Beiträge von Niani

    Solange die Bakterien nur in gemäßigter Zahl vorkommen, gehören sie, soweit ich weiß, doch zur normalen Mundflora des Hundes und es muss erst behandelt werden, wenn sie wirklich in Überzahl vorhanden sind...

    Wenn du nun unsicher bist, kannst du dir ja mal eine zweite Meinung eines anderen Tierarztes einholen.

    Okay, die Wirkstoffe vom Synulox sind Amoxicillin & Clavulansäure. Wenn du morgen das Ergebnis vom TA abholst, schau doch mal nach, was auf dem Antibiogramm steht, ob die Streptokokken für diese Wirkstoffkombination als resistent oder sensitiv stehen.

    Wobei ich persönlich dazu tendieren würde, nun ein anderes Antibiotikum auszusuchen, das laut Antibiogramm ebenfalls wirksam sein sollte. Dazu muss man aber einfach das Antibiogramm kennen...

    Okay, dann nochmal:

    Das Antibiogramm ist nicht dasselbe wie die Untersuchung auf Bakterien.

    Zuerst wird auf Bakterien untersucht, das ist bei deinem Hund erledigt worden. Wenn Keime gefunden werden, besteht die Möglichkeit, für genau diese speziellen Keime zu untersuchen, welches Antibiotikum gegen sie wirkt und gegen welche Antibiotika sie resistent sind. So wie ich das nun lese, wurde genau das noch nicht gemacht bei den Bakterien, die dein Hund hat.

    Es gibt ja sehr viele verschiedene Antibiotika und sie wirken nicht gleich, sondern bekämpfen die Bakterien auf unterschiedliche Weise. Manche Keime sind gegen bestimmte Antibiotika-Varianten resistent, da wirkt das Antibiotikum nicht. Andere Antibiotika-Varianten sind hingegen wirksam. Und um genau das herauszufinden, wie das bei den Keimen bei deinem Hund aussieht, sollte der Tierarzt von dem aktuellen Abstrich ein Antibiogramm anfertigen lassen vom Labor.

    Entschuldige, ich lese nur was von einem Antibiogramm und deine Formulierung las sich irgendwie so, als wäre das einfach nur die Untersuchung auf Bakterien, aber nicht der Resistenztest. (Das hat der ein oder andere schonmal verwechselt, nicht bös nehmen :))

    Wurde denn nun bei der zweiten Untersuchung auch wieder ein Antibiogramm gemacht? Magst du da das ERgebnis mal einstellen?

    Zitat

    Hallo :hilfe: :hilfe:

    Ich hatte vor 2 Wochen schon einmal hier im Forum geschrieben, weil mein Hund seit Monaten am schnauben und niesen ist, er wurde zuerst homöopatisch behandelt ohne Erfolg, dann hat er Synulox Antibiotika bekommen auch ohne Erfolg, mitlerweile wurde beim Tierarzt ein Rachenabstrich gemacht und im Labor ein Antibiogramm erstellt. Es stellte sich raus, das er 2 Erreger hat, E-Coli und Streptokokken Cani.
    Er bekam dann 11 Tage das Antibiotikum Enrotabs.
    Es wurde danach ein erneuter Abstrich aus dem Rachen genommen, Ergebnis E-Coli ist besiegt, aber die Streptokokken Cani sind immernoch vorhanden...Nun sagt der Tierarzt soll er wieder Synulox bekommen. Ich bin mir unsicher, möchte meinen Hund nicht über wochen mit Antibiotika vollpumpen, das Synulox hatte ja nicht geholfen und nun soll er es schon wieder bekommen?
    Hat Jemand von euch Erfahrungen mit Streptokokken der Gruppe G also Cani? Welches Antibiotikum haben eure Hunde bekommen?
    Grüße Natalie

    Ich würde dir raten, nicht auf gut Glück irgendein Antibiotikum zu geben, sondern ein Antibiogramm erstellen zu lassen. Anhand des Abstrichs kann ein Resistenztest gemacht werden, bei dem geschaut wird, welche verschiedenen Antibiotika-Sorten bei genau dem Erreger, den dein Hund hat, wirken und gegen welche der Antibiotika dieser Erreger resistent ist. Und danach könnt ihr das geeignete Antibiotikum auswählen.

