Beiträge von Niani

    Ich schreib einfach mal, was ich täte, wäre Henry mein Hund:

    Komplett zurück auf zwei Komponenten. Sch*** auf die Mangelernährung. Und dann systematischer Darmfloraaufbau. Und wenn das 6 Monate dauert, dauert es 6 Monate.

    DANN erst würde ich die Speisekarte ergänzen.

    Ich frag mich gerade noch: Ist bei Henry irgendwann mal eine quantitative Kotuntersuchung gemacht worden? Also dass wirklich geguckt worden ist, wie viele von welchen Darmbakterien vorhanden sind? Sorry, habs grad nicht mehr so auf dem Schirm...

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    Malika, dann besorg Dir doch erstmal so ein 2kg Paket und schau, was passiert. Finlay hat sofort am Folgetag nach der ersten Fuetterung vernuenftige Haeufchen gemacht. Ich wuerde also mal tippen, dass Du schnell sehen kannst, ob Henry zurecht kommt oder nicht.

    Das IBDerma ist aber immer noch ein kaltgepresstes Trockenfutter und nicht wenige Hunde haben da durchaus einige Umstellungsprobleme mit, so dass man bei denen erst nach geraumer Zeit sagen kann, ob sie es vertragen, wenn sich die Kotmengen wieder in einem vernünftigen Bereich bewegen.

    Das NRW-Semesterticket gilt nur im Regionalverkehr. Im Regionalverkehr gelten die jeweiligen Beförderungsbedingungen des zuständigen Verkehrsverbundes.

    Für den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gilt, dass Hunde kostenlos mitgenommen werden, wenn der Hundeführer im Besitz einer gültigen Fahrkarte ist. Der Hund muss lediglich angeleint sein und darf nicht auf die Sitze. Maulkorbpflicht gilt im VRR NICHT!

    Bei uns steht das bei den Beförderungsbedingungen an jeder Auskunftstafel an den Bahnhöfen.

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    Man darf auch nicht vergessen, dass der Retriever ein für die Arbeit im und am Wasser gezüchteter Hund ist, der "mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen" geboren wurde. Und dann ist es natürlich anstrengend, so einen Hund von seinem liebsten Element, das seine innere Bestimmung ist, wegzuhalten.

    Natürlich ist es das. Hat aber auch keiner gesagt, dass das Leben als Retrieverhalter immer einfach ist, oder? ;)

    Fakt ist: Auch ein Hund, der speziell für die Wasserarbeit gezüchtet worden ist, ist nur dann ein geeigneter Hund für diese Arbeit, wenn er so klar im Kopf ist, dass er ansprechbar bleibt und auf die ihm gegebenen Kommandos hört. Ein Retriever, der völlig frei dreht, wenn es um das Thema Wasser geht, ist seinem Halter bei der Wasserarbeit mehr Klotz am Bein als hilfreich. GERADE bei der Selektion auf die Wasserarbeit braucht man wasserbegeisterte Hunde, die aber dennoch wissen, was sie tun.

    Ich würd den Hund auch erstmal völlig vom Wasser fernhalten bzw. ganz gezielt mit ihm an der Impulskontrolle arbeiten...

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    Ich guck zumindest nachher mal in Ruhe durch.

    Und was mach ich dann mit den Tonnen von Pferd, die in meiner Truhe liegen???? :verzweifelt:

    Wenn Maja weiterhin ihr Pferdefleisch so gut verträgt, würde ich dir ganz eventuell Teile davon abnehmen... ;)

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    Ja, das hab ich eben auch gehört. Dass er so empfindlich ist und quasi alles anzeigt.

    Oh man, kann mein Wuff nicht einfach gesund sein? :hilfe:

    Das kann rausgeschmissenes Geld sein, muss aber nicht. Majas Bluttest hat doch verblüffend viel über ihre Allergien verraten, was auch so zutrifft. Aber ich kopier dir mal, was ich zu den Bluttests schonmal "zusammengeschrieben" habe:

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    Nunja, die Bluttests sind halt nicht der Weisheit letzter Schluss.

    Sie können Anhaltspunkte geben, was der Hund vertragen könnte oder auch nicht vertragen könnte, aber man kann sich nicht exakt auf sie verlassen. Das hat drei Gründe:
    1. sind sie nicht "allumfassend". Es werden häufig als Futtermittel vorkommende Kategorien getestet, seltenere Futterbestandteile werden auch nicht mitgetestet. Daher hat man hinterher zwar eine Liste von Dingen, auf die der Hund mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit allergisch reagiert, aber das heißt nciht, dass man alles andere bedenkenlos füttern kann, denn er kann genausogut auch noch auf Dinge reagieren, die im Test einfach nicht inbegriffen waren.

    2. ist nicht sicher gesagt, dass das Immunsystem des Körpers wirklich allergisch reagiert, bloß weil im Blut Hinweise darauf gefunden wurden.

    3. wird im Test eine Lösung für einen 08/15-Stoff verwendet. Dabei sollen z.B. alle möglichen Varianten von "Rind" erfasst werden. Es kann also passieren, dass der Hund auf diese Lösung reagiert, weil da auch Anteile von antibiotikaverseuchtem Rind aus dem Osten (um es mal auf die Spitze zu treiben ;)) enthalten sind, das Bio-Rind vom Bauern nebenan aber keine allergische Reaktion hervorruft.

    Das Problem mit den Bluttests ist, dass sie nicht ganz günstig sind und man halt oftmals dennoch eine Ausschlussdiät braucht. Entscheiden muss man dann wohl im Einzelfall inwiefern sie trotzdem Sinn machen, bei Extremfällen muss man ja überhaupt erstmal Anfangskomponenten finden, die der Hund verträgt und mit denen man den Hund wieder "stabil" bekommt.

    Ich drück euch die Daumen, dass der Dermatologe euch helfen kann.
    Bei der Schilddrüse würd ich übrigens ein allumfassendes Profil anfordern, nicht nur den einzelnen T4 :)

    LG Henrike

    Ich kann keinen einzelnen Moment benennen.

    Wir haben bewegende Momente, schöne Momente - und die haben wir regelmäßig. So wie wir auch immer mal wieder Momente haben, in denen wir uns nicht ganz einig sind.

    Aber ein "guter Moment", in dem mir förmlich das Glück ins Gesicht springt, das kann schon so eine banale Sache sein, wie sich für ein Viertelstündchen mit dem Hund auf die Wiese in die Sonne zu setzen und zu genießen, dass mein Hund mein Hund ist.

    So blöd es klingt: Solche Momente gönne ich mir regelmäßig. Und ich brauche sie auch wie die Luft zum Atmen. Aber ich könnte keinen herauspicken, der da einen Sonderstatus hat.