Beiträge von Niani

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    Ich wollte hier wirklich nur wissen, ob das normal ist, daß der Hund es in dem Alter nicht können muß, oder ob er evtl. keine Begabung haben kann, oder eben auch schwer von Begriff sein könnte. Und natürlich was ich anders machen könnte, bzw. wie Eure Hunde das gelernt haben - weiter nichts.

    Sieh es am besten als eine Mischung aus allem. Dein Hund ist noch etwas jung, manche Hunde machen da instinktiv das richtige, anderen muss man das erst Schritt für Schritt erklären und bei manchen hat man es ihnen einfach noch nicht auf dem richtigen Weg erklärt.

    Ich kann dir verraten, was ich machen würde :) ICh würd das Apportieren noch ein Weilchen hintenan stellen und Dingen wie dem Rückruf usw. den Fokus geben. Wenn der Hund ein wenig älter ist, würde ich den Apport rückwärts aufbauen, als dass die Abgabe an mich als etwas Tolles etabliert wird, wofür es immer einen Lohn gibt. Und erst, wenn der Hund sicher Dinge an mich abgibt, die vor meinen Füßen liegen, würde ich die Entfernung vergrößern, über die mir der Hund den Gegenstand geben soll :)

    LG, Henrike

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    So Leute ich höre auf....

    Wer will welches von meinen Hotties?

    Gebe alle für 500 (ist ja der Mindestpreis) in die PV...

    Hab dir im Spiel ne Nachricht geschrieben... ;)

    Wenn dein Hund mit 19 Wochen so auf dich fixiert ist, dass sie zu dir gelaufen kommt statt zum Spielzeug, dann ist das super. Das würde ich dringend nutzen und bestätigen, statt es zu ignorieren, ein frühzeitig aufgebauter gut sitzender Rückruf ist viiiieeel wichtiger als Apportieren ;)

    Ansonsten glaube ich, dass ein Hund mit 19 Wochen noch nicht apportieren können muss. Das hat nichts mit Dummheit oder so zu tun, dein Hund ist einfach noch nicht so weit.

    LG, Henrike

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    Hallo !

    Sein Geschreie deute ich mehr- er möchte weiter spielen weiss aber nicht wie er das erreichen kann .Den Zusammenhang ich bringe den Ball zu Frauchen dann kann es weiter gehen verteht er nicht und ich krieg es nicht hin es ihm zu vermitteln.

    Das allein ist für mich schon mehr als nur eine Tendenz zum Balljunkie. Aber da will ich nicht weiter drauf rumreiten. ;)

    Warum sollte er dir den bringen? Er merkt doch gerade, dass es wunderbar klappt, wenn ers nicht tut. Und er fängt an, fürchterlichen Spaß daran zu haben, hinter dem Ball herzuhetzen, das Apportieren macht nicht halb so viel Spaß. Zumal das Kauen hinterher auch dem Stressabbau dient, den er hat, wenn er hinterherhetzt.

    Ich wäre vorsichtig, mir da keinen Balljunkie heranzuerziehen und würde diese Form des Bällchenwerfens erstmal komplett weglassen.

    Stattdessen würde ich mit ihm üben, dass die "Abgabe" an Frauchen das Schönste an der ganzen Sache ist. Dazu würde ich das Ganze rückwärts aufbauen. Erst das Aufnehmen in deiner Nähe bestätigen, dann das Abgeben in deine Hand bestätigen und dann erst die Distanz vergrößern, über die er den Gegenstand zu dir tragen soll.
    Hinterherflitzen ohne eine vorherige Freigabe ließe ich ihn gar nicht.

    LG, Henrike

    Ich hab einen Labrador und bin mit dem Wesen absolut glücklich.

    Mit den Haaren im Fellwechsel eher weniger :roll:

    Prinzipiell könnte ich mir schon vorstellen, dass irgendwann nochmal ein Labrador einzieht, aber nur unter der Voraussetzung, dass ich einen Züchter finde, der den aktuellen Trend in der Labrador-Zucht (viel Masse auf kurzen Beinen) nicht unterstützt und bei dem ich auch das Gefühl habe, dass der Hund vom Wesen her zu mir passen würde.

    Prinzipiell denke ich aber, dass ich zumindest auf Dauer bei den Retrievern hängenbleiben werde. Neben dem Großpudel, der irgendwann einziehen wird :D

    LG, Henrike

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    Wenn ich als HH, nicht in der Lage bin, mir bei meinem eigenen Hund diese Fragen selber zu beantworten, sollte ich mich selbst hinterfragen, was verstehe ich überhaupt von meinem Hund. Es muss und kann nicht jeder HH ein Kynologe sein.
    Aber ich bin der Meinung, dass jeder der sich einen Hund/Tier ins Haus holt, muss sich mit den Bedürfnissen des Hundes/Tieres beschäftigen und ist dann auch selber in der Lage sich solche Fragen zu beantworten. Es ist natürlich einfacher, wenn ich jemand fragen kann und der beantwortet mir meine Fragen an Hand eines Bildes.

    Ich nehme mal mich als Beispiel. Ich habe mich nämlich auch gefragt, ob mein Hund derzeit irgendwo Schmerzen hat. Klar kann ich meinen Hund beobachten und offensichtliche Dinge wie eine gebrochene Kralle kann ich erkennen. Wenn man aber einen Hund hat, der bei Schmerzen die Zähne zusammenbeißt, der sich problemlos in offenen, entzündeten Wunden rumstochern lässt, ohne wegzuzucken und der keinen Mucks sagt, wenn man ihm auf die Füße tritt oder sonstiges, dann wird es oftmals sehr schwer, Schmerzen zu erkennen, trotz sorgfältiger Beobachtung.
    Maja ist ein Hund, der körperlich mit vielen Beschwerden "gesegnet" ist. Dementsprechend habe ich IMMER ein Auge auf meinen Hund, auf sein körperliches Befinden und bin wachsam. Viele Dinge erkenne ich, noch bevor sie richtig heftig sind, eben weil ich ständig ein Auge drauf habe. Ich maße mir also schon an, vieles beurteilen zu können. Dennoch macht Majas Angewohnheit, erst zu humpeln, wenn sie es kaum aushält, erst zu fiepen, wenn die Ohren hammermäßig entzündet sind (und auch nur bei einer Kontrolle meinerseits), erst zu zucken, wenn die Schmerzen superkrass sind, nicht unbedingt einfach, alles "frühzeitig" zu erkennen.
    Und ja, da würde mich manchmal schon interessieren, was sie dazu sagen würde.
    Wenn bei sowas dann nichts rumkommt, dann ändert sich für mich halt nichts an der akuten Situation, dann bleibt alles so, wie es aktuell ist. Aber wenn doch, dann hab ich was dazugewonnen.

    Zu verlieren hab ich diesbezüglich nix...

    LG, Henrike

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    Da gebe ich Dir natürlich vollkommen Recht.

    Deswegen hab ich ja geschrieben, wer an meinen Hund will muss erstmal an mir vorbei und das hat bis jetzt noch keiner geschafft :D

    Und so soll es sein. :gut:

    Aber ich denke, es ist auch ein Unterschied, ob ich zum Trainieren mit dem Hund unter Leute gehe (dann ist man die ganze Zeit in Hab-Acht-Stellung) oder ob ich mich mit ner Freundin auf einen Kaffee verabrede. Dann quasselt man schonmal und achtet nicht hundertprozentig auf den Hund. Und das sind die Situationen, in denen ich einen nach vorne gehenden Hund halt zu Hause ließe.
    Also für mich wärs zumindest ein Unterschied.

    LG, Henrike