Beiträge von Niani

    Zitat

    Denn wie man so oft liest, ein Hund sollte einem schon was Wert sein.

    Natürlich ist der Hund mir das wert. Nur, wenn ich beim Tierschutz weiß, dass ich damit noch anderen Tieren helfen kann und dies beim Privatmenschen eben nicht weiß, dann entschiede ich mich lieber für erstere.

    Ein weiterer Punkt für mich ist, dass die Privatperson sich irgendwann mal dafür entschieden hat, dass sie diesen Hund haben will und dass Tierhaltung vom finanziellen Punkt aus ein Verlustgeschäft ist, ist bekannt. Würde sie den Hund nicht abgeben, hätte sie dennoch die Anschaffungskosten und sonstige Kosten der vergangenen Jahre gehabt.

    Ich verteufle es nciht, einen Hund von einer Privatperson zu übernehmen, aber ich müsste es mir doch sehr genau überlegen. Warum? Weil ich nicht möchte, dass dann noch diese Privatperson an dem Hund Geld verdient und sich von mir aus damit einen Teil des nächsten Urlaubs oder so finanziert.

    Übernehme ich einen Hund von einem gemeinnützigen Verein, dann kann ich davon ausgehen, dass das Geld, sofern es nicht schon deren Unkosten für den Hund übersteigt, nicht in Privathand geht und dort verschleudert wird, sondern den anderen Tierheimtieren zugute kommt.

    Ich nehme jetzt mal die schwarzen Schafe aus dem Tierschutz raus, bevor das als Gegenargument kommt, dass ich bei denen auch nicht sicher sein kann, wo das Geld landet. Ich würd auch nicht von jeder Tierschutzorganisation ein Tier aufnehmen.

    LG, Henrike

    Zitat

    :gut: sieht super aus!


    Also wenn es soweit ist,bräuchte auch einen "Mitteiler" aus dem Raum Karlsruhe :hust:

    Was meint ihr...Romeo hat 64 cm und 35 Kilo....Größe 4 oder Größe 5....? :gut:

    Maja sagt: Größe 4 reicht völlig aus :D

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    Naja der Eingangspost beschrieb, wenn ich mich recht erinnere, dass es doch recht harmlos sei für mich als Außenstehender, wenn ein Hund an der Leine pöbelt oder an der Leine zieht oder generell gewisse Grundkommandos nicht kann, weil ich damit ja nix zu tun habe.

    Oberflächlich gesehen vielleicht nicht. In den entsprechenden Situationen dann schon.

    Ich hab schon zusehen dürfen, wie ich meinen Hund an zwei pöbelnden Kangals vorbeikriege, die beide nicht wenig an der Leine zogen und ihr Herrchen mitgezogen hätten, wenn der die Leinen nicht quasi im letzten Moment um einen Baumstamm gewickelt hätte. Muss ich ehrlich nicht haben. Hätte er es nämlich nicht mehr geschafft, wäre die Situation alles andere als lustig geworden.

    Ich hab schon Hunde, die es mit dem Rückruf nicht so hatten, wieder eingefangen, weil sie sonst über die Straße gerannt wären. Eigentlich kann ich mir auch da schönere Dinge vorstellen.

    Usw. Lass die Situation gerade mies sein und es wird zu meinem Problem, dass ein fremder Hund an der Leine zieht, pöbelt oder keinen Grundgehorsam hat.

    LG, Henrike

    In regelmäßigen Abständen wird hier immer mal wieder ein Thread aufgemacht, der scheinbar an die anderen Foris appelliert, das mit der Erziehung doch nicht immer alles so bierernst zu nehmen und auch mal fünfe gerade sein lassen zu können. Erst recht, wenn es um andere Hundehalter geht.
    Nun ist es also wieder soweit...

    Prinzipiell stimmts ja: Was kümmerts mich, ob Waldi sich nicht so gern anfassen lässt? Und was hab ich damit zu tun, ob Lunas Frauchen einen gut sitzenden Rückruf für wichtig hält? Wenn Purzel an der Leine pöbelt - ist das etwa mein Problem? Und was geht es eigentlich mich an, ob Nachbars Fifi auf den akkurat geschnittenen Englischen Rasen sch****?

