Madame unterscheidet sehr genau zwischen "fein" und "nein". Ich kann statt "fein" aber auch "super", "klasse", "brav" "ui, toll" oder "gut gemacht" sagen, der Tonfall machts ![]()
Beiträge von Niani
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...Fazit für mich: es gibt keinen allgemein ausgebildeten "halterorientierten" oder "nach innengerichteten" Hund...den kann man nicht "herstellen"...ich finde sogar es kommt bis zu einem gewissen Punkt (mit der richtigen Einstellung) von ganz allein
Das was ich LANGE trainieren MUß ist keine Halterorientierung, sondern schlichtweg Erziehung (ohne geht es halt nicht) über Umlenkung oder Meideverhalten.
Doch, ein wenig "herstellen" kann man das schon. Beeinflussen kann man es zumindest - in die eine wie in die andere Richtung. Das berühmteste Beispiel ist wohl: Ich rufe, der Hund kommt nicht. Ich rufe nochmal. Hund schnüffelt weiter. Also rufe ich ein drittes Mal. Hund findet das Schnuppern immernoch spannender. Warum auch sollte er kommen, ich bin doch da und ich teile ihm das auch noch in regelmäßigen Abständen mit, indem ich mich durch mein Rufen bemerkbar mache.
Andersrum ist es, wenn ich mich eben nicht bemerkbar mache, sondern der Hund auf mich achten muss, um nicht verloren zu gehen. Manch einer geht einfach weiter, wenn der Hund sich festgeschnuppert hat, der nächste verschwindet hinter dem Baum, ein anderer geht in die andere Richtung quasi zurück. Wenn man immer mal wieder "unerwartete" Richtungen läuft, sorgt das automatisch dafür, dass der Hund mehr drauf achten muss, wo der Halter langläuft, weil er sonst den Anschluss verliert.
Ich hab auch eine Weile das Suchen des Blickkontaktes mit mir gezielt geclickert. Und noch heute lobe ich immer mal wieder, wenn sie stehenbleibt und von sich aus darauf achtet, was ich mache, wo ich bin, wolang wir nun laufen ggf. auf mich wartet.
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Auch wenn ich eine Hündin habe: Sie wurde mit ich glaube 10,5 Monaten das erste Mal läufig. Erwachsen, so vom Kopf her, fing sie an zu werden, ab dem Alter von ca. 2,5 Jahren. Wirklich erwachsen war sie in meinen Augen irgendwann zwischen dem Alter von 3-4 Jahren.
Die Geschlechtsreife hat m.E. bei den wenigsten Hunden was mit der geistigen Reife zu tun bzw. sie hat schon was damit zu tun, aber das ist nichts, was gleichzeitig ablaufen würde...
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Weisst Du ich hab einfach JAHRE gebraucht, Jahre gelernt, wie soll ich hier bei all den Variationen ein paar Wörter dazu schreiben. Ausserdem befinde ich mich nochimmer auf dem Weg.............zu lernen.
Ein Stichwort ist schon mal Aufmerksamkeitstraining. Da gibts ja hier auch Beiträge.
Andere niedermachen? nu ja sorry. zb die Pia Gröning DVD finde ich echten Schrott. zugegebenermasseb ist für den Anfänger sicherlich auch ein paar nützliche Dinge dabei und bei manch einem Hund funktioniert das dann auch nach Monaten oder Jahren.
Für mich ist sowas verarsche am Kunden. Einfach nicht mein Stil. Und ich finds gemein, dass Leute dafür Geld ausgeben und glauben mit ihrem Problemhund jetzt die Lösung gefunden zu haben.Es ist schlicht NICHT möglich, dass ich hier jetzt alles aus den letzten Jahren niederschreibe für jeden Eurer Hunde da draussen, mal abgesehen, dass ich eben auch immer noch lerne, lerne, lerne,.....
Hier gehts doch "nur" um ein Stufenschema und den Sinn oder Unsinn dahinter.
Och ALLES musst du ja nciht aufschreiben. Ein grober Abriss würde mir schon reichen, dass ich weiß, ob es sich lohnt, sich damit mal näher zu beschäftigen. Und wenn ich über den Sinn/Unsinn von Stufenschemata diskutiere, wäre es natürlich auch hilfreich, die Alternative zu kennen, um den Vergleich ziehen zu können, wie du es hier in einer Tour tust.
Pia Grönings Art mag vielleicht nicht dein Stil sein, sie macht aber zumindest nicht nur vage Andeutungen. Dein "Stil", den du uns hier präsentierst, DAS ist in meinen Augen Verar****, zwar nicht am Kunden, aber der anderen Forenmitglieder.
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Aber ein professionelles Diskussionslevel kann sich mit diesen Leuten über solche ein Training ja nicht ergeben, da sies nicht ansteben und auch keine Erfahrung damit haben.
Diejenigen nehmen sich aber sehr häufig das recht "ihr" Fachwissen darüber weiterzugeben und ihr Urteil ohne mit der thematik betraut zu sein.
DAS find ich verwunderlich.
So wie wenn Du mit mir über politische Strukturen ind Südamerika reden magst- ich hab davon keine Ahnung, ausser eben was die Grundkenntnisse der Politik nicht übersteigt. Was würd ich mir rausnehmen da zu debattieren.
Find ich persönlich merkwürdig.
Wie gesagt ich würd mir auch kein Urteil über n Agitraing leisten- hab ich noch nie gemacht- kenne auch keien professionellen Agihunde/menschen.Tja, das Problem liegt dann aber doch darin, dass du nicht bereit bist, uns mehr darüber zu erzählen. Wie sollen wir denn ein in deinen Augen professionelles Diskussionslevel erreichen, wenn es deiner Mainung nach an unserer Unwissenheit scheitert und du trotz mehrmaliger Bitte nichts gegen diese Unwissenheit tust.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber was ist der Sinn dieses Threads? Antworten dürfen/können wir ja alle offensichtlich nicht, weil wir ja keine Ahnung haben. Sollte es einfach nur eine Lobhudelei auf dich, deine Hunde und dein System werden?
Wenn ich weiß, dass du keine Ahnung von südamerikanischen politischen Strukturen hast, fange ich entweder keine Diskussion mit dir darüber an oder ich setze dich erst über die Gegebenheiten ins Bild, damit wir dann drüber diskutieren können. Aber ich fange sicherlich nicht einfach eine Diskussion an, um dir dann vorzuwerfen, dass du davon ja keine Ahnung hast.
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Nu wirds doch wirklich albern. Du preist uns hier dein "Erziehungsmodell" an, machst alle anderen nieder, ziehst über die anderen her und kriegst es dann aber nicht gebacken, uns das von dir so hochgelobte Modell mal näher zu beschreiben? Wozu dann dieser Thread? Nur um über die anderen ablästern zu können?
Für mich hat dieser Thread so ein wenig was von "Zuckerstück hinhalten, sagen 'Leck mal dran' und sich das Zuckerstück selbst in den Mund stecken"
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Niani:
Toll, Dein Hund flitzt durch den Wald- is ja super. Und weiter? Glaubst Du meine Hunde tun das nicht? Glaubst Du sie trauen sich nicht von mir weg und schmachten mich die ganze Zeit an? Was ein unglaublicher BLÖDSINN. Nur weil meine Hunde jederzeit ansprechbar gehen sie dennoch freudig und triebgesteuert durch die Hundewelt und deren Hobbies.Weißt du, wenn mein Hund durch den Wald flitzt, ist er ebenfalls immernoch ansprechbar - wäre er es nicht, dürfte er nicht durch den Wald flitzen
Der Unterschied zwischen deinen Hunden und meinem liegt im Zweifelsfall darin, dass mein Hund mich zwischendrin vergessen darf, nicht auf Standby stehen muss und immer vor Augen haben muss, dass da noch ein Frauchen ist, das jederzeit was wollen könnte. Wenn ich was will, mache ich mich bemerkbar und gut ist. Solange sie bereit ist "mit mir ins Gespräch zu treten" wenn ich mich bemerkbar mache, soll mir das völlig reichen. Sie muss nicht von sich aus ständig bereit sein "mit mir ins Gespräch zu treten. -
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@ naijra:
einfach nur danke für diesen beitrag.
Dem schließ ich mich an. Ich wollt grad bömmeln, darf aber noch nicht