    LG Henrike

    Zitat

    Ein Grund könnte sein:
    Weil es sich um einen Labradorrüden handelt... :p

    Nee, aber mal im Ernst...ich hab da jetzt mehrere Jungrüden kennengelernt und die waren alle so unglaublich "beratungsresistent"...da konnte die Hündin zwanzig Mal abschnappen und ihnen zähnefletschend ins Gesicht springen...und die haben es trotzdem nicht sein lassen...
    Was läuft da in der Zucht eigentlich schief? Das sind ja teilweise solche Testosteronmonster...echt unglaublich...


    Wir haben aktuell Labbiwelpen- und -teeniewahn... Spannenderweise alles Rüden. Und Maja findet Labradorwelpen und Junghunde fürchterlich und grauenvoll. Es ist echt super interessant, wie breit die Palette ist, wie deutlich sie werden muss, bis die Jungs schnallen, dass Schicht im Schacht ist. Wo bei dem einen ein Weggehen ihrerseits reicht (ja, wirklich! Ich bin fast rückwärts in den Bach gefallen, als ich gesehen hab, dass der Bube das akzeptiert hat...), braucht der nächste die angehobenen Lefzen, der dritte einen kurzen Anraunzer und der penetranteste hat es sich gemerkt, als sie ihn wirklich auf den Rücken gelegt hat (irgendwie süß, wenn die zierliche 24-Kilo-Hündin den breiten Showlabbi mit 34 Kilo Kampfgewicht erst auf den Rücken legt und ihn dann nicht mal mehr von der Seite angucken muss, dass er 3 Meter Sicherheitsabstand hält :lol: ).

    Ich bin froh, dass die Halter wenigstens so vernünftig sind, dass sie nicht sofort nach dem OA rufen, weil Maja den kleinen "Joey" und den armen "Bruno" in die Regeln der Höflichkeit eingewiesen hat...

    Und ich bin sehr froh, dass die meisten aber eben nicht die Ansage in Extremform benötigen, sondern früher schnallen, wie der Hase läuft...

    Die aktuell fürchterlichsten Begegnungen diesbezüglich sind übrigens die Treffen mit der DD-Kleiner Münsterländer-Mixhündin, die ihren Besitzern vom Züchter als reiner Kleiner Münsterländer verkauft wurde. DER Hund hat mal so absolut und gar keinen Plan und will es auch gar nicht lernen...

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    Ich lein meine Hunde nicht mehr bei jedem Menschen an, egal ob Phobiker oder nicht. Ausnahme: Kinder. Warum? Wenn man den Hund bei jeder Begegnung abruft und anleint wird das Gegenüber erst interessant für den Hund und er wird sobald er mal die Gelegenheit bekommt zum nächsten Menschen hinlaufen und neugierig gucken. Meine Hunde finden menschlichen Gegenverkehr total langweilig weil ich keine Hektik verbreite und beachten ihn daher nicht. Find ich viel besser.

    Ich sprach ja auch nciht davon, bei JEDER Begegnung mit Menschen anzuleinen, sondern einzig und allein dann, wenn ein Phobiker explizit darum bittet.
    Selbst mein menschenliebender Labrador kann völlig gleichgültig an anderen Leuten vorbeigehen, ohne dass es einer Leine bedürfte, eben weil das kein sonderlich spannender Akt ist, dass es da Passanten gibt. Aber wenn jemand ganz offensichtlich Angst hat und dann noch drum bittet, den Hund kurz zu nehmen, sehe ich kein Problem, dem nachzukommen; diese eine Begegnung wird nicht dafür sorgen, dass der Hund zum nächsten Menschen sofort hinstürmt. Ich treffe wesentlich mehr "normale" PAssanten, die gar nicht beachtet werden, als Phobiker, denen wir alle Jubeljahre mal über den Weg laufen und bei denen dann mal angeleint wird.

