Ich hab das Bellen auf Kommando erclickert mit Maja. Anfangs hab ich jede kleinste LAutäußerung geclickt, jedes Fiepen usw. und sie das immer weiter steigern lassen.
MAja ist Angst-Beller, wenn sie denn mal von sich aus bellt und lässt sie durch ein einfaches Nein nicht unbedingt bremsen. Was gut funktioniert ist, dass ich bewusst klarmache, dass ich die Situation im Griff habe. Dazu sehe ich zu, dass ich zwischen dem angebellten Objekt und ihr bin, verbiete klar das Bellen (Irgendwie hat sich da "Halt die Gosch" herausentwickelt) und gebe eine Alternativhandlung an, im Normalfall schicke ich sie "WEiter". Wichtig ist, dass ich in dieses Situationen wirklich Sicherheit ausstrahle und das funktioniert am besten, indem ich einen ziemlich militärischen Ton annehme und sie ohne Wenn und Aber anweise, was zu tun ist. Das wird von Außenstehenden zwar immer als "Boah, ist die unfreundlich zu ihrem Hund - der hat doch nur Angst!" bewertet, ist aber genau das, was sie dann braucht. Würd ich ihr da mit "Eitutei" kommen, würd sie erstens nicht aufhören zu bellen (im Normalfall seh ich zu, dass ich schon Handlungsanweisungen gebe, noch bevor sie losbellt, so dass sie gar keinen Grund hat, nun loszukläffen) und zweitens nicht glauben, ich hätte alles im Griff.
LG Henrike