Beiträge von susami

    Zitat

    Ob nun jedes Jahr impfen sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt. Es sollte jedoch in einem vom TA als geeignet empfundenen Intervall geimpft werden. Denn nur durch komplett geimpfte Hunde werden wir diese besch... Krankheiten irgendwann vielleicht einmal ausrotten können.

    Hm .... Du weisst aber schon mit wieviel Aufwand die Pharmaindustrie die von Dir empfohlenen Empfindungen der Tierärzte beeinflußt, oder?

    Auf Empfindungen von Personen, die gleichzeitig von eben diesen Empfindungen profitieren und sogar davon leben, verlass ich mich nicht.
    Ich versuche schon so weit wie möglich unabhängig und wissenschaftlich ermittelte Daten zu bekommen und entscheide selbst, für was ich mein Geld und meine Tiere hergeb.

    Achja, der fazinierende Gedanke, durch Impfungen könnten Krankheiten ausgerottet werden .... hat das schomal irgendwo geklappt?
    Hast Du nen Link dazu?

    kritische Grüsse

    Das Scalibor ist schon sicher .... wenn es richtig angewendet wird.
    Das heißt mindestens 2 Wochen vorher drauf damit sich der Wirkstoff auch überall verteilt hat ... und eng genug geschnallt dass es auch auf der Haut sitzt und nicht nur auf den Haaren.

    Überhaupt ist die Gefahr von diesen Sandmücken gestochen zu werden für Touristen nicht allzugroß ... sonst dürfte ja niemand mehr in diese Länder fliegen und die Menschen dort wären auch alle krank.

    Die Mücken fliegen nur abends, in der Dämmerung ... und nicht in Küstennähe, wo es immer ein wenig windig ist.
    Sie bevorzugen etwas ruhigere feuchte dunkle Ecken in alten Gebäuden oder eben Sandkuhlen. Daher sind naturgemäß streunende Hunde, die sich ja vor Menschen nicht ohne Grund oft verstecken, viel gefährdeter als Touri-Hunde.

    Dennoch ... die Krankheit selbst ist richtig mies. Und ich persönlich würde daher mit meinem Hund nicht in solchen Ländern Urlaub machen.
    Ich würde aber auch überhaupt keinen Urlaub machen wo mein Hund fliegen müsste. So gesehen ....

    entweder für die Zeit in wirklich gute Hände abgeben ... oder einen anderen Urlaub buchen.

    lg
    susa

    Zitat

    Ohne Worte... das bestätigt lediglich deine geistige Reife...

    Dankeschön ...
    bin erstaunt das Du das so schnell erkannt hast.

    zur Themenstarterin:
    vielleicht hat sie das Blutbild schon vorab in Auftrag gegeben.
    Immerhin war der Hund mit den Ohren ja schon in Behandlung.

    Ich kann nur von meinem Pflegehund bestätigen, der derzeit auch ne heftige Ohrenentzündung hat ... das er im Augenblick keinen Kontakt mit den anderen Hund mag und sie auch wegknurrt.
    Das war aber die Monate vorher anders ... daher paßt das was Du schreibst für mich soweit zusammen.

    Was genau hat sich denn aus dem Blutbild ergeben?

    neugierige Grüsse
    susa

    Kirstin,

    lass Dich nicht durch selbsternannte "Experten" verwirren.
    Dein Bauchgefühl stimmt und Du bist auf dem völlig richtigen Weg.
    Wie lange der dauert ist individuell unterschiedlich ... aber Ihr habt ja auch überhaupt keinen Zeitdruck.

    Diesem Auffangsstationsleiter wünsche ich, das ihm mal ein entsprechendes Großtier seine Auffassung von Grundgehorsam beibringt.
    Dann sieht der Herr nämlich schnell alt aus.

    lg
    susa

    Zitat

    Egal wer nun Schuld an der Sache war, darf er seinen Rudelführer nicht so dermaßen angehen... Ist doch einfach ein NO GO, oder???
    ...