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    Und versteht mich nicht falsch, ich will mich nicht über jemanden lustig machen, der offensichtlich Angst vor Hunden hat, aber Buddy saß neben mir, völlig gelangweilt, er hatte, als ich ihn ran gerufen hatte, sofort gehört, ich war zumindest zum Anfang wirklich freundlich, weil ich schon verstehen kann, das man Angst vor Hunden hat (meine Mutter leidet seit ich denken kann unter einer Hunde-Phobie), muss man da so ausfallend werden? Blödmann....

    Ja mein Gott, wenn jemand doch so offensichtlich Angst vor Hunden hat, bricht man sich dann einen Zacken aus der Krone, den Hund doch mal eben kurz zu nehmen, egal, wie gelangweilt der Hund ist? DU wusstest, dass dein Hund kein Interesse an dem Mann hatte, der Mann eben nicht - wo ist das Problem, den Hund halt für die 20 Sekunden an der kurzen Leine festzuhalten?

    Wenn du sogar wen kennst mit einer Phobie, dann müsstest du doch wissen, dass diese Ängste nicht rational sind. Ich bin ganz sicher niemand, der Hundehaltern gar keine Rechte mehr zugesteht, aus lauter Rücksicht auf die Hundehasser und Hundephobiker, aber ich weiß wirklich nicht, warum man solche Situationen auch noch ausreizt.

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    Und die Hundemantel-Sache finde ich auch nicht witzig. Das ist ein "Insider-Witz", der Neu-User versteht keinen Ton und fühlt sich wieder nur ver*rscht.

    Ich halte mich eigentlich nicht wirklich für einen Neu-User, aber was es neuerdings hier mit Mänteln auf sich hat hab ich auch noch nicht so ganz geschnallt. Habe ich da einfach einen entscheidenden Thread verpasst?

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    ich habe gerade auch ein Gewichtsproblem mit meiner Hündin. Sie ist eine Entlebucher Sennenhündin und hatte normalerweise ca. 19kg drauf. Seit Oktober haben wir ein paar Probleme: angefangen mit Blut erbrechen, Tierklinik, Antibiotika, Futterumstellung, alles wieder gut, dann wieder mal etwas breiiger Stuhl, 3 Flöhe, Entwurmung, 1 Floh, Entwurmung auch speziell auf Bandwurm, dann wieder alles gut und jetzt nach Neujahr knapp 2 Wochen akut Durchfall, daraufhin Diät mit Möhrensuppe und gekochtem Huhn, Entwurmung, Tabletten gegen Giardien usw., Stuhlprobe und leicht erhöhten E-Coli Bakterien, Medikament gegen Bakterien, Pilze, Parasiten usw.. Durchfall ist jetzt überwunden, aber nun wiegt sie nur noch 16,5kg und ist sehr knochig, rausstehende Rippenbögen, höckrige Hüftkochen usw.. Sie ist eindeutig zu dünn, mein Problem, wie kann ich sie mit schonender Kost wieder aufpebbeln?

    Wichtig wäre, dass du nach dieser Krankengeschichte die Darmflora vernünftig sanierst, sonst läufst du Gefahr, dass die Mahlzeiten überhaupt nicht vernünftig verwertet werden können.
    Energie kommt entweder von Fetten oder von Kohlenhydraten und idealerweise schraubst du beides langsam hoch. Zu viel Fett dürfte sie nicht verdauen können, zu viele Kohlenhydrate erhöhen die Gefahr, dass sich wieder Pilze im Darm ansiedeln, wenn die Darmflora nicht im Gleichgewicht ist...