Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    wurde Luna denn mal tierärztlich untersucht?

    Das wäre das erste was ich bei plötzlich auftretenden Ängsten machen würde.
    Schildrüsenprofil!

    Ich komme aus der Gegend, allerdings lasse ich in so einem Fall erstmal das Gesundheitliche abklären, denn wenn das nicht abgeklärt ist und etwas vorliegt, dann hilft das beste Training nichts und das Geld für die Einzelstunden kann man sich sparen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    mich würde auch interessieren seit wann sie das und wie alt sie ist?
    Wie reagiert sie denn sonst auf andere Hunde?
    Reagiert sie anders wenn ihr zu viert unterwegs seid oder ist es das gleiche Verhalten wenn Du mit ihr alleine unterwegs bist?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Collies sind ja schon öfter mal etwas lärmempfindlich. Wobei es bei Deiner Nelli schon sehr extrem ist.

    Wo hast Du sie denn her und wie alt ist sie?

    Manche haben schon gute Erfahrungen mit Geräusche-CDs gemacht. Bei den einen hilft es, bei den anderen nicht.

    Wie ist sie denn sonst so draußen?
    Ist sie sehr nervös und gestresst?

    Vielleicht könnte man da noch etwas mit Bachblüten machen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    oh je, der arme Hund und das arme Frauchen.
    Ich kann Dich nur zu gut verstehen, denn auch bei meinem Hund war es so ein Problem. Er kam aus Spanien und kannte gar nichts.

    Das Problem ist:
    es dauert unheimlich lange bis die Hunde ihre Ängste ablegen. Auch habe ich aufgehört bestimmte Trainings mit dem Hund zu machen, da er da immer noch stutziger wurde. Schließlich waren die Situationen ja gestellt und Frauchen hatte, wenn auch unbewusst, eine Erwartungshaltung.

    Ich bin jeden Tag tapfer mit ihm durch unseren Ort gelaufen und habe seine Ängste weitestgehend ignoriert. Es dauerte gut zwei Jahre bis er sicherer wurde.
    Regenschirme, Plastikfahnen, Mülleimer, Roller, Fahrräder und Autos, sowie Kinderwägen und Inliner sind heute kein Problem mehr.

    Menschen halte ich ihm heute noch ( 2,5 Jahre später) vom Leib, denn er möchte nicht angefasst werden. Allerdings ist er so weit, dass ich mich ohne Probleme mit Menschen unterhalten kann ohne dass er bellt oder panisch in die andere Richtung zieht.
    Auch das dauert.

    Mittlerweile kann ich mich auch in eine Kleinstadt wagen. Allerdings muss ich immer aufpassen, dass er nicht zu viel Stress hat.
    Ich suche zwar gezielte Stresssituationen, die er dann auch aushalten muss, aber achte darauf, dass er nicht völlig fertig ist.
    Danach braucht er aber auch seine 3-4 Stunden Ruhe um das Erlebte zu verarbeiten.

    Was Du auch machen musst:
    achte auf Deine Körperhaltung und wenn Du ihm etwas geben möchtest (Keks) dann versuch ihn zu Dir zu rufen.
    Für solche Hunde ist es viel angenehmer sich selbst auf den Weg zu machen, als wenn sich jemand auf sie zu bewegt. Das wirkt oft bedrohlich.

    Am Anfang konnte ich kein Bein anheben ohne dass Filou sich schreiend und urinierend auf den Boden warf. Auch am Kopf kratzen mit einer schnellen Bewegung brachte ihn zum schreien und pinkeln.

    Er kam auch nur zu mir wenn ich in der Hocke und von ihm abgewandt war.
    Mit der Zeit wurde es besser und heute ist es kein Problem mehr. Er vertraut mir.

    Er wird aber nie so stressresitent werden wie meine Ronja, dafür ist einfach zu viel kaputt von seiner kleinen Seele.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und finde es toll wie Du Dich der Sache annimmst. Es ist nicht einfach wie gesagt, aber ein Blick in die Augen des Hundes wenn er einen anstrahlt, entschädigt für so einiges.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ja, so ein Maulkorb ist nur zum Schutze der anderen da, sondern kann z.B. einen ängstlichen Hund auch vor gar zu tatschfreudigen Menschen schützen.
    Viele leinen ihre Hunde an wenn sie sehen, dass jemand mit einem maulkorbtragenden Hund kommt.

    Ist schon bisschen komisch, denn normalerweise müssten sich die Menschen sicherer fühlen wenn ein MK drauf ist.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann mich nur anschließen.
    Am Anfang neigt man dazu die Problematik nicht ganz so ernst zu nehmen, aber mit der Zeit kann man als HH die Augen nicht verschließen.

    Gut, dass ihr etwas ändern wollt.
    Ferndiagnosen gehen hier gar nicht und von daher kann ich Dir auch nur den Rat geben Dich an einen guten Trainer zu wenden.

    Viele kennen hier gute Trainer und können Dir welche empfehlen wenn Du uns sagst wo Du wohnst.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    auf dem Hundeplatz haben die Scheiben eh nichts zu suchen, denn das ist völlig kontraproduktiv wenn jeder mit den Dingern rumschmeißt oder klimpert.
    Deshalb hab ich schon einen Hundeplatz verlassen weil ich es unmöglich fand.

    Ich weiss nicht ob Du mit der Methode weiterkommst, denn meistens werden die Scheiben ja mit Leckerlis auf dem Boden konditioniert.

    Was macht Dein Hund denn wenn jemand anderes damit raschelt?
    Was machst Du?

    Ich habe das Verhalten meiner Hündin (wurde als Welpe von einer Trainerin einfach mal beworfen, ohne das mit mir abzuklären) einfach ignoriert.
    Sie hat auch reagiert wenn mir ein Schlüsselbund runtergefallen ist und ist dann drei Meter nach hinten gesprungen (könnte diese Trainerin heute noch verfluchen). Damals bin ich einfach darüber hinweg gegangen und hab immer mal wieder einen Schlüssel fallen lassen.

    Es hat aber gut und gerne ein Jahr gedauert bis sie nicht mehr so heftig reagiert hat, sondern nur noch gezuckt hat (schlimm genug). Mit den Jahren war dann ihre Reaktion ganz verschwunden und sie erschrak auch nicht mehr wenn sie das Scheibengeräusch bei jemand anderem gehört hat.

    So etwas dauert und das ist den meisten Leuten die Scheiben einsetzen nicht bewusst.

    Sie können gute Dienste leisten wenn man sie richtig einsetzt beim richtigen Hund, aber eben auch nur dann...

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ok, dann war ich ja gar nicht so schlecht mit meiner Glastür.
    Ich würde ihn auf seinen Platz schicken und wenn er abends vor der Glastür sitzt.
    Darauf würd ich dann auch bestehen.
    Kann am Anfang bisschen stressig sein, dauert auch ein bisschen bis es sitzt, aber ist sehr hilfreich.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das sehe ich auch so.
    Du musst es wieder von vorne aufbauen und ganz langsam vorgehen mit dem Alleinesein.
    Wenn ein Hund über Stunden bellt, dann wird ihn eine Höhle auch nicht davon abbringen, leider.

    Wenn sie Dir in der Wohnung hinterher läuft, dann schick sie öfter mal auf ihren Platz wenn Du das Zimmer verlässt und bestehe darauf, dass sie dort bleibt.
    Sie wird es nur lernen wenn sie in kleinen Alleinseinphasen merkt, dass es nicht schlimm ist wenn Du kurz weg bist. Mit der Zeit kannst Du die Zeitspanne dann erhöhen, aber langsam.

    Liebe Grüße

    Steffi