort habe ich das auch gelesen und bisher versuche ich auch nach ihrer "Anleitung" zu handeln. Der Auszug kommt mir daher sehr bekannt vor und ich konnte auch schon beim Lesen alles nachvollziehen... aber es gibt ja immer unterschiedliche Ansichten, deshalb meine Frage

    Sorry, meine Tastatur wollte gestern nicht mehr so wie ich, deswegen hab ich mir da einen längeren Beitrag erspart - und euch auch, da sind nämlich sehr lustige Dinge bei rumgekommen :D

    Meine prinzipielle Meinung/Erfahrung bzgl. solcher Geschichten ist immer, dass bei wirklich tiefsitzenden Trieben genau zwei Dinge passieren können. Entweder, der Trieb ist so stark, dass den Hund der aversive Reiz einfach nicht mehr wirklich kümmert (die dabei ausgeschütteten Hormone verhindern einfach, dass sowas noch bei ihm ankommt) oder der Hund lässt sich zwar von dem aversiven Reiz beeindrucken, aber nicht auf Dauer, da der Jagdinstinkt halt doch immer wieder durchkommt.

    Beides ist ja nicht im Sinne desjenigen, der nicht will, dass sein Hund unkontrolliert abzischt.
    Deswegen vertrete ich hier grundsätzlich die Meinung, dass es wenig bis gar nichts bringt, dem Hund das, was so tief in seinen Genen verankert ist, zu verbieten. Der Hund muss stattdessen mehrere Dinge lernen: Der erste und allerwichtigste Punkt: Der Hund muss lernen, sich zurückzunehmen, nicht sofort loszuspringen, sondern dem Reiz auch mal zu widerstehen. Zweitens: Der Hund muss lernen, dass es viel spaßiger, spannender und vor allem erfolgreicher ist, wenn man mit dem Frauchen zusammenarbeitet und auf ihre Kommandos hört. Und zu guter Letzt: Der Hund muss seine Triebe irgendwo ausleben dürfen. Nur in dieser Kombination kann es in meinen Augen funktionieren, dass ein wirklich ambitionierter Jäger nicht mehr losstürmt. Das Sprühhalsband leistet leider in keinem dieser Punkte irgendwie sinnvolle Arbeit.

    Und das ist dann meine persönliche Begründung, warum ich nicht denke, dass ein Sprühhalsband euch irgendwie helfen könnte ;)

    LG, Henrike

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    Echt jetzt ? :D

    Jupp. Ein gesundheitlich recht "anfälliger" Hund, der zum Trocknen bevorzugt auf dem kalten Boden liegt, kriegt nen Trockenanzug an. Einerseits wegen ihrer Rückengeschichten, andererseits wegen ihrer Blase.

    Die Alternative wäre, dem Wasserhund seine Leidenschaft zu verbieten - da mach ich uns lieber zum Affen mit einem Overall ;)

    LG, Henrike

    Ich denke, es liegt daran, dass immer mehr Menschen Allergikerhunde haben oder bei immer mehr Hunden Allergien festgestellt werden, die früher nicht als solche erkannt wurden. Da gehen die "typischen" Sorten wie Rind, Lamm oder Pute nicht.

    Hinzu kommt vermutlich auch der vermenschlichte Gedanke, seinem Tier mal "etwas bieten" zu wollen - ich hab hier schon häufiger gelesen, dass der Hund doch nicht immer dasselbe haben soll, weil wir uns ja schließlich auch ab und an schonmal was Extravagantes gönnen.

    Letzteres kann ich nicht zwingend nachvollziehen, ersteres schon.

    LG, Henrike

    Bei Maja dann, wenn sie aus dem kalten Wasser kommt und sich danach noch im Schnee wälzt. Ohne Schnee sind auch Minusgrade kein Thema.

    Ich achte darauf, dass sie dann immer in Bewegung bleibt, am Auto sofort abgetrocknet wird und ihren "Trockenanzug" (so ein Fleece-Overall) angezogen bekommt. Daheim gibts dann noch ein warmes Körnerkissen und gut ist.

    Der Bauch ist bei ihr trotz Unterwolle übrigens auch nackig.

    LG, Henrike

    Auch wenns eine Standardantwort ist: Ich denke nicht, dass ein Sprühhalsband eine dauerhafte Lösung für ein so tiefgreifendes Verhalten wie das Jagen ist.

    Warum ich das denke:
    Köpfchen statt Knöpfchen...


    ...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

    Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

    Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:

    Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!

    Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rhodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn man Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.

    Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlesäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...

    Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

    Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

    Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

    © Clarissa v. Reinhardt
    animal learn

    P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt.

    LG, Henrike

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    Kennt sie Nein?
    Kannst du einen Teller mit leckeren Speisen unbeaufsichtigt stehen lassen ohne dass sie klaut?

    Wenn nicht, dann bringe ihr das bei. Nimm einen Teller mit Wurst- und Käsebrot, lege noch ein paar Würstchen drauf und stelle den auf den Fußboden. Lege dich daneben. Wenn Maja jetzt kommt, sagst du ihr "Nein, Meins!" und schiebst sie mit dem Unterarm weg. Das wiederholst du so lange bis du mit Luna neben dir in Ruhe essen kannst.

    Das wird sie sehr schnell begreifen. In der nächsten Stufe führst du sie in Versuchung zu klauen, wenn du es nicht siehst. Du siehst es aber (z.B. Webcam), bist sofort da und nimmst ihr die Beute weg. Sie darf auf keinen Fall erfolg haben! So 3 - 4 Wiederholungen und Frau Maja sollte es begriffen haben, dass Essen ohne deine Erlaubnis nicht funktioniert.

    Draußen sollte dann auch im Falle eines Falles ein Nein reichen.

    Frau Maja hat es längst begriffen. Auf die von mir beschriebene Art und Weise.

    So wie du es beschreibst, haben wir es jahrelang nicht geschafft. 3-4 Wiederholungen? Mehr als hundert Wiederholungen... Der Hund ging nicht an Dinge, wenn sie wusste, dass ich weiß, dass da was liegt. Sie ging nur dran, wenn ich weit genug entfernt war oder wenn ich selbst nicht wusste, dass irgendwo etwas ist, so dass ich sie auch nicht hätte abhalten können.

    Bei einem fresssüchtigen Labrador, sind 3-4 Wiederholungen, dass er ohne Erlaubnis nichts fressen darf, nichts, gar nichts ;)

    LG, Henrike

    Wenn wirs vor eurtem Thailand-Aufenthalt nochmal schaffen uns zu treffen, darfst du gern Majas Furmi ausprobieren.

    Hat Nannerl denn so viel Unterwolle? Das Problem, das ich beim Furmi bei Hunden ohne Unterwolle sehe, ist, dass man damit ganz schnell die Haut kaputt macht. Da muss ich selbst bei Maja mit Unmengen an Unterwolle an bestimmten Stellen aufpassen...

    LG, Henrike