Beiträge von Niani

    Möglich wärs natürlich ;)

    Wobei "fluffig" ja jetzt noch nicht unbedingt was wahnsinnig schlimmes sein muss, solange er keinen Durchfall hat...

    Das ist ja beim Menschen nicht anders: Unterschiedliche Lebensmittel - unterschiedliche Kotkonsistenz.

    Grund zum Sorgen machen wäre ja erst, wenn die Kartoffelflocken für seine Durchfälle verantwortlich wären, was du ja aber schon überprüft hattest.

    Insofern würde ich sagen: Die Ursachenforschung geht weiter, oder?

    Und wenn du die KArtoffelflocken nun einfach nochmal ne Woche weglässt, nur Reis fütterst und dann mal schaust, ob es weitere Durchfallgeschichten gibt?

    Möglich ist es durchaus, dass er die Kartoffelflocken aus welchem Grund auch immer nicht verträgt und mal nur "fluffige" Häufchen macht, weil du zwischen Kartoffeln und Reis gewechselt hast und mit Durchfall reagiert, wenn es zu viele Kartoffelflocken waren. Es kommt vor, dass ein Hund eine bestimmte Menge "kompensieren" kann, ohne sofort mit Durchfall zu reagieren, aber wenn er davon zu viel/zu oft frisst, kommt es eben doch dazu. ICh weiß nicht, ob das bei Henry hinkommen könnte?

    Zitat

    aber eigentlich müsste er sie hochtragen, oder? :???:
    ich mein' es gibt nunmal berufe, wo man (auch) körperlich gefordert wird (altenpfleger, handwerker, lkw-fahrer und eben auch paketboten).
    das muss man dann durchziehen, oder man hat den falschen beruf....
    oder seh ich das ganz falsch?

    Zwischen dem, was ein Postbote muss und dem was er tut, liegen oftmals Welten. Viele klingeln ja nichtmal, sondern schmeißen nur einen Zettel rein, um Zeit und Schlepperei zu sparen.

    Wenn ich viele Dosen bestellt habe in der Vergangenheit, hat mein DHL-Mann die immer auf eine Sackkarre geladen, was ich absolut legitim finde. Wenn es keinen Aufzug gibt, finde ich es allerdings auch hart...

    Was für mich den Unterschied macht: In den von dir genannten Berufen muss man nicht dauerhaft heben, sondern die Arbeitsbeschreibung gibt noch andere Tätigkeiten her bzw. da kann man halt auch sehr viel mit "Hilfsmitteln" arbeiten wie Gabelstapler, Ameise, Lastenaufzug, Sackkarre usw.

    Und nicht zu vergessen: Der Paketbote ist oftmals ungelernte Hilfskraft und macht diesen Job nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil er muss. Wenn da dann jemand mit Rückenproblemen bei ist, na dann gute Nacht...

    Vielleicht bin ich einfach nur so "verständnisvoll", weil ich weiß, was es heißt, Rückenprobleme zu haben, keine Ahnung. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich aus welchen Lebensumständen heraus zeitweise als Paketbote arbeiten müsste, und dann 30-Kilo-Pakete hochschleppen müsste ins Dachgeschoss, da tut mir allein bei der Vorstellung der Rücken weh... :gott:

    LG Henrike

    Hmmm, das kommt vermutlich sehr auf den Postboten an.

    Wenn du das mehrfach machst und der Mensch (verständlicherweise) ein wenig auf seinen Rücken achten wird, könnte es passieren, dass er einfach einen Zettel in den Briefkasten wirft, er habe dich nicht angetroffen, sodass du es in der Filiale abholen kannst. Dann musst du erst recht zusehen, wie du es hochkriegst.

    Je nachdem, wie die Hausgemeinschaft drauf ist, könntest du aber evtl. eine Abstellgenehmigung für das Paket fertig machen, dass er das an einem vereinbarten Ort hinstellt und du trägst dir die Dosen selber hoch, halt in mehreren Einzelgängen?

    Zitat

    Beim Trofu ist das ja bekannt, aber werden die Biester samt Allergen nicht durchs Kochen oder Backen abgetötet?

    Jein. Wenn Milben vorhanden sind, ist automatisch auch Milbenkot vorhanden. Das Kochen/Backen/Einfrieren tötet die Milben zwar ab, aber deren tote Hülle und der Kot sind dennoch noch da.
    Je nachdem, worauf der Hund reagiert und auch in welchem Maße, reichen diese Maßnahmen oder eben auch nicht. Wenn man sehr frühzeitig alle Milben abtötet, bevor sie sich großartig weitervermehren können und dann durch Einfrieren dafür sorgt, dass keine neuen sich ansiedeln können, hilft das bei vielen Hunden weiter, eben weil die Menge der vorhandenen toten Milbenkörper und des Milbenkots noch relativ gering sind.

    Andererseits gibts eben auch Hunde, die dennoch reagieren, weil die geringen Mengen ausreichen. Hinzu kommt, dass es Hunde gibt, die auf die toten Milben nicht mehr reagieren, ebenso aber auch solche, bei denen auch die toten Milben noch als Auslöser dienen...

    LG Henrike

    edit: Malika, was bekommt Henry denn momentan an Kohlenhydraten? Reis kann ja auch Futtermilben enthalten ;)

    Charakterlich gesehen wären Welpen von Maja sicherlich spannend gewesen. Gesundheitlich gesehen könnte ich das niemals mit mir vereinbaren, diesen Hund Welpen bekommen zu lassen. Da sie kastriert ist, muss ich da aber sowieso nicht groß drüber nachdenken. Und so ganz prinzipiell hätte ich bei Labradorwelpen schon auch irgendwo Angst, genügend neue Halter zu finden, wo sie nicht als "Familienhunde" mit 30 Minuten Gassi am Tag abgespeist würden.

    Zitat


    und ich mag behaupten diesen pferden geht es bei weitem 100 mal besser als den zig anderen pferden die 23 std. am tag inner box verbringen müssen.

    Und selbst wenn: Ist das nun der Grund, prinzipiell die Füße stillzuhalten und bloß nix zu sagen?

    Schlimmer gehts immer. Das ist aber noch lang kein Grund, sich nicht die Dinge "rauszupicken", die einem ins Auge fallen, die einen interessieren, wo man für sich selbst Handlungsbedarf sieht/für möglich hält und dort aktiv zu werden. Wenn ein jeder sich sagt "Neee, es gibt ja viel schlimmere Sachen, deswegen mach ich hier jetzt nix" dann ändert sich nie was. Wenn aber jeder punktuell aktiv wird, kann vielleicht in kleinen Dingen was verändert werden.

    Ich kann nicht die Welt ändern und ich kann nicht alles Unrecht in der Welt verhindern/verbessern. Aber in einzelnen Dingen vielleicht schon. Auch wenn es noch Schlimmeres gibt, was passieren kann.