Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    wie gesagt:
    wenn der Hund ein passendes Geschirr hat, das nicht drückt und ziept, dann lass ich es einfach an und zwar so lange bis es ihn nicht mehr stört.

    Liebe Grüße

    Steffi, die da nicht zimperlich ist

    Hallo,

    wenn sie sich nicht anleinen lässt, dann würde ich sie schon gar nicht mehr ableinen, sondern Madam an eine Schleppleine legen.
    Dann kann sie Dir nicht mehr abhauen und Du kannst sie festbinden.

    Deine Hündin hat gelernt, dass sie Erfolg hat mit dem Bellen, denn Du lenkst sie ab und dadurch bestätigst Du sie.

    Wenn Du sie ignorierst, dann bitte richtig.
    Gerade wenn ein Hund gelernt hat, dass er nur lange genug bellen muss bis man sich ihm zuwendet, muss lernen, dass er damit keinen Erfolg mehr hat. Das dauert und Du musst ausdauernder sein als sie.

    Ich hatte schon Kundenhunde, die sich drei Stunden lang heiser gebellt haben bis sie es aufgaben. Irgendwann gibt der dickste Sturkopf auf.

    Von daher würde ich auch keine Rücksicht auf Schaum vorm Maul nehmen.

    Ist nicht böse gemeint, aber so lange Du Dich nicht durchsetzt wird sich das auch nicht ändern.

    Ich hätte wohl schon eine sehr deutliche Ansage gemacht und Schluss mit lustig. Aber das kann eben auch nicht jeder.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich habe ihn in den Panikattacken auf der Straße nicht angesprochen, denn es hätte bei Filou keinen Sinn gemacht. Wie gesagt bin ich stehen geblieben und habe so lange in der Situation gewartet bis er von sich aus runter kam und mich angeschaut hat. Dann kam von mir aber auch nur ein "fein" und ich bin weiter, aber ohne Hektik und auch nur wenn der Hund ordentlich gelaufen ist.

    Das hat mich einige Nerven gekostet, nicht nur wegen Filou, der mir leid tat, sondern vor allem wegen dem Geschätz der Leute, die ja alles besser wissen und meinten mir Ratschläge geben zu müssen.
    Hab mir dann ein dickes Fell angelegt und mein Ding durchgezogen.

    Klar hab ich am Anfang Gegenden gewählt wo es ruhig war und bin nicht gleich in eine Stadt oder in den Ortskern gelaufen.
    Mittlerweile sind wir soweit, dass wir durch eine Stadt laufen können. Zwar nur kurze Zeit, aber diese kann ich immer um einige Minuten verlängern.

    Auszeiten können wir heute schon in einem Cafe nehmen, denn dort entspannt er sich mittlerweile auch.

    Wie gesagt war es sehr schwer, aber eben nicht unmöglich.
    Fremde Menschen halte ich ihm komplett vom Leib, also streicheln ist nicht!

    Wobei es bei uns zuhause schon so weit ist, dass Filou selbst Kontakt aufnimmt wenn er möchte und ich ihn freigebe, also von seinem Platz abrufe. Früher hat er Menschen in der Wohnung nämlich aus Angst auch angebellt und angeknurrt.
    Er musste erstmal lernen, dass ich die Sachen regel und er auch einfach weggehen kann und nicht nach vorne gehen muss.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich würde sie auch z.B. an der Parkbank festmachen und einige Schritte weggehen wenn sie bellt. Hört sie auf, dann geh zurück und mach sie komentarlos ab.

    Wenn sie ansonsten bellt, würd ich ihr ein Kommando geben (Sitz oder Platz) und darauf bestehen, dass sie es ausführt. Nix da mit Kopf durchsetzen.
    Wenn ihr am Laufen seid und sie anfängt, dann würde ich sie ignorieren und einfach meinen Weg fortsetzen.

    Sie muss lernen, dass es so nicht geht.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich sag es Dir ganz ehrlich:
    ich hatte Filou 1,5 Jahre nur an der Schlepp. Erst dann war ich mir sicher, dass er nicht abhaut und kommt wenn ich rufe.

