Beiträge von susami

    Hallo,

    ja, lieber etwas zu dünn als zu dick - gerade beim Aufwachsen.
    Aber das Thema Futter ist eh wahnsinnig kompliziert.
    Hast Du Dich schon hier durch die Futter-Rubrik gelesen?

    Dort solltest Du Deine Frage nochmal stellen, hier könnte es sein das die DF-Futterexperten die übersehen. =)

    Ich weiss nur das es vorkommt das ein Futter mal nicht vertragen wird und der Hund es sozusagen schlecht verwertet. Das die Mengenempfehlungen nur grobe Richtwerte sind - allerdings meist im Sinne der Hersteller zu viel statt zu wenig.
    Und das das HappyDog nicht die beste Zusammensetzung hat - sprich es gibt fürs gleiche Geld höherwertige Futtersorten.

    lg
    susa

    Hallo,

    also ich fütter ja seit Anfang des Jahres alle möglichen guten TroFu-Sorten im säckeweisen Wechsel - d.h. bislang hatten wir PN und PN Lamm+Reis, Josera optiness und nun seit zwei Wochen Bestes Futter Fernier. Früher hab ich mal mit Select Gold large Bread junior, Happy Dog Neesealand und Toskana, Belcando und Real-Natur gefüttert, also auch viel und oft gewechselt.

    Bisher haben meine Hunde diese Futterwechsel immer problemlos mitgemacht - nur jetzt seit ich Fernier fütter kommt aus den Hunden hinten mehr raus als ich vorne reinfütter :schockiert:

    Beide haben keinen Durchfall, aber der Output ist schon etwas zu weich - und die Menge ist :erschreckt:
    Klein-Larry (Dackel-Terrier-Mix) bringt es auf 10 bis 12 normal große Haufen am Tag. Jacko macht auch doppelt so oft und so viel wie sonst.

    Kann das am Futter liegen? Die Beiden sind sonst wirklich komplett unkompliziert gewesen, selbst die krassen Futterwechsel hatten nie irgendwelche Sympthome.
    Oder haben die Beiden ein gesundheitliches Problem?

    lg
    susa

    Zitat

    Rasseneigenschaft dürften aber niemals als Entschuldigung für keine Erziehung ( Dackelbeispiel ) , falsche Erziehung ( Bsp. Volkan , gezieltes Scharfmachen von Hunden ) , übertriebene Auslastung ( Beißen , Bellen , Frusttoleranzgrenze )oder aber Verwendung von diversen Erziehungshilfen ( Stachelwürger , Teletak oder Hundepeitsche ) bspw. sein.

    ... hab Dir mal ein "t" geschenkt. :roll:
    weil, sie sind es in der Realität ja leider oft, dumme Entschuldigungen oder faule Ausreden eben.
    Genau darum geht es doch in diesem Thread.

    Man hat also beispielsweise einen Hund vor sich, der nur gelegentlich und bei guter Laune auf ein Kommando hört, ansonsten aber recht selbstständig seinen Interessen nachgeht.

    Liegt das nun daran, das dieser Hund rassebedingt nunmal nicht zu Kadavergehorsam neigt - oder daran, das seine Besitzer dies ja über diese Rasse "wissen" und daher gleich garkeine entsprechenden Übungen gemacht bzw. nicht einen guten Grundgehorsam eingefordert haben?

    Wäre genau dieser Hund vielleicht bei anderer - in dem Beispiel konsequenterer - Erziehung folgsamer?
    Oder hätte auch eine solche Erziehung nicht gefruchtet, da der Hund rassebedingt dazu nicht geeignet ist?

    meine Antwort darauf: teils teils - der Hund wäre vermutlich schon etwas folgsamer, aber trotzdem nicht so wie ein Hund einer anderen, weniger eigenständigen Rasse. =)

    lg
    susa

    Achja, die "nicht erziehbaren" Dackel....

    Ich habe selbst erlebt wie Leute wären der Hundeschulstunde zugesehen haben, und auf die Frage des Trainers, ob sie mitmachen wollen, antworteten das dies nicht ginge da sie ja einen Dackel haben. :lachtot:

    Ich finde die Frage spannend - aber sie ist wohl genauso wenig zu beantworten wie die nach der Henne und dem Ei.

    Man wird es niemals wissenschaftlich auseinander dröseln können, dazu sind Hund und Mensch - und dann noch beide gemeinsam als Team - zu individuell. Ich denke beides stimmt zum Teil.

    Ich hab mir z.B. völlig total unbedarft einen Herdenschutzmix geholt, in der naiven Annahme das sei sowas wie ein Schäferhund.
    Dann kamen natürlich die Unkenrufe: Uiuiui, die sind aber gefährlich, die kann man nicht erziehen - und dann noch nen Rüden, also wenigstens ganz schnell kastrieren lassen.
    Hat mir nicht wirklich weitergeholfen damals, nur verunsichert war ich - bin recht krampfhaft in die Hundeschule gerannt und hatte bei jedem kleinen Misserfolg Frust. Logischerweise gab es in der Junghund-Pubertätsphase fast nur solche "Misserfolge"

    Irgendwann war mein Frust dann so groß, das ich einfach nicht mehr hin gerannt bin - in die Hundeschule, zu den "Experten". Und meinen Hund mal ein paar Monate lang einfach so gelassen hab wie er war.
    Hat uns beiden sehr gut getan. :D

    Mittlerweile hab ich jede Menge über Hunde und über HSH gelesen - und wunder mich nicht mehr, wenn Jacko nachts etwas anbellt was ihn tagüber nicht die Bohne interessiert. Insofern trage ich seinen rassespezifischen Eigenheiten Rechnung.

