Beiträge von Niani

    Och, so ein Weilchen kann ich sehr gut ohne meinen Hund, wenn ich sie gut untergebracht weiß, genieße das teilweise sogar.

    Aber auf die Dauer ist die Zeit mit meinem Hund die "quality time", die ich brauche, um den Alltagsstress abzubauen, um runterzukommen, mich zu entspannen, einfach durchzuatmen. Das ist egoistisch, ich weiß, aber so ist es nunmal.
    Und daher bringe ich irgendwie Hund und Studium und Job unter einen Hut.

    Gefrierbeutel?

    Du kannst ja rein theoretisch in mehreren Boxen dein Chili einfrieren und sobald es "Form" hat und nicht mehr die Gefrierbeutel zu sprengen droht (das ist immer meine Angst, dass die Teile platzen wenn sie zu voll sind), löst du es aus den Boxen, packst es in Gefrierbeutel und frierst mit deinen wieder freien Boxen noch mehr ein. Ist halt etwas umständlich, aber machbar :)

    Zitat

    Möglicherweise, weil es für einige die einzige Alternative ist. Ich gehe davon aus, dass es einiger Organisation bedarf, einen Rollihund zu haben, der sich eben nicht mehr selbstständig fortbewegen kann, und dass es ein Mehr an Arbeit, Anwesenheit und Aufmerksamkeit seitens des HH braucht. Manche menschen können das einfach nicht leisten (und ich weiß auch nicht, ob wir das könnten). Von den kosten für einen rolli (keine ahnung, wieviel das ist, aber billig wird's nicht sein), mal ganz zu schweigen. da bleibt eben manchmal nur das einschläfern, so traurig das ist.

    Und nicht für jeden Hundehalter hat der Hund den Stellenwert, den er für die Rollibefürworter unter euch hat, die ihr alles tun würdet, um euren Hund - wie auch immer - möglichst lange bei euch zu haben (was verständlich ist). Ich denke, das muss man einfach akzeptieren, auch wenn es schwer fällt.

    Ich kann die finanziellen und organisatorischen Bedenken durchaus nachvollziehen. Das sind doch aber wohl völlig andere Gründe, als zu sagen "Das ist für den Hund nicht mehr lebenswert".

    Och, ich weiß nicht. Ich meine, warum denn eigentlich nicht? Wenn der Hund sich doch gut mit einem Rollstuhl arrangiert, das Ding annimmt und keine Schmerzen hat, sehe ich das nicht als Quälerei.

    Ich treffe viele Entscheidungen für meinen Hund, ich hoffe, dass sie immer in ihrem Sinne sind, nicht alle dieser Entscheidungen findet mein Hund toll, aber sie müssen hingenommen werden, weil ich nunmal das Frauchen bin, das diese Entscheidungen fällen kann. Die Alternative dazu, nämlich das Leben zu beenden wäre ebenfalls eine Entscheidung, die ICH treffe, bei der ich den Hund nicht einfach mal zu seiner Meinung befragen kann - und es wäre eine endgültige.

    Solange mein Hund mir nicht signalisiert, dass er ein Leben mit Rollstuhl für unwürdig hält, würde ich drauf pfeifen, was andere für unwürdig halten.

    Ich würde nämlich nicht per se behaupten, dass ein Hund unglücklich ist, nur weil er einen Rollstuhl benötigt.

    Auch wenn mir das Herz aufgeht, wenn ich Madame fröhlich durch die Gegend flitzen sehe und ich nicht hoffe, irgendwann mal drauf verzichten zu müssen, aber dennoch weiß ich, dass das nicht der einzige Maßstab für Lebensqualität bei ihr ist.

    "Erlösen" ist das Wort, das häufig fällt, wenn es darum geht, das Tier einschläfern zu lassen und es ist für mich auch sehr passend. Es gibt für mich keinen anderen Grund, ein Tier einzuschläfern, als es von irgendetwas zu erlösen, für das es keine andere Hilfe mehr gibt. Und "erlösen" hieße dann auch, dass das das Beste für das Tier ist, weil ich die Leidenssituation quasi beende. Wenn ich aber einen Hund vor mir habe, der entweder auf einen Rollstuhl angewiesen wäre oder "erlöst" werden sollte, dann müsste ich mir schon sehr genau überlegen, ob dieses Tier auch "erlöst" werden will. Ob das das Beste für den Hund ist. Ob eine Leidenssituation damit beendet wird. Ob es keine andere Hilfe gibt. Wenn dem aber nicht so ist, weil das Tier mit der Alternative "Rollstuhl" gar nicht leidet, sondern sehr gut damit zurechtkommt, dann sehe ich auch keinen Grund, das Tier zu "erlösen".

    Nö, per se einen Rollstuhl ausschließen, das kann und will ich nicht. Es mag Hunde geben, bei denen ein Rollstuhl nicht in Frage käme. Es gibt aber auch die, bei denen ich es wohl versuchen würde.