Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    meine Meinung ist, dass man mit dem Alleinesein nicht früh genug anfangen kann.
    Ich bin zwar selbständig und meine Hunde müssen nicht zwangsläufig alleine bleiben, dennoch lernen sie von Anfang an.

    Bisher hatte ich nie ein Problem mit dem Alleinbleiben, selbst bei meinem Spanier nicht, der extreme Trennungsängste (urinierte, speichelte und kratzte ohne Ende. Also Stress pur) hatte.
    Man muss nur richtig vorgehen und dann klappt das auch.

    Bei Filou dauerte es ca zwei Monate bis er mit Ronja alleine bleiben konnte. Hier musste ich natürlich anders vorgehen als bei einem Welpen und es dauerte auch länger, war aber kein Problem.
    Ronja konnte nach zwei Wochen problemlos eine Stunde alleine bleiben, da war sie 10 Wochen alt.

    Mir ist es wichtig und daher kommt es vom ersten Tag an vor, dass mal kurz eine Tür in der Wohnung zu geht und ich für eine Minute nicht zur Verfügung stehe.

    Ich denke, dass es machbar ist und wenn der Welpe dann vorher richtig müde ist, dann schläft er auch eine ganz zeitlang durch.

    Den Laufstall finde ich nicht schlecht, denn so weiss man, dass nichts passieren kann wenn man ihn mal alleine lässt.
    Ich habe es bisher nicht so verwendet, sondern den Raum begrenzt, oder den Welpen in die Küche gebracht.

    Sehe darin jetzt keinen Unterschied zu einem Laufstall.

    Mit den Tipps die Du bekommen hast, wird Dein Kleiner den Laufstall sehr schnell sehr toll finden.

    Liebe Grüße und viel Erfolg

    Steffi

    Hallo,

    sag den Leuten einfach, dass sie nicht angesprochen werden möchte und wenn man auf sie zugeht, sie das als Bedrohung auffasst.

    Filou war ähnlich und ich lasse niemanden an ihn ran. Auch habe ich ihm beigebracht hinter mich zu gehen, also zu Beginn bin ich den Menschen, die auf ihn zu wollten einen Schritt entgegen und habe ihn so abgeschirmt.

    Mit der Zeit ist er dann von sich aus hinter mich gegangen.

    Ab und an kommt es noch vor, dass er knurrt, aber das ist wirklich ganz selten geworden.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Du könntest versuchen das bisher gewohnte Muster zu ändern.
    Heißt:
    Du ziehst zig mal am Tag die Jacke an und gehst dann aber nicht, sondern ziehst sie wieder aus. Irgendwann wird er merken, dass Jacke anziehen nicht gleichbedeutend mit alleine sein ist.

    Wenn er ruhig bleibt, dann gehst Du nur ganz vor die Tür und sofort wieder rein.

    Mit dem Autofahren:
    Fahr auf einen Parkplatz. Fahr ein Stück, bleib stehen, fahren-stehen usw.
    Das würde ich mehrere Tage machen und dann irgendwann ganz kurz aussteigen und wieder einsteigen.

    Ein Tierpsychologe ist nicht verkehrt. Vielleicht kann man auch etwas mit Bachblüten erreichen.

    So würde ich es probieren. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, denn der Kleine scheint enormen Stress zu haben.

    Blieb er denn früher alleine?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    auch ich bin geschockt von Deinem Beitrag.
    Ich kann mich Chris nur anschließen. Es hilft wenn man sich alles von der Seele redet oder schreibt.

    Ich drück Dich in Gedanken mal ganz fest.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    kann mich nur anschließen.
    Katzen brauchen etwas länger um sich mit neuen Gegebenheiten abzufinden.
    Bisher hatte ich noch nie Probleme mit Hund und Katze, aber wie schon geschrieben: die Katze braucht unbedingt Rückzugsorte.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich finde es gut, dass Du nochmals da hin gehst und die Sache nicht einfach im Sand verlaufen lässt. Vielleicht findet sich ja eine Lösung wenn Du mit der Trainerin sprichst und ihr Deine Bedenken äußerst.