    Und ansonsten finde ich, sind Hund in allererster Linie mal Hunde - also nicht soooo unterschiedlich. Und ich hab inzwischen nen Plan im Kopf, was ist von meinen Hunden erwarte, was sie lernen müssen - und was mich persönlich nicht stört. Völlig rasseunabhängig.

    lg
    susa

    Na aber das wird ihn doch auch wurmen, das der Hund lieber mit Euch mitgeht und sogar ausbüxt und zu Euch läuft.
    Da kann man doch ansetzen.

    Und gilt - wie in der Hundeerziehung - Geduld, Ruhe und liebevolle Konsequenz. Im eben sachlich alles erklären, vorführen, zeigen.

    Ich glaub ein Hundehalter reift erst durch und mit seinem ersten Hund. Das ist ja erstmal nix schlimmes - wenn man sich weiterentwickeln will. Diese Ehrgeiz musst Du bei dem jungen Mann entfachen. :^^:

    lg
    susa

    Zitat

    .....auch wenn man hier schnell mal eine Panik mit ihnen auslösen kann.

    was ja nicht immer ein Nachteil sein muss :lachtot:

    Tolle Fotos von wirklich wunderschönen Tieren hast Du da. Der Satz: "einmal Herdenschutzhund immer Herdenschutzhund" trifft bestimmt zu einem extrem hohen Prozentsatz zu, oder?

    Also bei mir auf jeden Fall - auch wenn diese liebenswerten sturen "Mistviecher" einem manchmal den letzten Nerv rauben können.

    Zum Training des Wortes AUS oder NEIN hab ich noch nen schönen Link für Dich:

    Fluffys Nein-Kommando-Training

    lg
    susa

    Verflucht, verflixt, verdammt.... :x

    seit heute früh juckt es mir in den Fingern, einfach zu schreiben:
    Wieso denken eigentlich alle darüber nach den Hund abzugeben, und keiner darüber, lieber diese Familie abzugeben?

    Nein, das wäre anmaßend, ich weiss. Das IST zu privat - und gehört garnicht in ein Hundeforum. Eine Entscheidung darüber geht uns garnix an. Also schreib ich das nicht. Punkt.

    ... aber zum Frustablassen hilft der Spruch vielleicht =)

    *was bin ich froh sooo weit weg von meiner Restfamilie zu leben und das dortige Elend nicht tagtäglich mitansehen zu müssen.

    tröstende Grüsse
    susa

    Danke Gaby,

    dann haben DIR das ja sozusagen Deine Hunde beigebracht :lachtot:

    Hast Du schon Recht mit der Skepsis gegenüber Fertigfutter. Für TroFu spricht m.M. nur, das es am praktischten ist unterwegs; Dosen kommen gleich danach. Irgendwie vergleichbar mit der menschlischen Ernährung :???:

    Zitat

    Ich habe ziemlich viele Bücher über Hundeernährung und habe festgestellt, dass es das Nonplusultra nicht gibt.

    Na DAS kann wohl jeder unterschreiben, der sich mit dem Thema nur ein wenig beschäftigt hat.
    Daher ja meine Frage, über Selbstgekochtes liest man hier nunmal leider relativ wenig.

    Zitat

    Ich persönlich möchte meinem Hund nicht allzuviel Fleisch geben (er wiegt 5 kg und bekommt ca. 70 g am Tag), da es nicht gut für die Nieren ist und der Körper schnell übersäuert.
    Dazu muss er ja auch satt werden, also verfüttere ich noch Getreideprodukte. Ich achte allerdings darauf, dass kein Gluten enthalten ist.

    Die Fleischmenge liegt bei Dir jetzt so - am unteren Wert - wie ich es bislang beim Barf gelesen hab.
    Welche Getreideprodukte fütterst Du, und wie?

    Zitat

    Gemüse, Salat und Obst gebe ich überwiegend roh.
    Es ist aber auch bewiesen, dass Möhren vom Körper viel besser verwertet werden, wenn sie gekocht sind. Ist das gleiche wie bei Tomaten.
    Man kann auch viel vielseitiger füttern, z. B. bekommt mein Hund auch manchmal Linsen oder Erbsen.

    Das ist interessant. Mehr Auswahl, höhere Verträglichkeit.
    Welche Gemüsesorten kochst Du?

    Und - kochst Du für den Hund extra? Oder nimmst Du seine Portion nur raus vor dem würzen?

    Ich persönlich bin eh auf dem Tripp, alles möglichst wild zu mischen.
    D.h. meine Hunde kriegen ständig wechselnde gute TroFu-Sorten, Dosen, gelegentlich Barf-Mahlzeiten - und ja, warum sollte ich nicht auch mal was kochen?

    Zitat

    Und ein Hund kann auch Neosporose oder Toxoplasmose bekommen vom rohen Fleisch.

    Ja, aber nur wenn die Hygiene nicht eingehalten wurde. Bei gefrorenem Fleisch eh nicht. Aber wissen muss man das, stimmt schon.

    lg
    susa

    Na - im Prinzip übt man ein neues Kommando doch auch erstmal im Haus, später wenn möglich im eingezäunten Garten und erst danach draußen in der "Wildniss", dort eben ggf. mit Schlepp abgesichert.
    Da kriegt man doch auch schon mit ob und wie der 2.Hund reagiert.

    Ich finde das gemeinsame Trainieren sogar spannend, man kann einen Hund ablegen und mit dem anderen irgendwas üben.
    Oder beide ablegen und nur einen zu sich rufen...
    Oder nur einem ein Kommando geben ....

    Hat eben alles Vor- und Nachteile ... Phantasie und Kreativität schaden nie.

    lg
    susa