Hallo,
wir haben ja nun nach unserem Floridazuwachs drei Hunde.
Ronja meine Herzhündin ist 12, bringt 17 kg Kampfgesicht auf die Waage und ist noch recht fit bis auf ihre HD, aber nicht gerade welpenbegeistert.
Sie mag am liebsten ihre Ruhe und sucht auch draußen keinen Kontakt zu Hunden.
Filou der Spanier ist jetzt 3 Jahre alt und noch etwas unsicher im Umgang mit Hunden. Er wiegt an die 25 Kilo.
Nun kommt Murphy, Kampfgewicht 4,5 Kilo und ca 5 Monate alt.
Die ersten Tage hab ich die Hunde sehr genau beobachtet und keine Situationen aufkommen lassen wo es zu Problemen hätte kommen können. Filou ist sehr futterneidisch und daher liegt nichts zum knabbern rum.
Am zweiten Tag bekam er von Ronja gezeigt, dass sein Verhalten nicht akzeptabel ist. Sie hatte ein Kauseil und er bellte sie 10 Minuten lang an, während Ronja 10 Minuten knurrte. Er wollte sich das Teil dann klauen und bekam heftig eine auf den Deckel.
Seit dem wird ein Sicherheitsabstand eingehalten, der bis gestern wirkte.
Filou warnt sehr laut, schießt dann wie ein Blitz vor, knurrt wie ein Wilder, berührt den Zwerg aber nicht mit den Zähnen. Höchstens einen Knuff gab es schon.
Er ist auch der jenige der mit ihm spielt.
Gestern war er dann doch wieder frecher und wurde von Ronja aufs Kreuz gelegt. In die Beine lässt sie sich halt nicht beissen beim Spaziergang.
Zuhause dann nochmal ein Versuch, wobei Ronja nur nach vorne springen musste und Murphy wich sofort zurück.
Auch Filou gegenüber nahm er sich mehr raus.
Er lief sehr dicht am liegenden Filou vorbei, obwohl er weiss, dass dieser das nicht prickelnd findet.
Verwarnende Blicke reichten nicht aus, so dass Filou dann auch nach vorne ging, vor ihm stoppte und ihn anstupste, wobei Murphy auf den Rücken fiel und liegen blieb.
Danach war alles gut und es kehrte Ruhe ein.
Filou hat dann später wieder mit ihm gespielt, aber der Dreikäsehoch braucht seine Regeln und diese Sachen lasse ich meine Hunde selbst regeln.
Was sie nicht dürfen:
sich gegenseitig in der Bewegung einschränken.
mich als Eigentum ansehen und versuchen die anderen fernzuhalten.
Eifersüchteleien.
Kämpfe austragen.
Wird es gar zu bunt und einer hört nicht auf, dann sprech ich ein Machtwort.
Angst wegen des Größenunterschiedes hab ich nun nicht mehr, wobei es schon beängstigend aussieht wenn Filou Murphys Kopf im Maul hat und ihm dann die Ohren anknabbert...
Ich hoffe es läuft weiter so gut. Mal sehen wie es wird wenn der Kleine in die Rüpelphase kommt und seine Grenzen austestet...
Liebe Grüße
Steffi