Beiträge von Niani

    Sanduhrform würd mir nicht so Sorgen machen, aber für mich siehts so aus, als stünden die Hüftknochen ganz schön raus und das ist der Moment, bei dem es mir dann zu dünn wird. Ich würd schon mal beim TA checken, obs eine Ursache gibt oder ob sie momentan einfach bloß mehr Energie verbraucht als bekommt.

    LG Henrike

    Zitat

    Also ganz allgemein gesagt...ich persönlich finde es nicht die Frage ob Jemand arbeiten geht oder nicht, sondern oft werden die Hunde in einem Lebensalter (vom halter her) angeschafft, indem eine gewisse Vorrausschaubarkeit noch gar nicht gegeben ist...

    Ich finde man sollte diesbezüglich auch das eigene Alter bedenken...also lieber in einem lebensabschnitt, wo man ungefähr weiß, wie die Zukunft weiterläuft...

    Wann kann man das denn jemals? Wir leben in einem Zeitalter der ständigen Weiterentwicklung und Veränderung. Das mag man gutheißen oder nicht, verlassen kann man sich dennoch mehr auf kaum etwas. Worauf wir uns verlassen können, ist die Tatsache, dass wir uns auf nichts verlassen können.

    Was heute gut und richtig ist, mag morgen falsch sein. Vielleicht aber auch nicht.
    Was wir heute mögen, können wir morgen vielleicht nicht mehr leiden. Vielleicht aber doch.
    Was uns heute wichtig ist, hat morgen vielleicht keine Priorität mehr. Vielleicht aber doch.

    Wer von uns kann denn wirklich noch einen wirklichen Lebensplan machen und sich dann drauf verlassen, dass das alles so eintritt? Und ab welchem Alter kann man das denn? Gibt es ideale Zeitpunkte für bestimmte Dinge? Fürs Heiraten? Fürs Kinderkriegen? Fürs Häuslebauen? Fürs Selbstständig-Machen? Fürs Verrückte-Träume-Verwirklichen?

    Fakt ist, dass ich egal in welchem Alter ich bin, keine Sicherheiten habe, dass alles so eintritt, wie ich mir das wünsche/hoffe/plane. Ich kann mir Gedanken machen, was ich mir für die Zukunft wünsche, exakt so wird es wohl nie eintreten. Das Leben hält immer wieder Überraschungen für uns bereit, mal schöne, mal weniger schöne, aber wie es Überraschungen nunmal so an sich haben: sie sind nicht einplanbar, sondern kommen dann, wenn wir nicht damit rechnen.

    Überlege ich also, wann ein guter Zeitpunkt wäre, einen Hund aufzunehmen, weil ein gewisses Maß an Vorausschaubarkeit vorhanden ist, stelle ich nur wieder fest, dass ich egal wie alt ich bin, nichts vorausschauen kann.

    Egal, welchen Job ich habe, wo und wie ich wohne, wie meine Familienverhältnisse sind und wie alt ich bin, es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren, das sämtliche Pläne über den Haufen wirft. ICh kann meinen Job verlieren, weil die Firma pleite macht. ICh kann, wenn ich selbstständig bin, plötzliche Auftragsflaute haben und weiß nicht mehr, wie cih die Rechnungen zahlen soll, geschweige denn das Futter für den Hund. Mein Vermieter in der Wohnung mit Hundeerlaubnis kann plötzlich Eigenbedarf anmelden. Mein Partner kann feststellen, dass das doch wohl noch nicht alles gewesen sein kann und auf einmal das wilde Leben entdecken wollen. ICh kann ungeplant ein Kind erwarten, das Angebot für den Traumjob meines Lebens erhalten oder sonstwas.

    Und dann? Was mach ich dann mit all meinen schönen Plänen, die ich mir so nett zurechtgelegt habe und die meine "Sicherheit" waren, dass ich einen Hund halten kann? - Richtig, über den Haufen werfen und mich den Gegebenheiten anpassen. Der Hund ist dann aber trotzdem da, auch wenn die Sicherheit weg ist.

