Hallo Heike,
hat er denn überhaupt Hundekontakte?
Ich kenne das auch mit dem Anpöbeln lassen. Bei mir hat es nichts mit Leinenaggression zu tun (nein, ich bin nicht aggressiv an der Leine *lach*),
sondern mit Filous extremen Ängsten wegen nicht stattgefundener Sozialisierung.
Wenn ich früher in einer Stadt war und den Hund mit Geschirr, Halsband und zwei Leinen gesichert hatte, wurde ich schon blöd angeschaut.
Hat er dann extrem gepanikt, dann bin ich stehen geblieben bis er sich beruhigt hat. Hat gut und gerne 10 Minuten gedauert. Das sah natülich schon krass aus wenn der Hund wie ein verrückter in alle Himmelsrichtungen zieht.
Was ich mir da hab anhören müssen????
Von "Tierquälerin" über "ich zeig Sie an" und so weiter.
Komischerweise hat sich keiner informiert oder mal gefragt warum der Hund so Panik hat, sondern gleich drauf gehauen.
Hab mir ein sehr dickes Fell zugelegt und seit dem bin ich wesentlich ruhiger und es kommt nur noch ein "Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Tag" von mir.
Heute kann ich mit ihm durch eine Fußgängerzone laufen und ihn auch mal mit in ein Cafe nehmen.
Er hat zwar immer noch Angst, aber er ist nicht mehr panisch und es wird von Mal zu Mal besser.
Wegen Deines Vorgehens:
ich denke, dass Du das Ganze auch ohne Leine in die Richtung schlagen hinbekommst.
Ich vermute nämlich, dass es an dieser schnellen Bewegung liegt warum er sich beeindrucken lässt.
Hast Du mal versucht ihn körperlich einzuschränken? Also quasi schnell und drohend gegen ihn zu laufen in dem Moment?
Lass Dich nicht fertig machen. Du lebst mit diesem Problem, die anderen gehen getrost nach hause.
Was ich auch lernen musste:
nimm die anderen nicht immer so wichtig. Seit ich das so sehe geht es mir besser.
Liebe Grüße
Steffi