Hallo,
ich versteh schon was Du meinst, jedoch würde ich auch im Dunkeln die Leine in der Hand halten. Dein Hund weiss mit Sicherheit nicht ob er jetzt schon 10 Meter weg ist, oder nur 8 wenn er am Boden rumschnüffelt.
Von daher würde ich ihn bevor die Leine sich spannt ranrufen oder stoppen, oder je nach dem was Du tust.
Was ich nach 1,5 Jahren Schleppleinentraining sagen kann ist:
Mein Bordermix hält den Radius nicht ein wenn er frei ist, da rennt er auch mal gut und gerne 50 Meter vor. An der 10 Meter Schlepp kann er sich nicht wirklich ausrennen und das tut er jetzt dann ohne Leine.
Was ich aber erreicht habe ist, dass er sich viel öfter umdreht und schaut. Das war auch mein Ziel. Dann rufe ich ihn eben, oder lass ihn weiterlaufen.
Wegen des Radius einhalten habe ich mir ein "Hier bleiben" angewöhnt. Das bedeutet, dass der Hund in einem Radius von 2 Meter bleiben muss. Kann man ganz gut einführen mit einer 2 Meterleine.
Je nach Hund sind 10 Meter zum selbsteinhalten einfach zu groß, ist jedenfalls meine Erfahrung die ich sammeln konnte.
Der Radius ist auch von zu Hund unterschiedlich. Ich kenne es eben von den Bordern, dass sie eher große Radien haben. Es gibt auch Hunde, die kleben in 3 Meter Entfernung an ihrem Besitzer und entfernen sich freiwillig nicht weiter.
Was mir aber zu Deinem Problem noch einfällt:
es gibt im Angelshop solche Leuchtköder. Das sind kleine Plastikteile mit einer Flüssigkeit drin, die durch knicken anfangen zu leuchten.
Diese könntest Du in den Knoten machen und würdest es sehen. Sie halten auch recht lange.
Liebe Grüße
Steffi