    Es ist sehr schwer einen Hundeplatz zu finden, bei dem alles passt und die Trainer genau so arbeiten wie man sich das vorstellt. Ist ja auch schwer, da alle Individuen sind und jeder eine andere Meinung hat.

    Mir ging es mit meinen Hunden auch immer so und ich habe sie bisher selbst ausgebildet, also ohne Hundeplatz. Das hat auch immer gut geklappt, aber jetzt bei meinem spanischen Freund ist es so, dass ich doch gerne etwas machen möchte wo Hundeablenkung gegeben ist.

    Ich arbeite zwar selbst mit Hunden (öffentlich auf Plätzen, in der Stadt und zuhause, aber auf keinem Platz), aber da kann ich mit Filou nicht mitarbeiten, denn die Kunden brauchen die volle Aufmerksamkeit und Filou ist noch nicht so weit, dass er einfach mitläuft.

    Derzeit suche ich einen Hundeverein, der mich so arbeiten lässt wie ich es möchte. Sprich die Korrekturen an meinem Hund sind meine und nicht die eines Trainers.
    Gerne diskutiere ich über das Für und Wider einer Methode und hab auch keine Probleme damit wenn jemand anderer Meinung ist, aber jeder sollte doch seinen Hund so erziehen können wie er möchte. Ich lasse mich auch gerne belehren und wenn ich das dann für gut befinde, dann bin ich nicht abgeneigt etwas anzunehmen.

    Ein guter Trainer kann Dir mehrere Möglichkeiten anbieten und nicht nur eine (Nackenpacken). Schließlich muss die Methode zu Dir und Deinem Hund passen, denn nichts ist schlimmer als wenn man etwas macht, was einem innerlich widerstrebt.

    In Deinem Raum (auch wenn ich nicht weit weg bin) kenne ich derzeit keinen Platz. Wenn ich etwas finde, dann sage ich Dir gerne bescheid.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo zusammen,

    meine Hunde kennen auch das "Kommando" Pipi machen.
    Das ergibt sich bei der Erziehung zur Stubenreinheit.

    Es ist aber nicht so, dass ich ihnen "befehle" sich genau auf der Stelle hinzusetzen und loszupullern, sondern viel mehr die Aufforderung sich einen Platz zum lösen zu suchen.

    Ich sage dies auch nur wenn ich unterwegs bin und es keine großen Möglichkeiten gibt. Ansonsten brauch ich das auch nicht und es wird gepullert wo und wie das Herz begehrt. ;)

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    seh das so wie die anderen.
    Bring ihm bei, dass er in der Stadt nichts zu markieren hat.

    Bei mir ist es so, dass Filou mittlerweile genau weiss, dass Laternen, Stadtbäume und sonstige Stadtbestandteile nicht markiert werden dürfen. Bin ich längere Zeit in der Stadt unterwegs und komm an einem Grünstreifen vorbei, dann schick ich ihn gezielt auf den Grünstreifen. Das funktioniert super.
    Im Feld wenn er frei ist, darf er markieren was das Rüdenherz begehrt, aber eben auch nur da.

    Fremde Wohnungen wollte er am Anfang auch markieren, aber das haben wir ganz schnell in den Griff bekommen. Kurze Leine und bei mir liegen war die Zauberformel.
    Nach einiger Zeit hat er es kapiert.

    Filou ist übrigens kastriert worden und das Markierverhalten hat sich überhaupt nicht geändert. Lediglich das "Grashalmabschlecken" hat sich völlig gelegt. Wir machten die Kastra auch nur weil er innenliegenden Hoden hatte, ansonsten hätte ich ihn nicht kastriert.

    Wenn Du wissen möchtest was eine Kastration bringt, dann überleg Dir mal den Chip auszuprobieren.

    Liebe Grüße

    Steffi