    Für mich zählt nicht, dass ich weiß, wo mein Weg hingehen wird, dass ich absehen kann, was da kommt und dass ich weiß, dass die nächsten 10-15 Jahre ein Hund unter den aktuellen Bedingungen machbar ist. Wichtig ist, dass ich in der LAge bin, flexibel zu sein, dass ich mich darauf einstellen kann, wenn sich etwas ändert und dass ich dann halt neue Wege gehe. Wer sich nur darauf verlässt, dass sein LEben planbar ist, dass er weiß, wo es hingeht, der fällt unter Umständen ganz schön auf die Nase, wenn das dann eben doch nicht alles so eintritt. Wer hingegen in der Lage ist, umzudenken, wenn das Leben ihm nur Zitronen anbietet und dann halt Zitronenlimonade draus macht, obwohl er bislang nur Orangenlimo getrunken hat, der kommt weiter. Und dabei spielt es absolut keine Rolle, ob man seit 15 Jahren oder seit 40 Jahren Orangenlimo trinkt...

    LG Henrike

    Naja, manches lernen sie halt schneller, manches weniger schnell.

    Aber warum mehrere Schritte? Mach es ihr doch einfacher und verlang nicht mehrere Schritte auf einmal von ihr, sondern splitte es in kleinere Teilschritte auf.

    Das könnte gut sein, dass sie das auch einfach überfordert, weil sie nicht weiß, was du von ihr willst. Und dass sie unter anderem deswegen immer stärker hochdreht.

    Wie lange und intensiv hast du sie denn die Schachtel in deiner Hand anstupsen lassen? Kann es sein, dass ihr da etwas "nachlässig" wart und sie deswegen noch nicht richtig weiß, dass es um die Schachtel geht und deswegen auch eher den Dummy sucht?

    LG Henrike

    Hmmm, ich würde auch eher sagen, dass ich das Weltbild einiger "zurechtrücke". Naja, ich versuche es.

    Prinzipiell betone ich schon, dass der Labrador, wenn er entsprechend erzogen ist, ein toller Hund ist. Aber auch, dass die Erziehung nicht von alleine abläuft, dass das viel Arbeit, viel Zeit und auch Nerven kostet.

    Naja, erfolgreich bin ich nicht immer. Viele sehen dann Maja "Ja, aber die ist doch total lieb und unkompliziert!" - "Ja, da stecken ja auch viel Arbeit, Zeit und Nerven drin!" und sehen sich dann darin bestätigt, dass der Labrador ein Hund zum Nebenherlaufen ist, der glücklich ist, wenn er einfach nur in einer Familie leben darf *kotz* Ist dann immer spannend, wenn kurz drauf der Labradorwelpe einzieht, die ersten Wochen noch toll sond und man dann merkt, dass der Hund sich ja doch nicht selbst erzieht :roll:

    Insofern: Ja, manchmal mache ich den Labrador eher schlecht als dass ich ihn empfehlen würde. Aber nicht, weil ich nicht will, dass andere mit "meiner" Rasse rumlaufen, sondern weil ich nicht will, dass die Leute dem Labrador-Klischee allzuviel Glauben schenken. Das sind die Momente, in denen ich Maja dann schon dankbar bin, wenn sie direkt neben den Leuten anfängt, sich im MAtsch zu suhlen, im Wasser zu planschen oder sich in was Stinkigem zu wälzen :D

    Zitat

    Ja, es ist egal welcher Mensch den Suchgeganstand berührt hat. Ein Geruch wird nicht vorgegeben.

    Ist das dann nicht schon wieder etwas "witzlos"? "Finde einen x-beliebigen Gegenstand, den ein Mensch berührt hat" - was mein Hund alles finden würde... Aber doch ein bissle SEHR einfach, oder?