Beiträge von Niani

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    Thema Barf/kochen: Sie verträgt nur eine handvoll Dinge. Zusätzlich müsste sie deutlich über 1 kg am Tag davon fressen, was ihre Verdauung nicht packt. Sie kann kein Fett fressen und Getreide gehen nur in Form von diesem Tapioka (was im TF drin ist). Es müssen dann Zusätze her und es sind sich alle einig (die diesen Hund kennen), das sie da auf irgendwas reagieren wird. Ohne Zusätze kommt sie auf Dauer in eine Mangelversorgung, was auch nicht wirklich Sinn der Sache ist.

    Henrike, das wär ne Überlegung, aber... Der Fisch ist wohl überfischt und wird daher nicht mehr ins Futter gemacht (das war zumindest der Grund, den RC angegeben hat). Somit stehe ich vor dem Problem, wie ich an diese Mengen von dem Fisch kommen sollte.

    Hmmm, der Vorschlag kam doch gar nicht von mir... :???:

    Grundsätzlich ist mein Gedanke dazu allerdings, dass ich das mit dem Selbst-Kochen zumindest ausprobieren würde, auch ohne die Möglichkeiten von x Zusätzen. Wenn ich mir überlege, dass Maja nun seit mehr als zwei Jahren von Fisch, Reis, Calciumcitrat lebt, ohne dass es ihr damit wirklich schlecht ginge, wäre es einen Versuch zumindest wert, ob Pepper nicht auch ein ganz gutes Leben führen könnte mit den wenigen Futterbestandteilen, die sie verträgt. Das kannst du natürlich besser beurteilen als ich aus der Ferne, aber einfach nur mal so in den Raum geworfen, dass es nicht zwangsläufig zu einer so krassen Mangelversorgung kommen muss, dass es dem Tier damit schlecht ginge :)

    Ich weiß grad nicht, welches Futter ihr genau momentan geben könnt, aber um welche Fischsorte handelt es sich denn?

    LG Henrike

    Hallo!

    Nachdem ich hier schon mehrfach gelesen habe, dass einige ihre Pfiffe nicht "optimal" verteilt haben oder später nochmal "umdisponiert" haben, würde mich jetzt einfach mal interessieren, welche Pfiffe ihr für was verwendet und auch, ob ihr mit dieser Wahl so glücklich seid oder ob euch später dann auffiel, dass ihr das besser anders hättet belegen sollen.

    LG Henrike

    Hallo Malika,

    Einfach nur mal so in den Raum geworfen: Die Diagnose "Futtermittelallergie" ist keine spaßige und keine, die man gern haben möchte. Aber: Sie ist kein Weltuntergang und meiner Meinung nach keineswegs zu vergleichen mit IBD und damit weder PEst noch Cholera.

    Eine Futtermittelallergie kostet Geld und Nerven und Zeit. Davon nicht zu wenig. Deswegen wünsche ich auch niemandem diese Diagnose. Dennoch kann ein Hund trotzdem damit leben (die Ausnahmen gibt es sicherlich, aber die sind so extremst selten...). Mein Hund ist sicherlich unter den Allergikern schon ein Extremfall, aber auch ihr geht es nicht wirklich schlecht damit.

    Bitte, rede dir unter keinen Umständen selbst ein, dass eine Futtermittelallergie so furchtbar wäre. Es ist eine Umstellung. Aber auch daran kann man sich irgendwie gewöhnen, auch wenn es "einfacher" natürlich schöner wäre.

    Mut machende Grüße,
    Henrike

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    Es ist ja nicht der einzelne Mensch - die Masse machts.

    Mag sein. Ich persönlich könnte dann wohl anfangen, meinen Hund aufs LAufband zu stellen für die Bewegung. Vielleicht lässt sich in meinem Keller ja auch etwas einrcihten, wo man den Hund mal schnüffeln lassen kann.

    Die Natur schützen zu wollen ist gut und richtig. Dabei darf der Hundebesitzer aber die wildlebenden Tiere nicht vergessen und genauso wenig darf der Tierschützer, der sich für die wildlebenden Tiere einsetzt vergessen, dass auch unsere domestizierten Hunde nichtsdestotrotz noch natürliche Bedürfnisse haben, denen sie irgendwie nachgehen können müssen.

    Ich kann nicht, um Wildschweine oder Rehe zu schützen, den Wald sperren, weil die sich durch bloße Anwesenheit gestört fühlen, wenn das im gleichen Atemzug bedeutet, dass andere Tiere darunter (massiv) zu leiden haben.

