Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    sorry, aber ein Teletakt ist verboten und das ist gut so! Gibt genug andere Möglichkeiten mit den Hunden zu arbeiten, wenn man denn möchte.

    Grüße

    Steffi

    PS: sorry, aber das musste ich loswerden

    Hallo,

    Ronja hat das auch immer gemacht. Ich hab sie nie erwischt, aber eines Abends ist mir dann aufgefallen, dass sie jedes Mal nach mir ins Bad läuft während ich auf dem Weg ins Schlafzimmer bin.

    Ich also angeschlichen, reingeguckt und ein tiefes EY, ist ein Abbruchkommando bei mir, gerufen. Sie ist dermaßen erschrocken, dass sie sich den Kopf am Deckel angerannt hat und dann fluchtartig das Bad verlassen hat. :D

    Es kam nie wieder vor.

    Als wir in ein Haus gezogen sind habe ich die Katzenklos in den Keller verbannt und die Hunde haben absolutes Kellerverbot. Das klappt auch wunderbar.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ihr habt den Hund doch erst drei Tage, da weiss sie ja noch gar nicht was los ist und wird auch Deinen Sohn noch nicht erkennen wenn er nach hause kommt.
    Ich würde ihr einen Rückzugsort einrichten und sie bei Besuch dort hin schicken. Der Besuch soll den Hund ignorieren und sie nicht beachten.

    Gib ihr mal ein bisschen Zeit. Es ist doch alles neu für sie und sie muss auch erstmal Vertrauen fassen. Es ist auch nicht gut wenn man ständig Besuch bekommt, vor allem in den ersten Tagen wenn ein Hund neu in der Familie ist. Viele Hunde sind damit überfordert.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das ist schon sehr ausgeprägt bei Deiner Hündin. Ich würde mal mit dem TA sprechen wegen des Erbrechens.

    Vielleicht machst Du im Moment auch zuviel mit ihr? Sie bekommt ja nun wesentlich mehr Aufmerksamkeit als "normal", auch das kann einen Hund verunsichern.
    Ich würde sie zu den normalen Zeiten beschäftigen, sie aber zuhause auch mal ignorieren wenn sie um Aufmerksamkeit fiept.

    Hunde lernen nämlich ganz schnell, dass man mit fiepen Aufmerksamkeit bekommen kann.

    Es gibt Hunde, die zum Beispiel ein Humpeln vortäuschen können um Aufmerksamkeit zu bekommen, weil sie während ihres verletzten Beines eben genau diese vermehrt bekommen haben.

    Das nur als Beispiel.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    vielleicht ist es auch einfach die Kombi Mann-Geräusch die euren Hund die euren Hund verängstigt.
    Vielleicht hat er einfach noch Angst. 11 Wochen sind da gar nichts um Vertrauen aufzubauen wenn er früher mit Männern schlechte Erfahrungen gemacht hat.

    Vielleicht hat Dein Mann im Garten eine Haltung gehabt oder eine Bewegung gemacht, die den Hund an etwas erinnerten?
    Dies kommt oft vor bei Tierschutzhunden.

    Ich würde an eurer Stelle Geduld haben. Dein Mann soll den Hund ausschließlich füttern. Am besten noch aus der Hand.
    Er soll ihn aber auch nicht mit Aufmerksamkeit überschütten, denn oft meint man es gut und biedert sich regelrecht auf. Gerade auch weil Du schreibst, Dein Mann macht alles für ihn.

    Auch das kann einen Hund verunsichern, gerade wenn ein Hund gelernt hat, dass Aufmerksamkeit von Männern mit Schmerz verbunden sein kann.

    Man weiss nicht was vorgefallen ist und Du wirst den Grund wahrscheinlich nie wirklich wissen, aber versucht normal mit ihm umzugehen und das Bellen würde ich einfach ignorieren, auf keinen Fall soll Dein Mann dann irgendwie beruhigend auf ihn einreden oder sich ihm zuwenden. Einfach mit dem weitermachen was man gerade gemacht hat, außer man bedrängt den Hund, oder er sitzt in einer Ecke und kann nicht weg.

