Hallo,
generell würde ich ihm das Anspringen verbieten.
Man kann einen Hund auch körperlich wegdrängen und so mehr Platz für sich in Anspruch nehmen.
Der Besuch sollte den Hund ignorieren und ihm keinerlei Beachtung schenken. Zumindest so lange bis er sich beruhigt hat und er von euch das OK bekommt um zu dem Besuch zu gehen. Springt er, dann wegdrehen und ihr solltet ihm ganz klar zu verstehen geben, was er machen soll z.B. ein NEIN und dann ein SITZ (sitzen und springen kann man nicht gleichzeitig). Zeigt eurem Hund was ihr von ihm erwartet. Er darf ja zum Besuch, aber eben nach euren Regeln und ohne Springen. Ihr müsst den Ansatz zum Springen schon erkennen und umlenken.
An der Leinenführigkeit sollte dringend gearbeitet werden, denn das ist meiner Meinung das größte Problem.
Geht ihr auf einen Hundplatz? Wie ist denn sonst sein Grundgehorsam?
Ich mag Hunde, die verrückt nach Menschen sind, denn es macht den Umgang mit ihnen einfacher. Man muss es nur in die richtigen Bahnen lenken und das geht einfacher wie einen misstrauischen Hund erst an Menschen heranzuführen.
Da ihr einen Hovawartmischling habt und diese Rasse einen gewissen Schutztrieb hat, finde ich es sehr positiv, dass der Hund sich über Besuch freut, denn es könnte auch ganz anders sein. Auch ist er erst ein Jahr und der Schutztrieb kann sich erst noch entwickeln. Von daher ist es ganz wichtig, dass der Hund jetzt nicht den Besuch mit etwas Negativem verknüpft (Besuch kommt=ich werde angebunden, weggesperrt, etc). Tut er das nämlich, dann kommt das nächste Problem.
Von daher würde ich ihn einfach erziehen und konsequent sein. Zeig ihm wie der Umgang mit Besuch ablaufen soll und dann wird das schon.
Liebe Grüße
Steffi