    Nach einer Woche oder auch nach zwei Wochen ist ein Verhalten noch nicht gefestigt.
    Manche sprechen von 1000 Wiederholungen bis ein Verhalten wirklich sitzt.

    Wenn Du den Hund zu früh abmachst, dann kann es Dir passieren, dass Du wieder von vorne anfängst.

    Welche Alternative möchtest Du denn nutzen?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    so mach ich das auch in fremden Wohnungen wo Katzen leben.
    Filou muss bei mir bleiben und sich ablegen. Wenn dann irgendwann eine Katze in den Raum kommt, dann schau ich wie die Katze und mein Hund reagiert. Jeglicher Ansatz zu der Katze zu stürmen wird unterbunden.

    Wir haben ja auch drei Stubentige, jedoch sind fremde Katzen wieder ein anderes Thema. Filou jagt generell keine Katzen mehr, beziehungsweise keine anderen Tiere.
    Er hat einmal im Garten einer Freundin versucht deren Kater zu jagen, was aber einen Anpfiff meinerseits zur Folge hatte. Seitdem sind Katzen ok.
    Dennoch lass ich ihn nicht einfach so rumlaufen in fremden Wohnungen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    wie verhaltet ihr euch denn wenn er solche Ängste auf der Straße zeigt bei Menschenkontakt?

    Filou war ähnlich. Er hatte schon Panik wenn irgendwo am Horizont ein Mensch auftauchte. Auch hatte er Angst vor allen möglichen Sachen (Mülltonnen, Tüten, Schirme, Fahrräder, Kinderwägen usw.

    Es hat lange gedauert und mich unheimlich viele Nerven gekostet. Heute läuft er an Menschen vorbei ohne Panik zu schieben. Es liegen aber auch schon 2 Jahre Training hinter uns.

    Ich habe ihn immer an Halsband und Geschirr geführt damit er sich nicht rauswinden kann. Habe mir damals auch einen Stopwürger gekauft, damit er mir nicht doch rauskommt, denn aus den normalen Halsbändern ist er entweder geschlüpft, oder aber die Schnalle ging auf.
    Am Geschirr hab ich ihn dann gehalten, denn würgen wollte ich ihn ja auf keinen Fall. Das Halsband war lediglich die letzte Absicherung wenn er doch mal aus dem Geschirr kommen sollte.

    Mit Leckerlis und Spielzeug kannst Du in solchen Momenten nicht arbeiten, denn dafür hat der Hund überhaupt keinen Sinn. Auch kann er nicht lernen wenn er so extrem unter Panik und Stress steht.

    Ich habe mich damals an die Situationen rangetastet und versucht Abstand zu halten. Hat er gepanikt, dann bin ich an Ort und Stelle stehen geblieben und habe gewartet bis er Kontakt zu mir aufgenommen hat. Es hat teilweise bis zu 10 Minuten gedauert. Hat er mich angeschaut bin ich einen Schritt nach vorne und hab geschaut wie er reagiert. Hat er weiter gezogen bin ich wieder stehen geblieben. Wenn er sich beruhigt hatte, dann erst hab ich meinen Weg fortgesetzt.

    Jeden Abend sind wir im Ort gelaufen und haben uns spielende Kinder angeschaut, oder sind auf einem Parkplatz mit Autos, Motorrädern und Fahrrädern gelaufen.

    Ich hab ihn nicht mehr aus den Situtationen raus gelassen, sondern er musste sie ertragen.

    Schönfüttern ging bei Filou nicht.
    Er verweigerte jedes Leckerli auf der Straße.

    Hast Du schon mal professionelle Hilfe in Anspruch genommen?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Deine Hündin ist schon 12 Jahre alt und wenn sie ihr ganzes Leben lang Unrat fressen konnte, dann kann das mitunter schon schwer werden ihr das auszutreiben.
    Ich würde da wohl auch erst mal einen Maulkorb nutzen, oder sie die nächste Zeit an der kurzen Leine ausführen. An einer kurzen Leine siehst Du den Unrat und kannst schneller reagieren.

    Liebe Grüße

    Steffi