Beiträge von Niani

    Maja ist Vermehrerhund und somit gar keine "Linie". Rein optisch stehe ich auf Labradore, die gesunde Proportionen haben. Ich mag weder die ganz schmalen auf den langen Stelzen, noch die Waschtonnen mit den Stummelbeinchen. Größentechnisch mag ich die etwas kleineren, ein breiter Brustkorb und ne gute Figur und ich hab Herzchen in den Augen.

    Ich hab sie bislang noch nicht kennenlernen dürfen, aber rein von den Infos auf der Website gefallen mir die Gladline-Labradore unheimlich gut und das wären die ersten Züchter, die ich unbedingt mal gerne kennenlernen würde.

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    LG Micha mit ( soll ich ihm einen Neoprenanzug kaufen? ) Kalle

    Kannst ja nächstes Mal sagen, du hättest schon einen Antrag bei der Stadt gestellt, ob man den Teich nicht bittschön beheizen könnte, aber die hätten das doch eeeecht abgelehnt. Sowas aber auch!

    Nein, die Frage, OB man einen Hund rettet, ist wohl nicht unbedingt die Hauptsache. Ich sehs schon auch als wichtig an, sich zu überlegen, was dann passiert, anchdem der Hund gerettet ist und dass dann auch wirklich ein vernünftiges Leben auf ihn wartet.

    Allerdings wage ich durchaus auch den Gedanken, dass man es auch da übertreiben kann. Sowohl in die Richtung "Hauptsache erstmal retten" kann man betriebsblind werden als auch in die Richtung "Genau auswählen, wohin der Hund geht" kann man sich in seine eigenen Ansprüche reinsteigern.

    Ich sehe schon die Problematik, dass man wirklich Endstellen auswählen möchte, die DIE Leute für den Hund sind. ICh sehe aber auch die Problematik, dass manche Tierschutzvereine und -organisationen die Bodenhaftung verlieren und völlig überzogene Ansprüche an zukünftige Halter haben, die nicht zu erfüllen sind, wenn man nicht eine Zweitidentität als Superheld hat. Das ist ein äußerst schmaler Grat, auf dem man da wandert und diesen wirklich trittsicher zu treffen, DAS ist für mich die Hauptsache.

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    Eben gerade vorm heimischen Fernseher: Mein Mann und ich sitzen nebeneinander auf dem Sofa. Mein Mann hat die glorreiche Idee, Lucy auch aufs Sofa zu holen (Sofa ist große Ausnahme und Ehre für Lucy ;) ) Hund wusste nun gar nicht wohin, was ich meinem Mann auch sagte. Und er: "Dann setz' Dich doch woanders hin, damit sie Platz hat."

    Hä? :schockiert: :aufsmaul:


    Sooooo geil!

    Das Wann kann ich relativ einfach für mich beantworten mit: Wenn der Ersthund keine nennenswerten Baustellen mehr hat, die mir in der Erziehung des Zweithundes in die Quere kommen könnten.

    Da ich persönlich das sehr genieße, einen recht pflegeleichten Hund zu haben, gehe ich davon aus, dass es mir schlicht zu stressig wäre, gleichzeitig bei zwei Hunden große Probleme zu haben, die sich dann ggf. auch noch gegenseitig zurückwerfen in ihren Verhaltensweisen. Ich wollte, dass ein Zweithund sich am Ersthund orientieren kann.

    Bei Maja war der Punkt erreicht, dass ich gesagt habe, dass ein Zweithund nun kein Problem mehr wäre, als ich mich zu 99% auf sie verlassen konnte, was den Alltagsgehorsam angeht und mit Gassihunden getestet habe, dass sie meine "Ablenkung" durch diese nicht ausnutzen würde um in den "Ohren auf Durchzug"-Modus zu fallen. Da gab es noch eine Sache, mit der ich nicht zufrieden war, die aber eben einen Zweithund nicht beeinflusst hätte.

    Das Warum ist auch relativ einfach: Weil ich das gern möchte. Und weil ich meinen Ersthund kenne, von dem ich denke, dass das Zusammenleben mit einem Artgenossen ihm einfach gut täte.