    Wenn Du einen Trainer kommen lassen willst, dann finde ich das sehr gut. Er kann euch dann auch sagen an was es liegt und ob es angstgesteuert ist.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich finde es auch nicht gut jetzt auch noch Milana und ihrer Familie "Schuld" zuzusprechen.

    Ich selbst hatte schon einige Hunde, arbeite mit Hunden und konnte vielen Menschen/Hunden helfen. Jedoch gibt es immer mal wieder einen Hund, der nicht auf die gängigen Methoden anspringt, sei es durch schlechte Erfahrungen, falsche Prägung in der Welpenzeit usw.

    Hier sind viele Menschen mit "normalen" Hunden und auch "normalen" Problemen. Diese haben solche Probleme nicht und können sich auch nicht vorstellen, dass es so etwas in diesem Ausmaß gibt. Es gibt sie!

    Ich selbst habe einen Hund aus Spanien, der ähnlich reagierte wie Kyra von Milana. Dieser Hund ist mein Lehrmeister schlechthin.
    Er brachte mich an meine Grenzen und ich war mit meinem Latein am Ende.
    Ich kam selbst nicht mehr weiter, nichts fruchtete und ich war verzweifelt.
    Zudem war ich auch persönlich involviert, was ich bei Kundenhunden nicht bin.

    Drei Hundetrainer (darunter auch zwei namhafte) bescheinigten mir, dass mein Hund ein Angsthund sei. Ich glaubte daran nicht ganz, draußen ja, aber nicht innerhalb der vier Wände.
    Zwei Tierärzte wollten ihn unabhängig voneinander einschläfern.
    Ich bekam aber das Gefühl nicht weg, dass ich selbst auch irgendwie Schuld hatte. Es konnte nicht sein, dass ich diesen Hund, der nun gerade mal 2 Jahre alt ist, einschläfern lasse.
    An eine Abgabe war nicht zu denken, denn alle waren der Meinung, dass er keine Chance hätte woanders. Auch wollte ich dies nicht.

    Wir fuhren an den Bodensee zu einem Tiertpsychologen, der unter anderem auch andere Methoden anwendet wie hier in den Hundeschulen. Er bescheinigte mir, dass ich nichts falsch gemacht habe, aber eben die angewandten Methoden bei meinem spanischen Freund nicht fruchten würden. Bei 99% der Hunde ja, aber nicht bei ihm.

    Er bestätigte mein Bauchgefühl und sagte mir, dass Filou kein reiner Angsthund sei. Wir bastelten gemeinsam einen Trainingsplan (ich hatte ihn schon immer im Kopf, aber mir wurde abgeraten von den Trainern) und danach trainierte ich.
    Was soll ich sagen? Es fruchtet und mein Hund ist ausgeglichener und wird so langsam zum richtigen Musterhund
    .
    Ich werde nun am 19.10.2009 nochmals an den Bodensee fahren und dort einige Tage verbringen, zum Einen um zu zeigen was aus Filou geworden ist und zum anderen um gezielt an dem letzten noch bestehenden, aber ausschlaggebenden Problem zu arbeiten.

    Da dies nicht ganz ungefährlich werden kann (Futteraggression) ist es mir lieber wenn jemand da ist, der eingreifen kann und weiss was er tut.

    Ich wollte dies nur mal schreiben um zu zeigen, dass es auch noch andere Menschen mit solchen Problemen gibt. Auch Hundetrainer (wenn auch nicht kommerziell, sondern noch ehrenamtlich) können an ihre Grenzen kommen. Dies ist menschlich, aber man (in dem Fall ich) muss es sich eingestehen können und Hilfe suchen. Schließlich bilde ich mich damit auch weiter.

    Liebe Grüße

    Steffi