    Solange mich das alles nicht betrifft, könnts mir ja egal sein. Ist es aber nicht. Denn es wird leider Gottes ganz schnell zu meinem Problem, wenn Waldi, der leider auch nicht immer sofort zurückkommt, um mich rumspringt und die Besitzerin schreit "Halten Sie ihn fest! Halten Sie ihn fest!" - dann kann ich entweder den Hund, der sich nicht gern anfassen lässt, festhalten und mich ggf. attackieren lassen oder mich auf die Diskussion mit dem Frauchen einlassen, warum ich denn nun den Waldi nicht festgehalten habe. Ich hab auf beides herzlich wenig Lust.
    Ebenso ist es dann auf einmal MEIN Problem, wenn Luna unbedingt mit meinem Hund toben möchte, obwohl der grad keinen Kontakt haben soll, weil krank/verletzt/was auch immer. Luna hört ja nicht auf Frauchens Rufen, also bin ich die mit dem Problem.
    Oh und wenn Purzel pöbelt, hab ich damit wirklich nichts zu schaffen, wenn ich im Gegenzug sehen muss, dass ich meinen Hund ruhig und gelassen dran vorbei gelotst bekomme, obwohl Purzel in einer Tour provoziert?

    Selbst Fifis Haufen auf Nachbars Rasen kann mir zum Verhängnis werden, wenn der darin einen Angriff auf die Ehre seines Gärtchens sieht und schwuppdiwupp zum Hundehasser mutiert.

    Es ist nunmal so, dass die breite Masse nicht prinzipiell bei jedem Hund einzeln schaut, wie gut der sich benimmt und wie der erzogen ist, sondern durchaus die schlechten Erfahrungen mit Waldi, Luna, Purzel oder Fifi auf die Gesamtheit der Hunde überträgt und ich darf mich dann damit auseinandersetzen, dass meinem Hund unterstellt wird, dass das ein Drecksköter ist, weil der immer in andererleuts Vorgarten sch**** oder fremde Menschen anspringt oder immer so aggressiv bellt, wenn der an der Leine ist - weil: es sind ja alle Hunde so.

    Und ja, dann ist das sehr wohl mein Bier und stört mich gewaltig, dass ich die Erziehungsversäumnisse anderer (auch wenn denen das vielleicht nicht so wichtig war) ausbaden darf.

    Es geht mir nicht darum, dass ich von anderen perfekte Hunde erwarte. Und ich habe vollstes Verständnis dafür, dass nicht jeder Hund von heute auf morgen einen perfekten Grundgehorsam zeigt, mir ist bewusst, dass da Training hintersteht. Aber zu sagen "Ach, das ist mir nicht so wichtig, geht doch die anderen nix an" - nein, dafür habe ich, um ehrlich zu sein, kein Verständnis.

    Ich kann über lustige Aktionen meines Hundes lachen und ich kann auch mal fünfe gerade sein lassen, wenn mein Hund mir statt des Balls das Kuscheltier bringt. Aber wenn es um so Dinge wie Anspringen/Rückruf/Geschäfte verrichten usw. geht, da kann ich eben nicht fünfe gerade sein lassen. Kann ich nicht und will ich nicht. Weder bei meinem Hund (und auch den Gassi-Hunden) noch bei fremden Hunden. Da stört es mich und das massiv.

    Pedantische Grüße, Henrike

    Bau es rückwärts auf. Der Hund soll nicht lernen, dass das Tollste am Dummytraining die Hetzjagd nach dem Dummy ist, sondern dass das Wiederabgeben die schönste Sache daran ist.

    Üb erstmal daheim: Der Dummy liegt vor deinen Füßen und du belohnst jeden Blick richtung Dummy mit einem Keks. Dann belohnst du jeden Schritt in diese Richtung. Dann das Berühren des Dummys. Und dann das "ins-Maul-Nehmen". Wenn er das hat, soll er dir den Dummy auf Kommando wieder ausgeben. Und das macht ihr erstmal eine Weile - Dummy in deine Hand geben macht ja soooooo viel Spaß. Wenn ihr das habt, legst du den Dummy mal etwas weiter weg, so 1-2 Meter. Und dann vergrößerst du die Abstände. Erst, wenn er bei euch zu Hause auf Kommando gut apportiert, gehst du raus. Und dann fängst du mal wieder an mit einem Abstand von einem Meter. Erst dann verringerst du die Abstände nach und nach.

    Lass ihn nicht ohne Kommando hinterherflitzen, sondern lass ihn absitzen und erst auf Kommando los.

    Lg, Henrike