    Ich würde bei Maja nie von PErfektion sprechen. Aber halt von einem relaxten Alltag, in dem Maja problemlos "nebenher" läuft, was nicht heißt, dass der Hund keine Aufmerksamkeit bekommt, sondern nur, dass ich relativ wenig Rücksicht auf Eigenarten meines Hundes nehmen muss wie Ängste, Aggressionen, Jagdtrieb usw.
    Wenn das jemand schafft, zu seinem ängstlichen/aggressiven/jagenden Hund noch einen Zweithund aufzunehmen und den zu einem Hund zu erziehen, der quasi nicht unter dieser Bedingung "leidet", meinen Respekt. Ich könnts halt nicht. Oder vielleicht könnt ichs, aber ich mag halt einfach nicht. Daher war mir das schon wichtig, dass Maja diesen "Status" erreicht, bevor ich über den Zweiten nachdenke.

    Tja und nu ist mein Ersthund soweit und ich wärs auch. Nur mein Leben, das ist nicht soweit. Darum warten wir wohl noch ein Weilchen ;)

    Ich praktiziere da bei Maja wohl so eine halbgare Variante. Mal gehen wir nur einfach so Gassi, mal gibts beim geschlenderten Gassi auch ein paar Aufgaben und mal gibts "ernsthaftes Arbeiten" inkl. der dazugehörigen Rituale.

    Was ich vermeide: Ernsthaftes Arbeiten einzufordern, ohne das entsprechend angekündigt zu haben.

    Maja kommt damit sehr gut klar, dass man unterwegs mal was machen kann, aber dass es eben nicht immer so ist. Was sie eben nicht kann: Ohne entsprechende Rituale in den Arbeitsmodus schalten oder eben auch wieder rauskommen (wenn wir Dummytraining machen, machen wir Dummytraining. Und wenn dann da ein Hund kommt, interessiert der kein Stück, da springt sie notfalls drüber, um weiterzuarbeiten. Da ist sie dann nicht direkt im Freizeitmodus, in dem sie andere Hunde kennenlernen mag usw.). Das will ich aber auch eigentlich nicht, darum vermeide ich das eben.

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    SanneB Vielen Dank für deine tolle und hilfreiche Antwort!! :-) War sehr aufmunternt. Danke nochmal dafür. Samojana Genauso, wie du den Futterplan erstellt hast, würd ich jetzt auch füttern wollen. 220g trockene hirse wären ca 700g im eingeweichtem Zustand. Dann hätte er, bezogen auf eine Tagesration, 700g hirse + 300g Fleisch + 100g Karotte + Öl im Napf. Sieht natürlich wirklich sehr KH-lastig aus. Also eher ein Verhältnis von 70% Kh und 30% Fleisch. Aber was soll man machen, wenn man nur so auf genug kcal kommt. Irgendwie wundert es mich aber schon, dass so viele mit 50% oder mehr Fleisch rechnen und den Rest auf KH und Gemüse verteilt. Und es schaffen damit den Hund genug kcal zu füttern ohne zu viel vRp. Besonders wenn ich mir vorstelle, dass sich viele vielleicht an den Futterrechner von lunderland halten, im besten Glauben, seinen Hund richtig und hochwertig zu ernähren.


    Das ist bei dir ja so, weil dein Fleisch sehr gehaltvoll ist, was das Protein angeht. Wenn man beispielsweise barft, dann sind in dem höheren Fleischanteil ja noch Knochen mit drin, Innereien und nicht nur pures Muskelfleisch, so dass man mengenmäßig auch mehr "Fleisch" braucht, um auf den Proteingehalt zu kommen :)

    Naja, eine Fütterung mit vielen KH führt ggf. dazu, dass der Urin-pH hochgeht. Und wenn der hochgeht, kann das zu Problemen mit Struvitkristallen/-steinen führen. Wie gesagt: kann. Bei Maja geht der pH zwar hoch, es kommt aber nicht zu Struvitbildung.

    Das muss man einfach ausprobieren. Genauso wie der Kalorienbedarf nicht unbedingt übertragbar ist von einer Fütterungsart auf die andere, das hat auch viel mit Verdaulichkeit zu tun.