Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    das größte Problem sind die eigenen Befindlichkeiten. Gerade wenn mehrere Leute da sind und man sich anfängt zu schämen für den Kerl, macht man meist den größten Fehler, nämlich eine Ausnahme!

    Dann wird mit dem Hund gespielt und ihm seinen Willen gelassen, weil man ja nicht so auffallen möchte. Das ist nicht böse gemeint und auch menschlich, aber in der Hundeerziehung einer der größten Fehler. Man ist dann nämlich nicht konsequent und daran hapert es.

    Wenn man mal was verbietet und dann wieder zulässt, dann hat der Hund eine variable Bestätigung und wird das Verhalten immer wieder zeigen.

    Vielleicht hat die Freundin ja bald Geburtstag und die ganzen Freunde könnten für einen Gutschein für einen privaten Hundetrainer zusammenlegen?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich würde ihn neben mir absitzen lassen wenn ich der betreffenden Person gegenüber stehe und ihn erst auf Kommando zu der Person hinlassen. Dann ist diese auch keine 5 Meter mehr weg, sonder nur noch 50cm oder 1 Meter.

    Auch würde ich den Hund zu der Person hinlassen und niemals verlangen, dass er sitzen bleibt während sich eine Person über ihn beugt um ihn zu streicheln. Das kann für den ein oder anderen Hund bedrohlich wirken.
    Er soll schon selbst entscheiden dürfen ob er (nach dem freigeben von Dir) zu der jeweiligen Person möchte, oder nicht.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich hab mit Filou auch allerlei ausprobiert, aber nichts hat gefruchtet.
    Am Samstag bin ich auf eine Wiese und habe meine 7 Meter Schlepp mitgenommen. Hundi an die Schlepp und los gings. Ich bin einfach gelaufen und habe ihn nicht beachtet, auch nicht angesprochen. Rechtsrum, linksum, kehrt, wie es mir beliebte.

    Es gab einige kurze Rucker und Mister Hund hat angefangen auf mich zu achten. Nach einer halben Stunde hat er es super gut gekonnt. Er konnte die 7 Meter ausnutzen, hat aber aufgepasst, dass diese nicht zu Ende gehen.

    Als das gut klappte, hab ich die Leine verkürzt. So ging es immer weiter und schließlich lief er Fuß und ich konnte am Ende sogar enge Linkskreise machen, ohne in ihn reinzulaufen.

    Das machen wir jetzt täglich und auch beim normalen Gassigang.

    Klar ist es anstrengend wenn man abends ne Runde läuft die normalerweise nur 30 Minuten dauert, man aber gut ne Stunde bräuchte.

    Von daher hab ich mir gar keine Runde mehr vorgenommen, sondern ein Zeitlimit von 30 Minuten.
    Am ersten Abend kam ich 50 Meter weit und das wars. Ich mach es aber nicht mehr zu meinem Problem, sondern zu seinem.
    Den Auslauf hat er ja trotzdem, nur eben immer auf der gleichen Strecke.

    Heute morgen konnte ich eine ganz normale Gassirunde auf dem Feld machen und musste nur zweimal die Richtung wechseln. Ansonsten war es echt entspannend. Auch hielt er keine Ausschau mehr nach Wild, denn er musste ja auf mich achten. Vielleicht schlag ich so ja zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Da ich zwei Hunde habe, laufe ich im Moment getrennt. Das wird sich aber wieder ändern und dann kann ich hoffentlich mit zwei leinenführigen Hunden laufen. Freu!

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    zumal Du das nicht bei beiden Hunden machen solltest, sondern bei dem "Rangniederen"!
    Das nur noch kurz, da ich es so verstanden habe, dass Du es bei beiden Hunden machen möchtest.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Du hast mal geschrieben, dass Dali Deinem Lebensgefährten beim Reparieren der Autos "hilft".
    Wie genau sieht denn Dalis Hilfe aus?

    Holt er gewisse Werkzeuge, oder Lappen, oder, oder?

    Wann ja, könnte es dann sein, dass eines dieser Werkzeuge in dem verschlossenen Auto lag?

    Ich spreche davon, weil ein Bekannter mit Autowerkstatt und Hund, auch mal so ein Problem hatte. Der Hund hat das komplette Kundenauto zerkratzt, weil er versucht hat "sein" Werkzeug zu holen!

    Seit dem bleibt nichts mehr im Auto. Der Hund hat übrigens nicht länger als 30 Minuten gebraucht (Mittagspause) um das Auto zu zerlegen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: ist nur so ne Idee

    Hallo,

    habt ihr irgendetwas verändert, gesäubert oder ist etwas vorgefallen?
    Wartet er ab und an alleine im Auto auf Dich wenn Du z.B. einkaufen gehst?

    Denk mal genau nach ob Dir irgendetwas einfällt.

    Steigt er überhaupt noch freiwillig ins Auto ein, oder zögert er da auch?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    sehe ich auch so. Schleppleine dran und gezielt üben. Auch unter Ablenkung und wenn sie da wirklich gut abrufbar ist, was einige Monate dauern kann, dann erst loslassen.

    Alles andere ist fahrlässig dem Hund und auch anderen Menschen gegenüber. Stell Dir mal vor sie verursacht eine Verkehrsunfall? Du wirst Deines Lebens nicht mehr froh.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    so wie Du das angehen möchtest klingt es gut. Allerdings würde ich nicht gleich 5 Minuten verlangen, sondern wesentlich weniger, da sie ja ein Erfolgserlebnis haben soll.

    Fang ganz kurz an, Hund in Korb, kurz die Tür raus, Tür schließen und wieder rein. Ist sie noch dort, dann loben!

    Wählst Du die Zeit zu lange, dann wird sie aufstehen und Du mußt sie wieder korrigierend in den Korb schicken.

    Daher erst mit ganz kleinen Zeitabständen anfangen, bis sie kapiert hat um was es geht. Wenn das klappt, dann erst die Zeit ausdehnen in der sie im Korb bleiben muss.

    Du sagst, dass sie ohne Voranzeichen angegriffen hat. Beobachte sie ganz genau, manchmal ist es nur ein kurzes versteifen des Körpers bevor der Hund angreift, oder ein starrer Blick.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man das sehr gut in den Griff bekommen kann wenn man gezeigt bekommt was man eventuell falsch macht und wie man sich künftig verhalten soll.

    Liebe Grüße und lass den Kopf nicht hängen

    Steffi

    Hallo nochmal,

    ja, ich habe schon mit ausländischen Mitbürgern mit Hundphobie gesprochen und ich habe auch schon Erfolge erzielt. Ich akzeptiere, dass diese Menschen von ihrer Einstellung her ein Problem mit Hunden haben, aber sie akzeptieren im Gegenzug, dass ich (und viele andere) kein Problem damit habe. Man muss ihnen aber auch verdeutlichen, dass es nicht um die Hundehaltung im allgemeinen geht, sondern um die Freiheit die eigene Mentalität auszuleben. Ich akzeptiere hier auch, dass sie z.B. ein Kopftuch tragen, obwohl ich das nicht nachvollziehen kann. Mich selbst betrifft das Kopftuchtragen aber nicht und wenn man Vergleiche dieser Art anführt, dann kann man auch ab und an Verständnis bekommen.

    Wir lösen das so, dass wir uns mit Abstand begegnen und entweder sie oder ich ausweichen. Ab und an bleibt man auch in gebührendem Abstand stehen und unterhält sich.

    Es geht durchaus, nicht mit jedem und nicht mit allen, aber mit einzelnen.
    Leben und Leben lassen ist eben meine Devise.

    Liebe Grüße

    Steffi