    Da geb ich Dir absolut 100 % Recht :gut:

    Problem an der Situation war aber, das dort weit und breit kein Rudelführer zu entdecken war.
    Und es ein guter Rudelführer ganz sicher garnicht erst so weit kommen läßt, sonder er vorher mitkriegt was los ist und deeskalierend wirken kann. Das kann ein Mensch garnicht schaffen.

    Mit viel Mühe, Geschick und Einfühlungsvermögen kann er sich genug Hundewissen aneignen um von seinen Hunden verstanden zu werden und auch diese zu verstehen. Und wenn er dann ein souveräner, ruhig handelnder Mensch ist kommt es vor, das die Hunde ihm Vertrauen - obwohl er doch von einer ganz anderern Art und eigentlich ziemlich fremd ist.

    lg
    susa

    Zitat

    Das war ein Beispiel....
    Was soll man denn dann machen ? Kaffee holen und warten bis der Herr gedenkt ein zu steigen ?

    Ja ... eigentlich sollte man warten.
    Dadurch erlebt der Hund die Konsequenz, egal wie lange er jetzt da rummacht, er muss unweigerlich früher oder später in das Auto einsteigen.

    Und damit muss er sich auch Euch und Eurem Kommando unterordnen.

    Durch Eure "Handgreiflichkeit" hatte er eine andere Option: den Gegenangriff.


    Das Beispiel: unterwegs Fressen finden
    Am Besten trainiert man von Welpenbeinen an ein superdolles Tauschgeschäft. Ganz egal was Hund unterwegs findet: das ist Bah!... und er bekommt natürlich stattdessen vom Frauchen oder Herrchen ein Lieblingsleckerlie (was wirklich richtig gutes!)
    Am Anfang unterstützt man dieses Training noch mit der Schlepp, so das Hund an's Bah! eh nicht rankommt ... und trotzdem für's "freiwillige" Verzichten sein Superleckerli bekommt.

    Mein Pflegehund hat sich letzte Woche auch - vermutlich - den Magen verdorben.
    Aus unerfindlichen Gründen lagen mitten im Wald mehrere Haufen mit Wurstresten auf einer Lichtung.
    Tja, drei unserer vier Hunde haben bissi was davon erwischt.

    Und einem ging es nachher richtig schlecht, und zwar genau 24 Stunden später recht schlagartig, als hätte man nen Hebel umgelegt.

    Ständiges Erbrechen bis nur noch Schaum rauskahm. Wegen des relativ hohen Flüssigkeitsverlust und weil ich auf Giftköder getippt hab sind wir sofort zum TA. Der hat erstmal symthomatisch behandelt.
    Am nächsten Tag gabs dann wässrigen Durchfall statt Erbrechen ... letztlich hing der Kleine 3 Tage lang jeweils morgens und abends an der Infusion.
    Und wir vermuten - weil die anderne beiden Hunde überhaupt nix hatten - inzwischen ganz einfach, das DIESER Hund die Wurst eben nicht vertragen hat. Also "nur" ne Magenverstimmung.

    Ich find nicht das man wegen jedem Durchfall gleich zum TA muss. Ich find es kommt auf die Flüssigkeitsmenge an - in Relation zum Hund. Und darauf ob's dem Hund auch sichtbar schlecht geht. In unserem Fall hab ich nicht lang gewartet, und das verdammt gut so.

    lg
    susa

    Wieso falsches Forum?
    Nur weil wir nicht gleich schreiben: Nieder mit diesen Nachbarn und der Hund gehört eingeschläfert?
    Was erwartest Du denn?

    Bislang ist nix passiert - außer das Ihr ein mulmiges Gefühl habt.
    Weil der Hund frei rumläuft.

    Es gibt aber kein Gesetzt welches vorschreibt, das Hund grundsätzlich immer und überall an der Leine zu führen sind oder eingezäunt sein müssen. (außer in manchen Bundesländern)
    Hier bei uns gibts z.B. noch ne Menge frei rumstreunende Bauernhofhunde. Solange die keinen Ärger machen hab ich da garkein Problem mit.

    Falls Du bloss ne Tüte Bestätigung gesucht hast ... tja, da biste wirklich hier falsch. Versuchs mal in der Apotheke.