Zitat
Ein Grund könnte sein:
Weil es sich um einen Labradorrüden handelt... 
Nee, aber mal im Ernst...ich hab da jetzt mehrere Jungrüden kennengelernt und die waren alle so unglaublich "beratungsresistent"...da konnte die Hündin zwanzig Mal abschnappen und ihnen zähnefletschend ins Gesicht springen...und die haben es trotzdem nicht sein lassen...
Was läuft da in der Zucht eigentlich schief? Das sind ja teilweise solche Testosteronmonster...echt unglaublich...
Wir haben aktuell Labbiwelpen- und -teeniewahn... Spannenderweise alles Rüden. Und Maja findet Labradorwelpen und Junghunde fürchterlich und grauenvoll. Es ist echt super interessant, wie breit die Palette ist, wie deutlich sie werden muss, bis die Jungs schnallen, dass Schicht im Schacht ist. Wo bei dem einen ein Weggehen ihrerseits reicht (ja, wirklich! Ich bin fast rückwärts in den Bach gefallen, als ich gesehen hab, dass der Bube das akzeptiert hat...), braucht der nächste die angehobenen Lefzen, der dritte einen kurzen Anraunzer und der penetranteste hat es sich gemerkt, als sie ihn wirklich auf den Rücken gelegt hat (irgendwie süß, wenn die zierliche 24-Kilo-Hündin den breiten Showlabbi mit 34 Kilo Kampfgewicht erst auf den Rücken legt und ihn dann nicht mal mehr von der Seite angucken muss, dass er 3 Meter Sicherheitsabstand hält
).
Ich bin froh, dass die Halter wenigstens so vernünftig sind, dass sie nicht sofort nach dem OA rufen, weil Maja den kleinen "Joey" und den armen "Bruno" in die Regeln der Höflichkeit eingewiesen hat...
Und ich bin sehr froh, dass die meisten aber eben nicht die Ansage in Extremform benötigen, sondern früher schnallen, wie der Hase läuft...
Die aktuell fürchterlichsten Begegnungen diesbezüglich sind übrigens die Treffen mit der DD-Kleiner Münsterländer-Mixhündin, die ihren Besitzern vom Züchter als reiner Kleiner Münsterländer verkauft wurde. DER Hund hat mal so absolut und gar keinen Plan und will es auch gar nicht lernen...