Beiträge von Steffi E.

    Hi,

    ich hab es eher getrennt gesehen.
    Clickern als Beschäftigung generell (nicht für das Bellproblem) und draußen würde ich mit Abbruchkommando am Bellproblem arbeiten, oder ihn, wenn er nicht aufhört auf ein Abbruchkommando, kurz ins Haus stecken und wieder rauslassen.

    Loben würde ich für erwünschtes Bellen: wenn es klingelt, oder jemand den Hof betritt.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Was auch ganz gut ist:
    Die Welt in seinem Kopf! (wie Hunde lernen)

    Die beiden anderen Bücher hab ich unter anderem auch und kann sie Dir auch empfehlen.

    Ich mach es auch so, dass ich mir selbst was stricke und mir das rausziehe aus dem jeweiligen Buch was ich gut finde.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Schmökern

    Steffi

    Hallo,

    könnt ihr mir mal sagen wie das:
    "er löst sich selbst immer auf!" konditioniert wird??? :D

    Sorry, aber musste grad lachen weil ich ab und an auch einfach mal "Platzen!" sag und die Hunde legen sich. Betonung liegt natürlich auf "Platz".

    Also ich hab immer darauf geachtet, dass ich Kommandos immer gleich ausspreche und auch betone. Meist bin ich dann auch dem Hund zugeneigt und es braucht gar kein Kommando sondern nur ein auf den Schenkel klopfen um ihn abzurufen.

    Macht er aber nur bei mir und wenn ich ihm signalisiere, dass er kommen soll.

    Alles andere find ich gar nicht schlimm wenn mal etwas ritualisiert ist.

    Ronja legt sich zum Beispiel immer noch selbst ab wenn sie einen Zug hört. Das kommt daher weil ich sie als Welpe darauf konditioniert habe als sie dem Zug nachrennen wollte.
    Ich finde das nicht schlimm, sondern zeigt mir nur, dass sie das was ich möchte verinnerlicht hat und das auch noch nach 12 Jahre und davon waren die letzten vier ohne Züge in der Gegend.
    Find ich super!

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo Heike,

    hat er denn überhaupt Hundekontakte?

    Ich kenne das auch mit dem Anpöbeln lassen. Bei mir hat es nichts mit Leinenaggression zu tun (nein, ich bin nicht aggressiv an der Leine *lach*),
    sondern mit Filous extremen Ängsten wegen nicht stattgefundener Sozialisierung.

    Wenn ich früher in einer Stadt war und den Hund mit Geschirr, Halsband und zwei Leinen gesichert hatte, wurde ich schon blöd angeschaut.
    Hat er dann extrem gepanikt, dann bin ich stehen geblieben bis er sich beruhigt hat. Hat gut und gerne 10 Minuten gedauert. Das sah natülich schon krass aus wenn der Hund wie ein verrückter in alle Himmelsrichtungen zieht.
    Was ich mir da hab anhören müssen????
    Von "Tierquälerin" über "ich zeig Sie an" und so weiter.
    Komischerweise hat sich keiner informiert oder mal gefragt warum der Hund so Panik hat, sondern gleich drauf gehauen.
    Hab mir ein sehr dickes Fell zugelegt und seit dem bin ich wesentlich ruhiger und es kommt nur noch ein "Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Tag" von mir.

    Heute kann ich mit ihm durch eine Fußgängerzone laufen und ihn auch mal mit in ein Cafe nehmen.
    Er hat zwar immer noch Angst, aber er ist nicht mehr panisch und es wird von Mal zu Mal besser.

    Wegen Deines Vorgehens:
    ich denke, dass Du das Ganze auch ohne Leine in die Richtung schlagen hinbekommst.
    Ich vermute nämlich, dass es an dieser schnellen Bewegung liegt warum er sich beeindrucken lässt.
    Hast Du mal versucht ihn körperlich einzuschränken? Also quasi schnell und drohend gegen ihn zu laufen in dem Moment?

    Lass Dich nicht fertig machen. Du lebst mit diesem Problem, die anderen gehen getrost nach hause.
    Was ich auch lernen musste:
    nimm die anderen nicht immer so wichtig. Seit ich das so sehe geht es mir besser.

    Liebe Grüße

    Steffi