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Jep, also wenn diese Mischung nicht leichtführig ist bei richtiger Führung weiß ich nimmer.Noch nie mit einem sturen Labbi diskutiert, der der Meinung war, dass der Teich da hinten oder der entgegenkommende Hund spannender ist als du, gell? Und schon gar nicht mit einem, der der Meinung ist, dass du oder deine Kekse um nichts in der Welt mit dem Aufnehmen von (Nicht-)Essbarem konkurrieren können

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Wer keinen Hund will, der daran immer FREUDIG!!!!! interessiert ist mit Dir ins Gespräch zu treten, dem ist nicht mehr zu helfen.
Hier ich! Ich bin daran nicht interessiert! Aber dass mir nicht mehr zu helfen ist, das wusste ich auch schon vorher

Ich möchte einen Hund, der noch Persönlichkeit hat. Der auch mal rumspinnt, der nicht ständig in einer Erwartungshaltung ist, was nun von mir kommt.
Ein Hund, der immer auf Standby ist: Mir persönlich zu stressig. Für den Hund und für mich.
ZitatImmer wenn man sie anspricht nehmen sie Kontakt zu einem auf.
Das erreiche ich auch bei einem schlichtweg gut erzogenen Hund. Dafür muss der Halter aber nicht sein absoluter Dreh- und Angelpunkt sein. Und seien wir mal ehrlich: Einen Hund dahin zu bringen, dass er immer ansprechbar ist, wenn ich ihm das Wichtigste bin bzw. das Einzige, das für ihn zählt - wie langweilig. Ihn dahin zu bringen, OBWOHL sich sein Leben noch um andere Dinge dreht - wie geil. Das ist für mich eine echte Herausforderung.Nein, ich will keinen unerzogenen Hund - im Gegenteil. Ich lege sehr viel Wert darauf, dass mein Hund hört. Ich lege aber auch sehr viel Wert darauf, dass es noch andere Dinge neben mir gibt, die für ihn zählen. Als wir vorhin 1,5 Stunden bei Regen durch den Wald getapert sind und diesen ganz für uns allein hatten, da gab es für mich nichts größeres, als dass Madame nach vielen verletzungsbedingt "ruhigen" Wochen endlich wieder frei durch die Weltgeschichte flitzte, einfach nur glücklich rumturnte und vor lauter Übermut letztlich in den Teich sprang. In diesen Momenten war ich sicherlich nicht das Wichtigste für Maja - und das ist auch gut so. Was entginge mir nicht alles, wenn ich es wäre...