    In manchen Gegenden ließe sich das bestimmt umsetzen, dass nur Teilgebiete für alle gesperrt sind und noch genügend Platz übrig bleibt, dass auch andere Bedürfnisse noch befriedigt werden können. Hier in meiner Gegend wäre das mehr oder weniger ein Ding der Unmöglichkeit. Ich bin eh schon froh, hier im Ruhrgebiet überhaupt noch sowas wie Felder oder Wälder zu finden. Aber das aufteilen zu wollen ist eher weniger machbar.

    Dass ich nichts von Verwüstung hinterlassenden Waldbesuchern halte, egal ob Schneeschuhwanderer, Hundehalter oder gelangweilten Jugendlichen, muss ich wohl nicht dazu sagen. Aber es muss möglich sein, dass ich den Wald noch mitnutzen kann, solange ich die Wege nicht verlasse und mein Hund die Tiere im Wald völlig in Frieden lässt. Aus Rücksicht auf die Tiere die im Wald leben, diesen gar nicht mehr zu betreten, weil die sich durch bloße Anwesenheit gestört fühlen könnten, würde ein absolutes Ungleichgewicht an Rücksichtnahme auf das andere Tier bedeuten, das genausogut ein Recht auf bestimmte Bedürfnisse hat.

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    Ja, natürlich ...
    und ja, es gibt wohl auch einen gewissen Gewöhnungseffekt.
    Allerdings stellt sich mir die Frage, warum Tiere die eigentlich nicht nachtaktiv sind (Rehe z.B.) immer häufiger in tiefster Dunkelheit - von Dämmerung keine Spur - auf den Lichtungen äsen und leider auch vor die Autos rennen.

    Ein größeres Bewußtsein für die Natur, die eben kein besonders authentischer Freizeitpark ist, wäre allgemein angebracht.

    Verstehe ich dich da richtig, dass du es befürworten würdest, wenn niemand mehr die Waldtiere mit purer Anwesenheit stört?

    Hmm, so richtig trifft nichts davon zu.

    Maja reagiert "eigentlich" an der Leine genauso wie ohne Leine. Mit der Einschränkung, dass sie schneller genervt und zickig reagiert, wenn der andere Hund ihr auf den Senkel geht, einfach weil sie an der LEine nicht weggehen kann, im Freilauf würde sie dann einfach weggehen.

    Daher bin ich kein Fan von Leinenkontakten, es bringt uns aber auch nicht um, wenn mal ein Leinenkontakt zustande kommt. Wenn ich merke, dass sie grad genervt ist vom anderen Hund, nehme ich sie halt aus der Situation raus.

    LG Henrike

    Bei uns überwiegen die positiven Reaktionen eindeutig vor den negativen Reaktionen (eigentlich sogar noch vor den neutralen Begegnungen).

    Ich bin dazu übergegangen, so ziemlich alle, an denen ich vorbeikomme, freundlich zu grüßen - inzwischen sagt sogar der Hundehasser, an dessen Grundstück wir manchmal vorbeikommen, von sich aus "Tach" :D

    Früher habe ich Maja ins Fuß gerufen, wenn wir Leuten begegnet sind, heute mache ich es oft so, dass ich ihr sage, sie soll mal "Kuckuck" machen (also zwischen meinen Beinen "einparken" und im Sitz warten). Gerade bei Kindern oder ängstlicheren Menschen kommt das noch etwas besser an.

    Entweder bekommen wir ein freundliches Lächeln oder ein "Der hört aber gut" oder ein "Dankeschön" zu hören.

    Maja hat so ein Weiter-Kommando. Das ist generell unser Kommando für alle Situationen, in denen sie sich von etwas abwenden soll und den Weg fortsetzen soll - egal ob es um den Briefträger, andere Hunde oder etwas Essbares geht.

    Das nutze ich durchaus in Begegnungs-Situationen, die mir grad nicht so prall vorkommen, in denen sie entweder grad überfordert ist oder genervt ist oder was auch immer. Ein "Weiter" in völlig gelangweiltem Ton von mir reicht, dass sie sich abwendet und mitkommt. Den anderen Hund muss sie dadurch nicht unbedingt im Rücken haben, denn sie darf völlig frei entscheiden, wie das "Weiter" nun aussieht. Ob sie dann zu mir kommt, ob sie linksrum oder rechtsrum geht, völlig egal. Wenn sie zu mir kommt, halte ich den anderen Hund halt fern, wenn sie woanders rum läuft, schicke ich sie ggf. nochmal "Weiter" und der andere Hund lässt sich dann allein schon durch die völlige Ignoranz von ihrer Seite davon überzeugen, dass da grad keine Action zu erwarten ist :)